Author Archiv: Julius Schneider

Bürgerpartizipation – Mitmachen statt nur zuschauen

WOLFSBURG. Ihr Credo ist: „Mitmachen statt nur zuschauen.“ Jene, die mitmachen sollen und können, das sind für Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe die Bürgerinnen und Bürger. Deshalb steht das 7. Townhall Meeting am 29. Juni, es ist inzwischen eine etablierte und beliebte Veranstaltungsreihe, unter diesem Mitmachgedanken.

Die Wolfsburger Ideenplattform, zu einer solchen hat sich das Townhall Meeting mittlerweile entwickelt, wird um 19 Uhr beginnen. Derzeit online geplant, könnte „Mitmachen statt nur zuschauen“ bei idealen Bedingungen auch hybrid stattfinden. Also – zeitgleich – als digitales und alternativ(es) Präsenzangebot. Alles wird an diesem Abend um die Frage nach einem idealen Konzept der Bürgerbeteiligung in Stadtangelegenheiten kreisen. Ulli Sierau, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Dortmund, wird einen Erfahrungsbericht präsentieren, bevor die Teilnehmer des Townhall Meetings in einzelnen Workshops zu Wort kommen werden. Dem Referenten ist Wolfsburg übrigens keine unbekannte Größe. Hier ging Ulli Sierau zur Schule und machte sein Abitur. Die Ergebnisse werden, wie Iris Bothe sagt, „direkt in meine Überlegungen der Weiterentwicklung Wolfsburgs zu einer attraktiven Stadt – zum Leben und Arbeiten – “ einfließen. Anmeldungen für die Veranstaltung werden wahlweise unter info@irisbothe.de oder Eventbrite erbeten.

Dialogveranstaltung zur Studie über die E-Mobilität betont die Chancen

Zu einer digitalen Fachveranstaltung über die aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts zu den Auswirkungen der Elektromobilität auf die Beschäftigung hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs eingeladen. Über 80 Teilnehmende erlebten eine hochkarätige Expertenrunde zu den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchung. Unter dem Motto „Beschäftigung 2030 – Auswirkungen von Elektromobilität und Digitalisierung auf die Quantität und Qualität der Beschäftigung bei Volkswagen“ informierte Michael Sommer, Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats der Volkswagen AG und ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, über die zentralen Ergebnisse der Studie. Über den aktuellen Stand der Transformation und die Perspektive für die VW-Standorte in der Region diskutierten anschließend Daniela Cavallo, Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende von VW, sowie Flavio Benites, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg.

Die Forschungsergebnisse sehen aus Sicht von Michael Sommer erhebliche positive Effekte durch E-Mobilität und Digitalisierung auf die Beschäftigung. Daher werde die Zahl der Arbeitsplätze auch weniger stark sinken, wie in Prognosen vielfach befürchtet. Aus Sicht der Wissenschaftler sei VW auf dem richtigen Weg. Im Unternehmen seien nach fester Überzeugung von Sommer frühzeitig strategische Entscheidungen getroffen worden, um neue Geschäftsfelder wie die Batteriezellenentwicklung und Batteriefertigung voranzutreiben.

Daniela Cavallo bekräftigte nochmals den eingeschlagenen Kurs von VW: „Nur durch das konsequente Umsteuern in Richtung E-Mobilität werden wir die strengen Umweltziele in der EU einhalten und unseren Beitrag für langfristig nachhaltige Mobilität leisten können.“ Dabei sieht die Betriebsratsvorsitzende den Konzern auf einem guten Weg. Allerdings werden die gewaltigen finanziellen Herausforderungen der Transformation in den kommenden Jahren auch durch den weiteren Verkauf von Verbrenner-Motoren erwirtschaftet werden müssen. „Unsere Region könnte eine Vorreiterrolle bei Batteriezellenforschung, Produktion sowie Recycling einnehmen – also die gesamte Wertschöpfungskette abbilden“, betonte Cavallo zu den Zukunftschancen der VW-Standorte in der Region. In der Fertigung vor allem bei der Komponente werden nach Ergebnissen der Studie Stellen zukünftig wegfallen, im Fahrzeugbau verläuft der Wandel dagegen moderater. Alle diese Veränderungen müssen aus Sicht der Betriebsratsvorsitzenden sozialverträglich über Altersteilzeit gestaltet werden. Einen Schwerpunkt müsse nach Aussage von Cavallo auf die Weiterqualifizierung der Beschäftigten gelegt.

Auch aus Sicht der IG Metall müssen die Veränderungsprozesse aktiv mitgestaltet werden. Dabei verwies Flavio Benites, 1. Bevollmächtigter der IG Metall, auch auf den Zusammenhang mit der Zulieferindustrie. „Gerade in diesem Bereich gibt es ein gewaltiges Potential an Innovationsfähigkeit, dass ein zusätzlicher Treiber für E-Mobilität und Nachhaltigkeit werden könnte“, so Benites.

„Als Politik werden wir auch weiterhin die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass eine unserer Schlüsselindustrien wettbewerbs- und zukunftsfähig bleibt. Dies gilt für Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in den konsequenten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Auch bei der Qualifizierung der Beschäftigten unterstützt die Bundespolitik“, so Falko Mohrs, der auch dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages angehört. Aus seiner Sicht hat die spannende Diskussion fundierte Erkenntnisse über die Zukunft  von VW und damit unserer gemeinsamen Region gebracht. Für den weiteren Erfolg des eingeschlagenen Weges wird es nach den Worten des SPD-Abgeordneten aber wichtig sein, dass alle Akteure an einem Strang ziehen. Daher werde er sich auch zukünftig für einen engen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik sowie Gewerkschaft und Betriebsrat einsetzen.

 

SPD für den Bau der Einfeldhalle in Wendschott

WENSCHOTT. Noch vor der Sommerpause trifft der Rat den Beschluss für den Bau der Einfeldhalle in Wendschott. Dies ist aus Sicht der SPD-Ratsfraktion ein tolles Signal für den gesamten Ortsteil. „Die SPD-Fraktion wollte noch vor Ende der Legislaturperiode die Entscheidung über die Umsetzung des dringend benötigten Sportobjektes – und die kommt jetzt“, freut sich stellvertretender Sportausschuss-Vorsitzender Ingolf Viereck (SPD). Die Investition von rund fünf Millionen Euro sei in finanziell schwierigen Zeiten ein wichtiges Zeichen für die Dorfgemeinschaft.

Mit dieser Entscheidung gibt es zudem einen verbindlichen Zeitplan, der Planungssicherheit für alle Beteiligten schafft. „Die Einfeldhalle ist nicht nur wichtig für den SV Wendschott, um Angebote des Breiten- und Gesundheitssports zu ermöglichen, sondern auch für den stetig wachsenden Ort, der sich mehr als verdoppelt hat. Damit können hier auch zukünftig Aktivitäten der Dorfgemeinschaft stattfinden“, weiß Kerstin Struth, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende. Und die Halle ist von großer Bedeutung für die Grundschule – die Erst- bis Viertklässler erhalten nach Aussage von Struth einen zeitgemäßen Sportraum für attraktiven Schulsport. Gerade die Zeit der Pandemie hat aus Sich der SPD gezeigt, wie wichtig Sport und Bewegung vor allem für junge Menschen ist.

Das Raumprogramm wurde mit den zukünftigen Nutzern abgestimmt und umfasst neben der Einfeldhalle sowie Technik- und Lagerräumen einen Funktionstrakt mit jeweils zwei Umkleide- und Duschräumen für den Innen- und für den Außenbereich. Damit werden auch für die Mitglieder der Fußballsparte des SV Wendschott zukünftig bessere Bedingungen geschaffen. Komplettiert wird die Planung durch ein abgestimmtes Konzept für die Gestaltung des Außengeländes einschließlich der notwendigen Feuerwehrzufahrt, weiß Viereck.

 

Ganztagsausbau geht weiter voran

Wolfsburg. Mehr als 70 Prozent aller öffentlichen Schulen in Niedersachsen bieten bereits ein Ganztagsangebot für Schülerinnen und Schüler an. Dieses Angebot soll nun noch weiter ausgebaut werden. Dafür stehen aktuell mehr als 70 Millionen Euro zur Verfügung, von denen auch Schülerinnen und Schüler an Wolfsburgs Grundschulen profitieren.

Für die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD) stellt die Förderung einen wichtigen Schritt im weiteren Ausbau des Bildungsangebotes in Niedersachsen dar: „Der Ausbau umfangreicher und vor allem hochwertiger Ganztagsangebote an unseren Schulen ist seit Jahren ein Schwerpunkt der politischen Arbeit der SPD. Es ist daher umso erfreulicher, dass bereits so viele Schulträger diese Fördermöglichkeit genutzt haben, um ihr Angebot stetig auszubauen.“

Das Geld für die Investitionen stammt dabei aus Corona-Soforthilfen der Bundesregierung und soll für nachhaltige Investitionen in die Räumlichkeiten und die Ausstattung an Grund- und Förderschulen mit Ganztagsangeboten genutzt werden. Laut der Förderrichtlinie geht es dabei nicht nur um Modernisierungsmaßnahmen, sondern auch um Investitionen im Aufenthaltsbereich, im Küchen- und Sanitärbereich, oder wichtige Anschaffungen wie Mobiliar oder Spiel- und Sportgeräte.

Auch in Wolfsburg nutzt man diese zusätzlichen Gelder für den qualitativen Ausbau des Ganztagsangebots. Rund 120.000 Euro gehen dabei an sieben Grundschulen in Wolfsburg und ermöglichen somit eine Vielzahl von zusätzlichen Maßnahmen.

„Über 30.000 Euro fließen in die Neuanschaffung von Mobiliar für vier Klassenräume in der Grundschule Fallersleben, damit diese für den Ganztagsbereich angepasst werden können“, berichtet der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs, „so schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Stärkung der Schulen und deren Ganztagsangebotes.“

Ergänzend dazu erklärt Glosemeyer: „Noch wichtiger ist aber auch die Einrichtung von sogenannten „MakerSpaces“ in den Grundschulen. Hierbei handelt es sich um Orte, an denen sich die Kinder und Jugendlichen beschäftigen und so neue Kompetenzen und Fähigkeiten abseits des Stundenplans sammeln können.“

Glosemeyer und Mohrs sind erfreut über das große Interesse und den Rückhalt, den man sowohl auf Landes-, wie auch auf Bundesebene beim Thema Ganztagsbetreuung erfahre. „Das schafft nicht nur für Lehrkräfte mehr Planungssicherheit, sondern vermittelt auch Eltern ein gutes Gefühl, dass sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in unseren Ganztagsschulen gut aufgehoben sind“, so die beiden Abgeordneten.

Ankündigung Telefonsprechstunde mit Iris Bothe

WOLFSBURG. Iris Bothe, die parteilose Oberbürgermeisterkandidatin der SPD und mit Unterstützung der FDP, möchte auch in Zeiten der Eingeschränkten persönlichen Begegnungen stets ansprechbar für Bürgerinnen und Bürger sein. Aus diesem Grund findet am Donnerstag, den 20.05.2021, von 18.00 bis 20.00 Uhr ihre monatliche Telefonsprechstunde statt.

 

„Die Nähe zu Bürgerinnen und Bürgern ist mir sehr wichtig, denn sie sind die Expertinnen und Experten ihrer direkten Umgebung und können mir am besten Vermitteln „wo der Schuh drückt“, was gut läuft und was besser laufen könnte,“ so Bothe.

 

Wer direkt mit der Oberbürgermeisterkandidatin ins Gespräch kommen möchte, kann sie am 20.05., zwischen 18.00 und 20.00 Uhr, unter der Telefonnummer 05361 15175 erreichen. Weitere Termine folgen und sind bereits jetzt unter www.irisbothe.de einzusehen und vorzumerken.

Townhall-Meeting mit Olaf Lies

WOLFSBURG. „Die Daseinsvorsorge einer Stadt ist es, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen.“ Das sagte Iris Bothe, Oberbürgermeisterkandidatin, während der 6. Townhall-Veranstaltung zu den Zukunftsthemen Wohnen und Klima. Olaf Lies, der Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz in Niedersachsen unterstützte dies nachdrücklich mit seinem Impulsvortrag vor den 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern via Zoom. Der Gast aus der Landeshauptstadt saß dabei zusammen mit Iris Bothe und Felix Becker von den Wolfsburger Jusos im eindrucksvollen Fernsehstudio
des phaeno-Wissenschaftstheaters vor der Kamera.
Die Kommune Wolfsburg mit ihren Wohnungsbau-Partnern Neuland, VW Immobilien und Allertal sah der Minister in puncto Bauen und (Klima-)Nachhaltigkeit gut, teilweise sogar als niedersachsenweit modellhaft, aufgestellt. Allein deshalb, weil man in der VW-Stadt bereits 2012 begonnen
habe, Konzepte für zukünftiges Wohnen anzudenken und zu realisieren. Unter anderem waren das die Quartiersentwicklungen und eine  Wohnbauoffensive. Letztere hält Iris Bothe weiterhin für notwendig. Bei allen Maßnahmen, so das Credo der Stadträtin, müsse jedes Quartier einzeln
betrachtet werden und „es braucht die Bürgerinnen und Bürger, die man in den Planungsprozess einbindet.“

Olaf Lies erläuterte dem Auditorium seine Sicht zur baulichen Anpassung und Ergänzung von vorhandenen Immobilien sowie den – zu bewältigenden – Spagat zwischen künftigem Geschoss und Einfamilienhausbau. Außerdem sagte er, mit Blick auf energetische Sanierung von Gebäuden: „Wir müssen klimaneutrales Wohnen für alle ermöglichen. Eine Spaltung der Gesellschaft darf es nicht geben.“ Juso Felix Becker plädierte im Dialog mit dem Minister für veränderte Wohnquartiere. Und zwar für solche mit sozialer Balance. Die solle mit einer Durchmischung von Bewohnern unterschiedlicher Einkommensschichten und Generationen erreicht werden. „Dabei sind  durchaus neue Konzepte zu denken, die auch Cross Over Angebote bieten”, beschreibt Iris Bothe. “Das heißt Öffnungen der Schulen für unterschiedlichste Angebote mit Kooperationspartnern in die Stadtteile hinein, aber auch die Kombination von Angeboten der Volkshochschule mit Bäckereien oder Lebensmittelhandel. Das betrifft auch die Innenstädte, waren sich Olaf Lies, Iris Bothe und Jungpolitiker Becker einig, dass man die City bei künftigen Entwicklungsplänen nicht mehr (nur) vom Einkaufsaspekt betrachten sollte. Vielmehr müssten dort „Begegnungsräume für die Bürger“ geschaffen werden.

Die bauliche Gestaltung der Zukunft, so kristallisierte sich auch in den intensiven Workshop-Diskussionen dieser Townhall-Veranstaltung heraus, müsse die Bereiche Wohnen, Leben, Arbeit und Kultur möglichst verzahnen. Was das neu Bauen und die energetische Sanierung unter dem Gesichtspunkt der Ökologie angeht, brach Umweltminister Olaf Lies eine Lanze für die Handwerkerschaft. „Diese Fachkräfte sind unsere Hauptklimaschützer.“

Europaministerin Birgit Honé besucht Wolfsburg

Wolfsburg. Bei schönstem Sommerwetter besuchte Niedersachsens Europaministerin Birgit Honé Wolfsburg, um sich mehrere Einrichtungen und Projekte anzusehen, die durch europäische Mittel gefördert worden sind. Begleitet wurde die Ministerin dabei von den beiden SPD-Abgeordneten Immacolata Glosemeyer und Falko Mohrs, sowie von der Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe.

Der erste Stopp ihres Besuches war die Jugendwerkstatt in Wolfsburg. Hier überzeugte sich die niedersächsische Europaministerin von der Wichtigkeit und dem Engagement der Einrichtung. Im Gespräch mit den Menschen vor Ort ist dabei deutlich geworden, dass die Jugendlichen unter einer Vielzahl von Hemmnissen leiden und die Mitarbeiter der Jugendwerkstätten dadurch große Herausforderungen in der täglichen Arbeit mit den jungen Menschen zu bewältigen haben.

„Die Jugendwerkstatt hier in Wolfsburg ermöglicht es jungen Menschen mit ihrer Arbeit berufliche Erfahrungen zu sammeln“, erklärt die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer, welche innerhalb der SPD-Landtagsfraktion Sprecherin für Europaangelegenheiten ist.

Für Iris Bothe erfüllt die Jugendwerkstatt noch eine weitere wichtige Funktion: „Das Erfolgskonzept der Jugendwerkstätten fördert durch die Programmstruktur die Teilhabe auf vielen Ebenen. Deshalb bedarf es auch einer Anerkennung der wirklich herausragenden Leistung der Mitarbeitenden hier vor Ort.“

Umso erfreulicher war deshalb die Nachricht, dass man seitens des Europa-Ministeriums die Finanzierung der Jugendwerkstätten auch weiterhin sichergestellt sieht. Dafür habe man seitens des Ministeriums lange gekämpft, wie die SPD-Ministerin vor Ort erklärte. Auch für die Landtagsabgeordnete ist die Weiterförderung ein wichtiger Schritt: „Mit der Aushandlung der EU-Strukturförderung für die kommende Förderperiode ist der Bestand der Einrichtungen für die nächsten Jahre gesichert.“

Neben dem Besuch der Jugendwerkstatt stand auch ein Gespräch mit der IHK Lüneburg-Wolfsburg auf dem Besuchsplan der Ministerin. Dabei ging es um die durch die Pandemie stark gebeutelten Innenstädte. Wie die Ministerin mitteilte, habe man es sich zum Ziel gesetzt, dem Trend der sterbenden Innenstädte entgegenzuwirken, indem nachhaltige Zukunftsprogramme aufgelegt werden. Dazu wird in den nächsten Wochen der Startschuss für die ersten Projekte fallen.

Abschließend erklärt Glosemeyer: „Ich freue mich, dass die Ministerin heute zu Besuch war, denn es hat sich gezeigt, dass europäische Fördermittel einen enorm wichtigen Beitrag in unser aller Leben leisten und sich auch in ganz konkreten Projekten zeigen.“

Falko Mohrs lädt zur Dialogtour 2021 ein

Unter dem Motto „Gekommen, um zu hören!“ macht die Dialogtour 2021 der SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch, 02.06.2021, ab 09:30 Uhr einen Stopp in Wolfsburg. „Auf dem Wochenmarkt vor dem Rathaus möchten wir mit den Marktbesuchern über bundespolitische Themen ins Gespräch kommen“, freut sich der Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs auf die Möglichkeit des direkten Kontaktes zur Bevölkerung. Die sinkenden Corona-Zahlen lassen endlich das persönliche Gespräch wieder zu. „Neben den großen Themen geht es vor allem auch um die unmittelbaren Probleme im Wahlkreis“, so Mohrs. Als weitere Gäste stehen um den Fraktionsvorsitzenden Hans-Georg Bachmann weitere Kommunalpolitiker gern Rede und Antwort.

Offener Brief an die jüdischen Gemeinden in Wolfsburg

Liebe Mitbürgerinnen und

 

Mitbürger der Jüdischen Gemeinden in Wolfsburg,

 

2021 sollte ein Jahr jüdischer Feste werden, um daran zu erinnern, was Jüdinnen und Juden in den 1700 gemeinsamen Jahren zur deutschen Gesellschaft beigetragen haben. Dieses wichtige Jubiläum soll bundesweit als gesamtgesellschaftliches Fest begangen werden, um Begegnungsräume zu schaffen, die jüdisches Leben sicht- und erlebbar machen können. Feste, Gebräuche, Rituale und jüdisches Leben öffentlich zu thematisieren, sollen im Kampf gegen Antisemitismus mehr Verständnis und Schutz für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik erzeugen.

 

Aus diesem Grund ist es umso bedrückender für uns, dass die Ereignisse der letzten Tage gezeigt haben, wie fragil jüdisches Leben in Deutschland ist. Wir verurteilen, dass in Deutschland Synagogen angegriffen werden und auf den Straßen antisemitische Parolen zu hören sind. Die ansteigende Gewalt gegenüber jüdischen Einrichtungen, Gemeinden und gegen Sie muss mit der ganzen Härte unserer Gesetze verfolgt und bestraft werden. Wir wollen nicht dabei zusehen, dass es Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die sich nicht frei bewegen können.

 

Wir wissen, dass die Situation in Israel sehr kompliziert ist und als Vorwand für Gewalt und Hetze auch in Deutschland genutzt werden wird. Die fortgesetzten terroristischen Raketenangriffe der Hamas auf Israel sind ein Anschlag auf die Menschen in Israel und die israelische Existenz. Diese Angriffe sind menschenverachtend und verbrecherisch. Dieser Terror ist durch nichts zu rechtfertigen und muss sofort beendet werden. Das Existenzrecht Israels darf nicht in Frage gestellt werden. Es ist für uns Teil der Staatsräson Deutschlands.

 

Ausdrücklich begrüßen wir das diplomatische Engagement Deutschlands und insbesondere von Außenminister Heiko Maas, der im ständigen Kontakt mit seinen Amtskollegen in der Region steht. Europa genießt Ansehen und Vertrauen in der Region und sollte eine aktive Vermittlerrolle aufnehmen.

 

Zur Wahrheit gehört auch, dass der Nahost-Konflikt immer schnell herangezogen wird, wenn über jüdisches Leben in Deutschland gesprochen wird und als antisemitischer Stimmungsverstärker missbraucht wird, sobald Israel gezwungen ist, seine Existenz zu verteidigen. Antisemitismus gab es bedauerlicherweise, wie wir alle wissen, auch schon lange vor der Staatsgründung Israels und ist daher ein tiefsitzendes gesellschaftliches Problem.

 

Wolfsburg ist international und weltoffen. Wir wollen die Möglichkeit schaffen, dass die Menschen in unserer bunten sowie vielfältigen Stadt in friedlicher Koexistenz der Religionen leben können!

 

Die jüdischen Gemeinden sind ein fester Bestandteil unserer Stadtgesellschaft und können sich auf unsere Solidarität verlassen. Insbesondere in diesem Jahr möchten wir aktiv dazu beitragen, das Festjahr dafür zu nutzen, für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in Wolfsburg einzustehen!

 

Dazu würden wir als Wolfsburger Politiker*innen gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen, damit wir uns über die aktuelle Situation und die Stimmung in Ihrer Gemeinde austauschen können. Gemeinsam wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass Sie in dieser Stadt unbeschwerter und in Sicherheit am gesellschaftlichen Leben teilhaben können!

 

Wir hoffen gemeinsam, dass bald wieder Frieden einkehrt und wir das Jubiläum von 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland uneingeschränkt feiern können!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Immacolata Glosemeyer, MdL SPD-Unterbezirksvorsitzende * Falko Mohrs, MdB * Iris Bothe Oberbürgermeisterkandidatin für Wolfsburg *  Hans-Georg Bachmann SPD-Fraktionsvorsitzender

Schulen und Kitas werden ab 31. Mai geöffnet

Hannover/Wolfsburg. Durch die sinkenden Inzidenzwerte in ganz Niedersachsen ergeben sich nicht nur Änderungen im Einzelhandel und der Gastronomie. Ab dem 31. Mai plant die SPD-geführte Landesregierung den Unterricht wieder mit der ganzen Klassengemeinschaft durchzuführen.

Anlass für den Wechsel in das Szenario A, welches den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke und einen Regelbetrieb der KiTas umfasst, sind die niedrigen Infektionszahlen in vielen Regionen Niedersachsens, die vielerorts bereits unter dem Wert von 50 bzw. kurz darüber liegen.

Für die Wolfsburger SPD-Abgeordnete Immacolata Glosemeyer stellt diese Umstellung einen großen Schritt in Richtung Normalität dar: „Der Wechsel in das Szenario A wurde von vielen Eltern und Lernenden sehnsüchtig erwartet. Wir reagieren damit auf das Infektionsgeschehen und bieten ein hohes Maß an Nachvollziehbarkeit und Verlässlichkeit.“

Der Abgeordneten zufolge kann bei einem Anstieg der Inzidenzwerte über 50 oder 165 auch wieder eine Verschärfung der Maßnahmen erfolgen, sodass dann wieder in die entsprechenden Szenarien gewechselt wird.

Um dennoch den Schulbetrieb so lang wie möglich aufrecht zu erhalten, werden die Öffnungen von weiteren Maßnahmen begleitet, wie Glosemeyer berichtet: „Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, dass die Testungen und Impfungen an den Schulen und Kindertageseinrichtungen eine große Wirkung gehabt haben. Diese Richtung wollen wir beibehalten, um so viel Präsenzunterricht wie möglich zu garantieren.“

Mit Blick auf die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen öffnen zum Teil auch wieder einige Freizeiteinrichtungen unter Einhaltung bestimmter Hygieneauflagen. Damit schafft man zusätzlich noch Ausweichorte und Ruhepole, an die sich die Betroffene wenden können.

Für Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration, ist der Wechsel in den Präsenzunterricht ein wichtiger Schritt. Für sie steht aber neben dem Wissenserwerb noch ein weiterer Punkt im Vordergrund: „Die Schülerinnen und Schüler waren über Monate hinweg nur an Videokonferenzen und Aufgaben gewöhnt. Mit dem Wechsel in den Präsenzunterricht können sie sich endlich wiedersehen und ihre sozialen Kontakte pflegen und wieder zueinander finden.“

Auch dafür ist man seitens der Landesregierung bereits in Planungen, erklärt Glosemeyer abschließend: „Es ist deutlich geworden, dass Kinder und Jugendliche, sowie ihre Bedürfnisse stärker gehört werden müssen — insbesondere nach der Pandemie. Entsprechende Formate für Kinder- und Jugenddialoge werden derzeit in der Landesregierung entwickelt und auch über das Bundesprogramm Aufholen nach Corona umgesetzt.“