Author Archiv: Julius Schneider

Impfungen für Feuerwehrleute und Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe ab Mai möglich

Wolfsburg. Darüber dürften sich viele Feuerwehrleute und die Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendhilfe freuen. Ab Mai sollen sie die Möglichkeit haben, eine Corona-Schutzimpfung zu erhalten. Damit nimmt die niedersächsische Impfkampagne weiter Fahrt auf.

Auch die Wolfsburger Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD) begrüßt die nun beschlossene Erweiterung der Impfberechtigten: „Ein großer Teil der Menschen, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Vorerkrankungen besonders gefährdet sind, konnten bereits geimpft werden oder stehen auf der Warteliste für einen zeitnahen Impftermin. Da ist es nur richtig, dass man die zusätzlichen Impfstofflieferungen, die ab nächsten Monat bereitstehen sollen, für weitere Berufs- und Personengruppen nutzt.“

Laut Niedersächsischen Gesundheitsministerium erhöhen sich die Lieferzusagen vom Bund ab Mai leicht auf, sodass für die Impfzentren rund 930.000 Dosen zur Verfügung stehen und für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mindestens rund 600.000 Dosen. Zu den neuen Impfberechtigten sollen neben den Feuerwehrleuten und Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendhilfe aber auch Lehrerinnen und Lehrern aller Schulformen gehören.

„Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt“, erklärt Glosemeyer, „diese Berufs- und Personengruppen leisten von Tag zu Tag einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft und sind dabei ständig einem Infektionsrisiko ausgesetzt. Mit den Impfungen schaffen wir mehr Sicherheit für all diese Menschen.“

Die Impfungen für Feuerwehrleute, sowie für die Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendhilfe sollen ab dem 1. Mai möglich sein. Zusätzlich zu den normalen Terminen können die Impfzentren auch Termine mit den Feuerwehren im Rahmen von Einsätzen der mobilen Impfteams vereinbaren. Der Zeitpunkt der Impfung richtet sich dabei immer nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs und der Zahl der Personen auf der Warteliste vor Ort. Für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe wird eine Anmeldung über die Website des Impfportals (www.impfportal-niedersachsen.de) oder über die Hotline des Landes (0800 9988665) möglich sein. Die Impfberechtigung ist im Impfzentrum mit einer aktuellen Bescheinigung des Arbeitgebers nachzuweisen.

Veröffentlicht am Land

SPD spricht sich für die Realisierungsvariante durch ein ÖPP-Verfahren für den Neubau des Bildungs- und Freizeitzentrums in Westhagen aus

WESTHAGEN. Den Neubau des Bildungs- und Freizeitzentrums in Westhagen mit der Realisierungsvariante durch ein ÖPP-Verfahren, also einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft, ließen sich jetzt die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion vor-stellen. Dr.-Ing. Tanja Kessel, Professorin für Infrastruktur- und Immobilienma-nagement an der TU Braunschweig, und ihr Mitarbeiter Steffen Willmy nahmen sich eine Stunde Zeit, um die Fragen der Sozialdemokraten ausführlich zu be-antworten.
Am Ende war sich die Runde einig, ein ÖPP-Verfahren für einen Neubau neben dem jetzigen Standort mitzutragen. „Dieses Verfahren ist der richtige Weg und ein sehr guter, innovativer Ansatz, und ÖPP-Modelle haben sich insbesondere für Schulen sehr bewährt“, unterstreicht die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dr. Christa Westphal-Schmidt. Hinzu kommt, dass der Gesamtbarwert der Beschaffungsvariante ÖPP im Vergleich zur Eigenrealisierung durch die Stadt Wolfsburg rund 8,1 Prozent wirtschaftlich vorteilhafter ist.
Wenn alles nach Plan verläuft, würde im Februar 2023 der Auftrag an einen Inves-tor vergeben werden. Das fertige Gebäude könnte dann im Jahr 2027 bezogen werden. Erst ab diesem Zeitpunkt müsste die Stadt Wolfsburg entsprechende „Miete“ bezahlen. Der Investor würde über die gesamte Laufzeit von 25 Jahren für das Gebäude verantwortlich sein.
„Der Neubau ist dringend notwendig: Das Schulzentrum Westhagen weist einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Das bestehende Heizungs- und Lüftungssystem ist nicht mehr voll funktionsfähig und in Teilen nicht mehr Instand zu setzen. Wei-terhin verfügen die Aufenthaltsflächen über keine Tageslichtbeleuchtung und ent-sprechen nicht mehr einer zeitgemäßen Lernumgebung“, so Christa Westphal-Schmidt, die sich auch als stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Westhagen über die Perspektive für das Schulzentrum und den Stadtteil freut.

Besser mit der Bahn nach Wolfsburg

WOLFSBURG. Besser mit der Bahn nach Wolfsburg kommen jetzt Fahrgäste aus
Meinersen, Gifhorn und Calberlah. Von Montag bis Freitag fährt der ENNO künftig zusätzlich um 6:32 Uhr ab Meinersen in die VW-Stadt. „Mit dieser Angebotsausweitung bietet der Regionalverband den Pendlern aus dem Landkreis Gifhorn sowie auch aus der Stadt Wolfsburg im Berufsverkehr eine gute Alternative
zum Auto an“, freut sich Hans-Georg Bachmann.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende hatte sich zusammen mit Erich Schubert als Mitglied der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Großraum Braunschweig für die Ausweitung des Angebotes auf der Strecke RE30 vom Hauptbahnhof Hannover nach Wolfsburg stark gemacht. Ziel des zusätzlichen Angebotes an attraktiven Fahrzeiten am Morgen ist es, den starken Pendlerverkehr auf
Wolfsburgs Straßen zu reduzieren. Schubert: „Mit der Bahn kommt man nicht
nur umwelt- und klimafreundlicher ans Ziel als mit Auto. Man steht zudem auch
nicht im Stau und kommt entspannt an. Außerdem werden die Anwohner durch
weniger CO2-Ausstoß und Straßenlärm belastet.“

Glosemeyer: SPD entwickelt Kommunalwahlprogramm mit großer Bürgerbeteiligung

Trotz der Corona-Pandemie entwickelt die Wolfsburger SPD ihr Kommunalwahlprogramm für die Ratsperiode von 2021 bis 2026 mit einer großen Beteiligung der Bürgerschaft. „Rund 40 Gespräche mit Vertretern von Vereinsvorständen und gesellschaftlichen Gruppen in unserer Stadt haben wir bereits geführt und ihre Anregungen und Hinweise in unseren Entwurf einbezogen“, beschreibt SPD-Vorsitzende Immacolata Glosemeyer den aktuellen Stand der Beratungen.

 

Dabei hat das Team um den Fraktionsvorsitzenden Hans-Georg Bachmann in persönlichen Kontakten und auch in digitalen Formaten über die Bilanz der vergangenen fünf Jahre sowie über die Weiterentwicklung der Stadt diskutiert. Aus den Bereichen Wirtschaft, Sport, Kultur, Jugend- und Soziales sowie weiteren Feldern der Stadtgesellschaft konnten wichtige Impulse in die Programmdiskussion einbezogen werden. „Die Corona-Pandemie zwingt uns neue Wege zu gehen, aber der Austausch mit den Menschen für die wir Politik gestalten wollen steht weiterhin an erster Stelle. Daher freuen wir uns über die tolle Resonanz an der Programmdebatte“, so Bachmann.

 

Mit umfangreichen Fragebögen konnten bereits alle SPD-Mitglieder ihre Vorstellungen über die Schwerpunkte der neuen Ratsperiode einbringen und selber weitere Vorschläge zur Diskussion stellen. „Knapp 150 Mitglieder haben uns bisher ihre Meinung zu den zukünftigen Schwerpunkten der Weiterentwicklung unserer Stadt mitgeteilt. Diese große Resonanz macht uns stolz und zeigt uns auch, dass wir mit dieser Form der Aufstellung unseres Kommunalwahlprogramms auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Glosemeyer über die engagierte Beteiligung der Basis.

 

Jetzt sind die Wolfsburgerinnen und Wolfsburger gefragt, ihre Meinung zu den bisherigen Vorstellungen der SPD abzugeben. Die SPD arbeitet weiter mit Hochdruck an ihrem Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 12. September 2021.

„Dabei ist uns natürlich die Meinung der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt besonders wichtig.

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen und würden uns sehr über die Teilnahme an unserer Online-Umfrage freuen“, so Glosemeyer. Die Befragung ist anonym und kann gerne geteilt werden.

 

https://fragen.spd-wolfsburg.de/limesurvey/index.php/814823?lang=de

 

 

Masterplan Klimaschutz für Wolfsburg

Wolfsburg ist Teil des Klimabündnisses. Damit haben wir uns verpflichtet unsere Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu verringern.
Wir wollen, dass Wolfsburg einen Masterplan aufstellt, in welchen Bereichen, bis wann, wie und wie viele Emissionen eingespart werden können.
Denn den Klimawandel bekämpft man nicht mit schönen Worten, sondern nur mit konkreten Taten
Unsere Stadtratsfraktion ist schon tätig geworden und hat gemeinsam mit denen Grünen einen entsprechenden Antrag gestellt.

2020_0458_SPD_Grüne_ Umfassender Klimaschutz

Falko Mohrs kandidiert erneut für den Deutschen Bundestag

WOLFSBURG. Die SPD hat Falko Mohrs erneut zu ihrem Kandidaten für den Deutschen Bundestag nominiert. 100% Rückendeckung erhielt der Wolfsburger Abgeordnete von den Delegierten aus dem Landkreis Helmstedt, Wolfsburg, Brome und dem Boldecker Land, 73 von 73 abgegebenen Stimmen.

Zuvor hatte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Volkswagen Bernd Osterloh Mohrs als wichtigen Industriepolitiker der SPD hervorgehoben. Mohrs kämpfe für die Beschäftigten in der Autoindustrie und sei für die IG Metall und den Betriebsrat ein kompetenter und durchsetzungsstarker Ansprechpartner. Betriebsräte von anderen Autokonzernen hätten ihn sogar schon angesprochen, dass sie sich einen ähnlich aktiven Abgeordneten wünschen würden, berichtete Osterloh schmunzelnd.

Christoph Heubner lobte Mohrs Engagement für die Demokratie und seine klare Kante gegen die AfD. Der Exekutiv- Vizepräsident des Internationalen Ausschwitzkomitee berichtete, dass viele Überlebende des Holocausts, ob der politischen Rhetorik mancher politischer Akteure, üble Erinnerungen ergreifen.

Falko Mohr selbst ging in seiner ruhigen Rede auf seine Schwerpunkte für die nächsten vier Jahre ein. Die wichtigste Aufgabe sei die Transformation der Automobilindustrie zu gestalten und so viele Arbeitsplätze zu erhalten wie möglich. Beispielsweise müsse die Batteriezellfertigung von Volkswagen in unserer Region angesiedelt werden, damit dort auch neue, gut bezahlte Arbeitsplätze entstünden. Außerdem dürfe sich der Industriestandort Deutschland nicht von der chinesischen Batteriezellproduktion abhängig machen.

Darüber hinaus will Mohrs sich gegen Kinderarmut einsetzen und sieht die Kindergrundsicherung als ein wichtiges Instrument dafür an. In Zukunft sollten die Familien mit niedrigen Einkommen die meiste Unterstützung bekommen und nicht umgekehrt, so der Abgeordnete.

Außerdem ärgerte sich Mohrs in seiner Rede darüber, dass der Bundesgesundheitsminister, gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband der CARITAS einen allgemeinverbindlichen Pflegetarifvertrag verhindert hätte. Für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege brauche es offensichtlich andere Mehrheitsverhältnisse im Deutschen Bundestag, machte der Abgeordnete deutlich.

Zum Schluss seiner Rede betonte Mohrs seine klare Haltung: „Wir gehen keinen Schritt nach rechts! Ein Demokratie muss wehrhaft sein und unsere Demokratie ist das auch!“

Die klare Haltung wurde von den 73 Delegierten in der der Wolfsburger Eis-Arena offensichtlich geteilt. Nachdem die Nominierung mehrfach verschoben wurde, hatten sich die Sozialdemokraten entschieden auf der Tribüne der Grizzlys zu tagen um die notwendigen Abstände einhalten zu können.

Weil die SPD schon 2003 einen Antrag gestellt hat, gibt es jetzt endlich ein Depot für die Städtische Galerie und Co.

WOLFSBURG. „Nun endlich haben wir ein gemeinsames Depot für Städtische Ga-lerie, Kunstmuseum und das Phaeno“, freut sich stellvertretende Kulturaus-schuss-Vorsitzende Iris Schubert. Im Sommer 2003 hatte die SPD den Antrag für ein Depot gestellt, denn schon damals benötigte die Städtische Galerie mehr La-gerplatz für ihre Kunstwerke. Das vorhandene Depot im Schloss mit seinen rund 900 Quadratmetern reichte auch vor 18 Jahren schon nicht mehr aus.
„Das ist eine Geschichte, die man guten Gewissens nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ schreiben kann“, betont Schubert, die vor knapp 20 Jahren Bürgervertreterin im Kulturausschuss war, dessen damaliger stellvertre-tender Vorsitzender Frank Helmut Zaddach war. Über all die Jahre hätten die Sozialdemokraten immer wieder an den Antrag erinnert und dessen Umsetzung eingefordert: „Wir mussten wirklich dicke Bretter bohren und haben sehr für diese Räumlichkeiten gekämpft.“ Die Idee nach einem Neubau wurde allerdings verworfen, dafür wurden vorhandene Räumlichkeiten im Heinenkamp angemie-tet.
Diese sind so hervorragend geeignet und vor allem klimatisiert, dass hier nicht nur Gemälde, Skulpturen, grafische Arbeiten, Fotografien und Objekte gelagert werden können. Sondern außerdem auch Technik, Ausstellungsgegenstände wie Sockel und ähnliches sowie Ausstellungskataloge.

SPD erfreut: „Neuland bietet sehr günstigen Wohnraum an“

WOLFSBURG. Wohnen in Wolfsburg ist teuer – heißt es oft reißerisch in den Medien. Das stimmt so nicht. Denn wenn, betrifft diese Aussage höchstens den privaten Wohnungsmarkt. Das erfuhren die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion.
Die Sozialdemokraten hatten Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand in der Fraktionssit-zung online zu Gast: „Unser Mietpreis über den gesamten Bestand liegt bei 6,14 Euro pro Quadratmeter zum Jahresende 2020. Bei den 1204 Verträgen, die wir im vergangenen Jahr ge-schlossen haben, liegt der durchschnittliche Mietpreis bei 6,99 Euro pro Quadratmeter inklusive Neubau, welcher nur für sich betrachtet bei 8,79 Euro pro Quadratmeter lag.“
Wenn man mal Wolfsburg als Ganzes betrachtet, so macht der Mietwohnungsanteil 60 Prozent aus, die anderen 40 Prozent sind Eigentum. Und dieser 60-prozentige Mietwohnungsanteil kann aufgeteilt werden in Privat-Besitz – das sind 40 Prozent. Die anderen 60 Prozent werden von den Wohnungsbaugesellschaften gehalten. Laut Brand wurden z.B. im Jahr 2018 gerade einmal 999 private Wohnungen auf den Portalen angeboten, während alleine die NEULAND im glei-chen Zeitraum allein 1.300 Wohnungen günstig vermietet hat.
„Es stimmt also ganz und gar nicht, was behauptet wird. Im Gegenteil. Die Neuland bietet sehr günstigen Wohnraum an“, betont die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Immacolata Glosemeyer. So auch im aktuell laufenden Bauprojekt Kurt 2.0 in Detmerode: Im Kurt-Schumacher-Ring können ab April 218 Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen zwischen 30 und 110 Quadratmetern bezogen werden. 66 davon können mit einem Wohnberechtigungsschein für 6,10 Euro pro Quadratmeter gemietet werden.

SPD fordert Maßnahmen zur Belebung der Porschestraße nach der Corona-Pandemie

WOLFSBURG. Nicht erst seit der Corona-Pandemie leiden Deutschlands Innenstädte zusehends an einem Bedeutungsverlust in ökonomischer, sozialer, funktionaler und politischer Hinsicht. Iris Bothe, die parteilose Oberbürgermeisterkandidatin der SPD, wollte es nicht bei dieser Erkenntnis belassen. Deshalb hat sie das Thema auf die Tagesordnung ihrer digitalen Dialogveranstaltung „Townhallmeeting“ gesetzt.

Am vergangenen Mittwoch wurde mit Bürgerinnen und Bürgern aus Kultur, Handel und Gastronomie über die Porschestraße diskutiert. Der Hamburger Professor Thomas Krüger lieferte eine Analyse der derzeitigen Situation. Der Titel seines Referats lautete: „Instrumente und Prozess – Zwischen Planung, Politik und Beteiligung – Am Beispiel der Folgen der Corona-Krise für die Innenstädte.“ Der Wissenschaftler zeigte strategische Handlungsansätze auf, damit Innenstädte wieder werden können, was sie waren: Zentren des Einkaufens, der Begegnung und der Kommunikation. Iris Bothe: „Mir kommt es darauf an in klaren Verantwortlichkeiten und nicht in Zuständigkeiten zu agieren. Die Entwicklung der Porschestraße geht weit über wirtschaftliche Aspekte hinaus. Sie ist auch und gerade jetzt eine kulturelle und soziale Herausforderung und gehört als solches in das Zentrum kommunalpolitischen Handelns. Kurzfristig, die Belebung der Innenstadt mit allen gesellschaftlichen Kräften, Kunst, Kultur, Jugend, Soziales, Handel und Gastronomie für Flächen und Plätze.“

Als Konsequenz dieser Veranstaltung fordert die SPD die Verwaltung dazu auf, zu erarbeiten und vorzubereiten. Der Vorschlag wird von den Sozialdemokraten als Ergänzung zum Masterplan Porschestraße gesehen. „Es geht uns vor allem um die Einbindung der unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräfte aus Handel, Gastronomie, Kultur und gesellschaftlichem Leben. Wir wollen Hoffnungen umsetzen und Perspektiven entwickeln“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann (großes Foto).

So könnten auf Vorschlag der SPD beispielsweise Flächen ausgewiesen werden, auf denen eine wechselnde Bewirtschaftung durch Wolfsburger Gastronomen oder Einzelhändler möglich ist. Zudem könnten temporäre Sitzgelegenheiten, grüne Inseln oder Spielplätze für Kinder und Aufenthaltsräume für Jugendliche geschaffen werden. Ziel ist es, mit einem Aktionsplan in der Phase nach dem Lockdown das öffentliche Leben durch viele Aktivitäten zu stärken und so die Menschen in die Innenstadt zu locken. Die City soll als ein zentraler Ort für Handel, Dienstleistungen, Kultur und Freizeiterlebnisse wieder belebt werden.

Für die Koordination der Aktivitäten sollte ein interdisziplinärer Aktionsrat aus Handel, Gastronomie, Kultur, Soziales, Handwerk und anderen Akteuren gebildet werden. „Die Porschestraße kann noch so viel mehr sein, als eine reine Gastronomie- und Einkaufsmeile. Hier können Menschen flanieren, Kinder spielen, Gruppen sich treffen, um zu musizieren oder etwas aufzuführen. Hier können Künstler aktiv werden und Menschen gemeinsam etwas erschaffen“, betont Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe (kleines Foto). „Wir legen mit diesem Antrag einen Gesamtansatz für die kurzfristige Weiterentwicklung der Innenstadt für die nächsten Monate vor. Es gilt, keine Zeit zu vergeuden“, unterstreicht Bachmann.

Christian Matzedda kandidiert zur Kommunalwahl für die SPD

Der 2. Bevollmächtigte und Geschäftsführer der IG Metall Wolfsburg, Christian Matzedda, wird bei der Kommunalwahl im September für die SPD kandidieren. Im Wahlbereich 4 bildet er mit Ralf Krüger und Christa Westphal-Schmidt das führende Trio für die Stadt- und Ortsteile Fallersleben, Westhagen und Sülfeld.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Christian Matzedda nicht nur einen kompetenten Gewerkschafter sondern auch einen engagierten Sülfelder Bürger als Kandidaten gewinnen konnten“, so die Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Leitner. „Die Bürgernähe in den Ortsteilen ist für die Akzeptanz in der Bevölkerung sehr wichtig“.

Auch Ralf Krüger, langjähriges Ratsmitglied aus Fallersleben und amtierender Ratsvorsitzender, begrüßt die Bereitschaft von Matzedda, sich über die Gewerkschaftsarbeit hinaus in die Stadtpolitik einzubringen. Seit vielen Jahren engagiert sich der überzeugte Gewerkschafter beispielsweise im Bündnis Schulterschluss. „Wir brauchen Menschen, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung dazu beitragen, dass Wolfsburg die Entwicklungs- und Produktionszentrale des Volkswagen Konzerns bleibt und die Arbeitsplätze auch in der Zukunft gesichert sind“, so Krüger.

Unterbezirksvorsitzende Immacolata Glosemeyer betont die traditionell sehr enge Verbindung zwischen SPD und Gewerkschaften in Wolfsburg. Um die Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern, ist Expertenwissen von großem Wert. „Die Transformation in der Automobilindustrie stellt Stadt und Region vor große Herausforderungen. Die Kernkompetenz für Elektromobilität, von der Entwicklung über die Produktion bis zum Recycling muss gesichert und gestärkt werden. Dabei setzen wir auch auf seine Kompetenz und Unterstützung“, erklärt Glosemeyer.“.