Rückblick Europawahl

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

ein engagierter Wahlkampf liegt hinter uns.

Unser Dank gilt Francescantonio Garippo für seine Bereitschaft, als Europakandidat im Bezirk Braunschweig zur Verfügung zu stehen und für seinen hohen persönlichen Einsatz.

Die über 70 Veranstaltungen, Besuche in Shulen, Europafeste, Vertrauensleuterunden und Diskussionen mit Jugendlichen zeigen, dass Europa für Franco eine Herzensangelegenheit ist.

Umso enttäuschender ist das schlechte Abschneiden der SPD am vergangenen Sonntag.

Dabei ist es ein schwacher Trost, dass die Wahlbeteiligung in Wolfsburg um über 15 % gesteigert werden konnte. Auch im Vergleich zu benachbarten Städten und Landkreisen gehören die 24,1 % für die SPD noch zu den besseren Ergebnissen.

Wir hatten ein besseres Resultat erwartet und dafür auch in den Ortsvereinen einen engagierten Wahlkampf geführt.

Daher danken wir allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern für ihren Beitrag.

Das unbefriedigende Erscheinungsbild unserer Partei auf Bundesebene hat alles überlagert. Unsere Themen drangen nicht mehr durch und bei Klimawandel und Umweltschutz wurde den Grünen die höhere Kompetenz zugetraut.

Jetzt gilt es die notwendigen Entscheidungen auf Bundesebene zu treffen und erforderliche Veränderungen bei Inhalten und Personal vorzunehmen.

Die SPD muss wieder eindeutig erkennbar sein. Alle müssen wissen, wofür wir stehen und welche Politik wir umsetzen wollen!

Eine Europawahl ist keine Kommunalwahl. Das belegen zeitgleich stattgefundene Landrats- und Bürgermeisterwahlen mit Erfolgen für die SPD.

Wir gratulieren Alexander Hoppe zu seiner Wiederwahl als Bürgermeister von Königslutter ganz herzlich!

In Wolfsburg wollen wir gemeinsam mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs und einer geschlossenen SPD-Ratsfraktion unseren klaren kommunalpolitischen Kurs beibehalten:

Wir setzen uns weiterhin ein für notwendige Investitionen in die Schulsanierung und -modernisierung und den Ausbau von Kindertagesstätten, für den Bau bezahlbarer Wohnungen, für eine nachhaltige Zukunftssicherung durch konkrete Maßnahmen für die Weiterentwicklung der städtischen

Infrastruktur, auch im Bereich der Digitalisierung. Wir geben weiterhin ein klares Bekenntnis ab für ein weltoffenes, tolerantes und internationales Wolfsburg!

Als Partei und Fraktion werden wir jedoch auch überlegen müssen, welche für die Bürgerinnen und Bürger wichtigen Themen wir bisher nicht genug in den Blick genommen haben, z. B. die soziale Infrastruktur für eine älter werdende Bevölkerung.

Den Auftakt für eine intensive Debatte bietet bereits die Halbzeitklausur der SPD-Fraktion mit Mitgliedern des UB-Vorstandes am 14./15. Juni.

Lasst uns weiter solidarisch für eine starke Sozialdemokratie in Wolfsburg arbeiten!

 

Herzliche Grüße

 

Immacolata Glosemeyer, MdL

Unterbezirksvorsitzende

 

SPD Wolfsburg: Wir sind für Europa weil…

…Europa uns Frieden bringt und die Rechte aller Menschen achtet.

Klimaschutz nicht an Grenzen halt macht.

…Europa grenzenloses Reisen ermöglicht.

…wir nur gemeinsam eine starke Stimme in der Welt haben.

…es die besten Chancen auf Bildung, Ausbildung und gute Jobs gibt.

…wir für ein soziales und gerechtes Europa mit Stärkung von Arbeitnehmer*Innenrechten und gerechten Steuern sind.

…Europa die Heimat des VW-Konzerns ist: Dreiviertel der weltweiten Belegschaft arbeiten in Europa. Hier erwirtschaftet das Unternehmen, rund die Hälfte seines Umsatzes.

…insbesondere die Automobilindustrie und deren Zulieferer über 90% in die Länder der EU exportieren.

…weltweite Handelsabkommen der EU dafür sorgen, dass Waren überwiegend auch außerhalb der EU von Importzöllen befreit sind.

…ein starkes Europa für uns in Wolfsburg als international aufgestellter Wirtschaftsstandort von besonderer Bedeutung ist. Aus diesem Grund hat sich die Stadt der Initiative „Niedersachsen für Europa“ angeschlossen und will damit ihren Beitrag leisten für eine gute Weiterentwicklung der Europäischen Union.

…gerade Wolfsburg mit seinen vielen Nationen in der Vielfalt großgeworden ist und wir sind alle als Kinder Europas heute in der Verantwortung, für Europa weiterzukämpfen.

SPD-Europafest: Sigmar Gabriel kommt

Mit einem Europafest am Samstag, 11. Mai 2019 startet die Wolfsburger SPD in die heiße Phase des Europawahlkampfes. Prominente Unterstützung erhält der Europakandidat des SPD-Bezirks Braunschweig, Francescantonio Garippo, vom ehemaligen Vize-Kanzler und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Der langjährige SPD-Bundesvorsitzende wird ab 15:30 Uhr unter dem Glasdach auf dem Hugo-Bork-Platz über die Bedeutung Europas für Deutschland und unsere Region sprechen.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Sigmar Gabriel ein langjähriger Wegbegleiter nach Wolfsburg kommt und für eine hohe Wahlbeteiligung sowie unseren Ratskollegen Francescantonio Garippo werben wird“, so die SPD-Unterbezirksvorsitzende Immacolata Glosemeyer.

Ein abwechslungsreiches Programm sorgt für eine gute Mischung von Informationen, Musik und Unterhaltung sowie verschiedene Speisen und Getränken. Für Kinder stehen zwei Hüpfburgen zur Verfügung, sorgt der Clown Bobo für Spaß und steht die beliebte Popcornmaschine bereit.

In einer Talkrunde mit Francescantonio Garippo und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs wird es um das Europa der Zunft gehen.

Das Europafest beginnt ab 10 Uhr und wird bis in den Abend hinein die Wolfsburger in der Fußgängerzone unterhalten.

EUROPAFEST2019-Programmflyer

Europawahlkampf der SPD: „Kommt-Zusammen-Tour“ in Wolfsburg

Die Europawahl 2019 ist entscheidend dafür, wie wir in Zukunft leben werden. Die SPD wirbt für ein soziales und ein friedliches Europa, in dem gute Löhne und Arbeitsbedingungen, grenzüberschreitender Umweltschutz, Gleichberechtigung und gute Bildung zum gemeinsamen Wertekanon gehören. Für uns ist klar: Europa ist die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit.

Unser Europawahlkampf macht Tempo. Wir treffen die Menschen und begeistern sie für unser Europa: Mit den SPD-Infotrucks bei über 800 Terminen, an mehr als 60 Tagen und für mindestens 1.500 Stunden. Die Infotrucks kommen bundesweit in jeden SPD-Unterbezirk, auch zu uns nach Wolfsburg.

 

Wir laden herzlich ein zur

„Kommt-zusammen-Tour“ mit unserem Kandidaten für das Europäische Parlament Francescantonio Garippo

am Mittwoch, 15. Mai 2019,

und am Dienstag, 21. Mai 2019,

von 16:00 – 17:30 Uhr,

„Vor Müller“, Porschestraße 68, 38440 Wolfsburg.

 

 

Francescantonio Garippo ist Wolfsburgs Kandidat für die Europawahl 2019

Die SPD hat sich für die Europawahl 2019 aufgestellt: Francescantonio Garippo heißt der Kandidat der Wolfsburger. Gewählt wurde der 61-jährige Betriebsrat während der Mitgliedervollversammlung, die am Freitag im Schützenhaus Vorsfelde stattfand. Zudem fand die Wahl von sieben Delegierten zur Bezirksdelegiertenkonferenz „Europa“ statt: Die Wolfsburger entsenden Immacolata Glosemeyer, Francescantonio Garippo, Kerstin Struth, Joel Kraus, Anett Hübner, Hans-Georg Bachmann, Hetharini Kirishnarajah am 26. Oktober 2018 nach Braunschweig.

Die Versammlung in Vorsfelde stand ganz im Zeichen Europas. „Europa, das ist nicht nur der Kontinent, auf dem wir wohnen, sondern es ist ein Projekt, das wir als Sozialdemokraten unbedingt erhalten müssen. Gerade in dieser Zeit bedarf es an europäischem Zusammenhalt, der langsam zu schwinden scheint. Dieser Entwicklung müssen wir entgegenwirken, damit dieses Friedensbündnis Europäische Union bestehen bleibt. Es wäre naiv, zu denken, dass wir die Flüchtlingssituation alleine bewältigen können. Hier ist Europa gefragt, denn Lösungen können nur multilateral gefunden werden“, erklärte SPD-Unterbezirksvorsitzende Immacolata Glosemeyer während der Begrüßung der rund 70 Teilnehmer.

Dafür Sorge tragen, dass Europa wieder einen höheren Stellenwert bei den Menschen bekommt, möchte Garippo, der seit 1967 in Deutschland lebt und seit 1976 bei Volkswagen arbeitet, derzeit als Betriebsrat. „Ich möchte den Wolfsburgern zeigen, dass Europa nicht ganz weit weg ist, sondern direkt vor ihrer Haustür stattfindet. Wir müssen auch in der VW-Stadt dazu beitragen, dass auf Europa-Ebene multilaterale Lösungen gefunden werden und eine europaweite Solidarität entwickeln – dafür möchte ich mich mit ganzem Herzen und meiner ganzen Kraft einsetzen“, sagte Garippo.