Monatlicher Archiv: Februar 2024

Wolfsburger Gemeinschaft zeigt großes Herz: Erfolgreiche Spendenaktion für Carpe Diem

Vier Frauen stehen lächelnd in einem Raum mit farbenfroher Kunst an den Wänden und freuen sich über gesammelte Spenden.

Der Unterbezirk Wolfsburg der SPD, repräsentiert durch Susanne
Brüsch, sowie Kerstin Struth, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion,
haben ihre Plattform genutzt, um eine erfolgreiche Spendenaktion für den Tagestreff Carpe
Diem zu initiieren. Die Aktion begann in der Vorweihnachtszeit und am Mittwoch wurde die
gesammelte Summe im dreistelligen Bereich an das Carpe Diem übergeben.

Jasmin Hinze und Dagmar Alphei, Sozialarbeiterinnen bei Carpe Diem, nahmen die Spende
entgegen. „Wir möchten uns herzlich bei der Bevölkerung von Wolfsburg für ihre großzügige
Unterstützung bedanken. Diese Spende macht einen echten Unterschied und ermöglicht es
uns, weiterhin für diejenigen da zu sein, die unsere Hilfe am meisten benötigen“, sagte
Jasmin Hinze mit Dankbarkeit.

Kerstin Struth kommentierte: „Diese Spendenaktion zeigt, was wir erreichen können, wenn
wir unsere Kräfte bündeln. Die Solidarität und das Engagement unserer Gemeinschaft sind
überwältigend.“ Carpe Diem bietet umfassende Unterstützung für Menschen in
Lebenskrisen an, von Beratungsangeboten über Verpflegung und Zugang zu
Hygieneeinrichtungen bis hin zu Tagesgestaltungs- und Teilhabeangeboten.
Susanne Brüsch fügte hinzu: „Ein großer Dank geht an alle, die zur Unterstützung dieser
wichtigen Einrichtung beigetragen haben. Ihre Spenden sind ein leuchtendes Beispiel für das
Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft.“

Für weitere Informationen zu Carpe Diem oder Möglichkeiten der Unterstützung
kontaktieren Sie bitte: jasminhinze@dachstiftung-diakonie.de.

Joel Balazsi-Kraus setzt sich für Vielfalt und Demokratie ein: Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus

Joel Balazsi-Kraus, Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation beim SPD-Unterbezirk Wolfsburg, spricht auf einer Podiumsdiskussion.

In einer Zeit, in der die Grundwerte unserer Gesellschaft zunehmend unter Druck geraten, erinnert uns ein Zitat, das Friedrich Ebert zugeschrieben wird, an eine fundamentale Wahrheit: „Demokratie braucht Demokratinnen und Demokraten.“ Diese Worte gewinnen heute mehr denn je an Bedeutung und leiten uns in unserem täglichen Engagement für eine offene und gerechte Gesellschaft.

Am gestrigen Tag vertrat Joel Balazsi-Kraus, auf Einladung des Deutsch-Arabischen Freundeskreises, die SPD Wolfsburg in einer lebhaften Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus. In Zeiten, in denen rechtsextremes Gedankengut nicht nur an den Rändern, sondern in der Mitte unserer Gesellschaft Anklang findet, steht die SPD Wolfsburg fest: Eine Gesellschaft ohne die Vielfalt und Beiträge von Menschen mit Migrationshintergrund ist unvorstellbar. Sie würde sozial, kulturell und wirtschaftlich verarmen. Es ist unsere Verantwortung, uns schützend vor unsere Mitmenschen zu stellen und lautstark gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit aufzutreten.

Joel Balazsi-Kraus, dessen Eltern selbst Ende des 20. Jahrhunderts aus Rumänien nach Deutschland kamen, betonte die Bedeutung von fairen Bildungschancen und Teilhabemöglichkeiten für alle. „Wir müssen nicht nur Probleme ansprechen, sondern auch die Geschichte sozialen Aufstiegs weiterschreiben“, so Joel. Seine Familie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie durch Bildung und Chancengleichheit Integration und sozialer Aufstieg gelingen können. Diese Perspektive sollte jeder in Deutschland haben, denn nur eine starke, demokratische und gerechte Gesellschaft kann den Herausforderungen des Rechtsextremismus wirksam begegnen.

Die Erkenntnisse der jüngsten Mitte-Studien sind alarmierend: Rechtsextreme Einstellungen haben sich in der gesellschaftlichen Mitte festgesetzt. Es ist daher umso wichtiger, dass wir als Demokratinnen und Demokraten alles in unserer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass rechtsextreme Parteien wie die AfD jemals wieder in unserem Land an Macht gewinnen. Wir müssen überall dort Widerspruch einlegen, wo rechtsextremes Gedankengut verbreitet wird – sei es im Bundestag oder auf privaten Feiern.

Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist ein zentraler Bestandteil unseres Engagements für eine lebendige Demokratie in Wolfsburg und darüber hinaus. Gemeinsam stehen wir für eine Gesellschaft ein, in der Vielfalt, Toleranz und Gerechtigkeit nicht nur hochgehaltene Ideale, sondern gelebte Realität sind. Der SPD Unterbezirk Wolfsburg verpflichtet sich, diesen Weg entschlossen weiterzugehen, und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich uns in diesem wichtigen Anliegen anzuschließen.