Auf ein Wort mit Kultusminister Grant Hendrik Tonne

Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommt nach Wolfsburg: Am Mittwoch, 29. August, um 18 Uhr heißt es in der Caritas Begegnungsstätte „Föhrenkrug“ in der Pestalozziallee 3 „Auf ein Wort mit Grant Hendrik Tonne“. Zu dem Dialog mit den Bürgern lädt der SPD-Unterbezirk Wolfsburg ein. Als niedersächsischer Kultusminister bestimmt Tonne über eines der bedeutendsten Felder der Landespolitik – die Schul- und Bildungspolitik.

„Mit dem Anspruch ‚Bildung ist ein Grundrecht! Darum muss Bildung kostenfrei sein!‘ sind wir als SPD bereits in der letzten Legislaturperiode angetreten. Wir haben zuerst die Studiengebühren abgeschafft und jetzt die Kita-Gebühren. Um das Handwerk zu stärken, führen wir die „Meisterprämie“ ein. Wir sind auf einem guten Weg, aber haben auch noch viel Arbeit vor uns, wenn es zum Beispiel um das Thema Inklusion geht“, sagt die Wolfsburger Landtagsabgeordnete und SPD-Unterbezirksvorsitzende Immacolata Glosemeyer, die Tonne in die VW-Stadt eingeladen hat.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger und im Bildungssystem Tätigen. Sie ist kostenfrei und barrierefrei erreichbar. Anmeldungen nimmt der SPD-Unterbezirk unter wolfsburg.br-ub@spd.de und 05361 14418 entgegen.

Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs (SPD) fordert offene Diskussion über mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft

Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs (SPD) fordert mehr Gerechtigkeit in der  Gesellschaft. Im Forum „Demokratie und soziale Gerechtigkeit“, einem offenen Diskussionskreis in der Wolfsburger SPD, sprach Mohrs kürzlich engagiert über drängende Zukunftsfragen.

„Wir müssen noch offener über die zentralen Themen unserer Zeit sprechen“, so Mohrs, dabei müssten Schwerpunkte gesetzt werden. „Wir können es als SPD nicht allen recht machen, außerdem müssen wir unsere Kräfte konzentrieren!“, betonte der für Wolfsburger Bundestagsabgeordnete.

In der engagierten Diskussion mit den Forumsmitgliedern wurde schnell deutlich, dass sowohl innerparteilich als auch in seinen vielfältigen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern Allgemeinplätze nicht weiter helfen. „Politik muss vor Ort konkret spürbar sein“, so Mohrs. Wer hart arbeite, müsse auch am Ende des Monats das Ergebnis sehen. Hier gelte es, insbesondere die Steuerpolitik zu ändern. Eigentum verpflichte und solle deshalb beim Schaffen neuer Arbeitsplätze gefördert werden. Immer mehr große Vermögen würden geschaffen, ohne dass diese angemessen der Gesellschaft, insbesondere bei Bildung und Arbeitsplätzen, zu Gute kommen.

Besondere Kraftanstrengungen seien im Rahmen fortschreitender Digitalisierung erforderlich. Im Bundestag für dieses Thema zuständig, fordert Mohrs ein stärkeres Eintreten für die direkt und indirekt Betroffenen. „Die Digitalisierung ist eine gesellschaftliche Herausforderung, nicht nur ein technisches Thema“, und betonte: „Wir müssen es schaffen aus Produktivitätsfortschritt auch sozialen Fortschritt zu machen.“

Die Mitglieder des Forums „Demokratie und soziale Gerechtigkeit“ zeigten sich von der Offenheit beeindruckt, mit der Mohrs auch auf ihre kritischen Frage und Anmerkungen einging und wünschten sich, dass Mohrs sich diese Aufgeschlossenheit bewahre.

Das Forum „Demokratie und soziale Gerechtigkeit“ der Wolfsburger SPD tagt zu aktuellen und grundsätzlichen politischen Themen alle vier bis sechs Wochen. Ansprechpartner ist Frank Poerschke über die SPD Wolfsburg.