Kostenlose Schutzmasken für die Nordstadt

Wer noch eine Corona-Schutzmaske sucht, kann diesen Samstag auf dem Hansaplatz fündig werden: Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer und ihr SPD-Ortsverein Wolfsburg-Nord werden um 10.00 Uhr Gratismasken verteilen. Die Sozialdemokraten wollen so der großen Nachfrage begegnen, die seit dem Erlass der Maskenpflicht in Wolfsburg ausgebrochen ist. Da der Vorrat an den Stoffmasken limitiert ist, wird empfohlen, sich bei Interesse zeitig auf dem Hansaplatz einzufinden.

„Unsere Atemschutzmasken sind mit Sorgfalt genäht und wiederverwendbar“, erläutert Glosemeyer. „Bitte denken Sie daran, sie nach dem Gebrauch regelmäßig zu waschen und zu bügeln. So kann der bestmögliche Schutz gewährleistet werden.“

Die Irmela-Hammelstein-Straße wurde jetzt im Baugebiet „An der Gärtnerei“ mitten im Herzen von Ehmen eingeweiht

Die Irmela-Hammelstein-Straße wurde jetzt im Baugebiet „An der Gärtnerei“ mitten im Herzen von Ehmen eingeweiht – das freute vor allem die SPD (von links): SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann, Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Hans Herbert Maiwald, stellvertretender Ortsbürgermeister von Ehmen/Mörse, Dr. Christa Westphal-Schmidt, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Bürgermeister Ingolf Viereck und Ratsvorsitzender Ralf Krüger. (Foto: privat)

In seiner Laudation würdigte Oberbürgermeister Klaus Mohrs die herausragenden Verdienste von Irmela Hammelstein, die als Wolfsburger Politikerin viele Jahre vehement die Interessen Wolfsburgs und seiner Bürgerinnen und Bürger im Niedersächsischen Landtag vertreten hat, dem sie von 1986 bis zu ihrem Tode am 24. Mai 1995 angehörte. Zuletzt bekleidete sie das Amt der Vizepräsidentin. „Leider ist sie viel zu früh, noch während ihrer aktiven Phase als Vizepräsidentin, im Alter von 53 Jahren verstorben“, sagte Mohrs.

Von 1981 bis zuletzt war sie Mitglied des Rates der Stadt Wolfsburg und setze ihre Kompetenz vor allem im Schul- und Sozialausschuss ein. Dem Ortsrat Vorsfelde gehörte Hammelstein von 1974 – 1986 an. Mohrs: “ Irmela Hammelstein war eine kämpferische Frau, die Probleme anpackte und gegen Benachteiligung und Ausgrenzung in der Gesellschaft anging. Sie setzte sich für Dinge ein, die ihr wichtig waren und war deshalb manchmal auch unbequem, im positiven Sinne gemeint! Einer ihrer politischen Schwerpunkte war die Gleichstellung der Frau.“

Hammelstein arbeitete im Ausschuss für Gleichberechtigung und Frauenfragen mit und setzte sich zur Verbesserung von Chancen für Mädchen und Frauen in Schule, Bildung und Ausbildung sowie auf dem Arbeitsmarkt ein. Ein weiteres Thema in diesem Zusammenhang war für sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer, blickte das Stadtoberhaupt zurück und ergänzte: „Ende der 70er und in den 80er Jahren war sie die Repräsentantin der Frauenbewegung in Wolfsburg. Die Gründung beziehungsweise Unterstützung vieler Einrichtungen für Frauen und Mädchen in weitgehender Autonomie geht vor allem auf ihren Einsatz zurück, wie beispielsweise der Teestube „Frauen-Zimmer“, das Frauenhaus, das Mädchencafé „Rote Zora“, die Frauenfirma „Einfach lila“ und der Verein Frauen Forum.“ Ein weiterer Meilenstein in der Wolfsburger Frauengeschichte war 1988 die Einrichtung der Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten, erinnerte Mohrs: „Was heute alles selbstverständlich klingt, war in den 80er Jahren durchaus keine Selbstverständlichkeit und setzte entschlossenes und beherztes Vorgehen voraus, aber auch Sachkompetenz und Fleiß.Alles Eigenschaften, die Irmela Hammelstein auszeichnete.

Aber auch die Schulpolitik, insbesondere die so oft benachteiligten Hauptschülerinnen und Hauptschüler, lagen ihr sehr am Herzen, weiß der Verwaltungschef. So sei es ihr zu verdanken, dass die Berufsbildungsstätte Wolfsburg als Einrichtung für benachteiligte Jugendliche entstand. Mohrs: „Sozialschwache nicht auszugrenzen, war für Irmela Hammelstein oberstes Gebot!“

In Andenken an Irmela Hammelstein, eine herausragende Frau und Politikerin ihrer Zeit, wurde über einen längeren Zeitraum der Irmela-Hammelstein-Förderpreis gepflegt, der alle zwei Jahre ein Projekt für Mädchen und Frauen ausgezeichnet hat.

Jetzt anmelden! Tagesfahrt ans Steinhuder Meer mit dem Ortsverein Detmerode

Liebe Freunde unserer Detmeroder Sonderfahrten,

auch für 2019 haben wir für euch eine großartige und erlebnisreiche Reise zusammengestellt. Am Samstag, den 11. Mai 2019 fahren wir gemeinsam mit einem modernen und komfortablen Reisebus (Bordküche, Klimaanlage und eigenem WC an Board) in Richtung Steinhude.

Euch erwartet ein spannender Tag entlang der Uferpromenade am Steinhuder Meer. Freut euch auf eine Segel-Bootsfahrt zur Insel Wilhelmstein inkl. Besichtigung der Festung Wilhelmstein. Als besonderes Highlight empfängt uns OB (Ortsbürgermeister) Wilhelm Bretthauer (SPD) in der historischen Kastenmangel Steinhude am Meer.

Die Kosten für SPD Mitglieder betragen 25,00 Euro p.P. für nicht Mitglieder 30,00 Euro p.P.

Das vorläufige Programm:

07:30 Uhr Abfahrt mit dem Reisebus am Detmeroder Markt in Wolfsburg
ca. 09:30 Uhr Ankunft mit dem Reisebus am Busparkplatz in Steinhude

09:30 – 11:00 Uhr Erkundung ins Scheunenviertel und Besuch Info-Scheune „Naturpark“. Weiter durch den Alten und Neuen Winkel zum „Sturmhafen“ zurück über die Promenade am Ufer zum Platz an den Strandterrassen (inklusive).

11:00 – 11:30 Uhr Bootsfahrt mit den „Auswanderern“ (Segelboote) zur Insel Wilhelmstein (inklusive)

11:30 – 13:00 Uhr Zeit zur freien Verfügung, z.B. Besichtigung der Festung Wilhelmstein sowie Gelegenheit für einen Imbiss im Restaurant (Selbstzahler)

Alternativ bei schlechtem Wetter: Fahrt mit dem Motorschiff „Schaumburg-Lippe“ inkl. Rundfahrt (inklusive) anstatt Inselbesuch und Mittagessen in den Strandterrassen oder im Hafenblick (Selbstzahler).

13:00 – 13:30 Uhr Rückfahrt mit den „Auswanderern“ zu den Strandterrassen (inklusive)

13:30 – 16:00 Uhr Zeit zur freien Verfügung, Kaffee und Kuchen sowie Stadtbummel (Selbstzahler)

16:00 – 17:00 Uhr Besichtigung der historischen Kastenmangel mit Empfang durch den OB (Ortsbürgermeister) Wilhelm Bretthauer (SPD) (inklusive).

17:30 Uhr Abfahrt mit dem Reisebus vom Busparkplatz in Steinhude
ca. 19:30 Uhr Ankunft Wolfsburg am Detmeroder Markt

 

Anmeldung ab sofort telefonisch oder per E-Mail

Mobil.: 01573-7747086

E-Mail: henry.hoeckendorf@gmail.com

Bis zum 01. Mai 2019 muss der Betrag von 25,00 Euro oder 30,00 Euro (nicht erstattbar) auf nachstehendes Konto überwiesen werden:
SPD, Ortsverein Wolfsburg – Detmerode

IBAN: DE15269513110025614801

Betreff: Sonderfahrt 2019, Nachname

 

Viele Grüße

Alois Paul und Henry Höckendorf

Gedenkveranstaltung Otto Wels

„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!“ Mit diesen bewegenden Worten schloss der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Reichstag, Otto Wels, seine mutige Rede am 23. Mai 1933, mit der er das Ermächtigungsgesetz ablehnte.

Wie jedes Jahr erinnerte der SPD-Ortsverein Wolfsburg Stadtmitte an diesem Tag mit einer Gedenkfeier am Gedenkstein auf dem Otto-Wels-Platz an dieses historische Ereignis, das den Beginn einer zwölfjährigen Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus einläutete.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Erich Schubert mahnte in seiner Begrüßungsrede, unsere heutige freie Gesellschaft nicht als selbstverständlich anzunehmen. „Besonders in der heutigen Zeit mit einem in vielen Ländern Europas wieder erstarkenden Nationalismus und der um sich greifenden Fremdenfeindlichkeit ist es wichtig an die Folgen rechtsradikalen Gedankenguts zu erinnern. Denn Freiheit und Demokratie kommen nicht von allein, sie müssen täglich erarbeitet werden“ so Erich Schubert.

Die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Elke Zitzke hielt die Gedenkrede. Sie wies darauf hin, dass die Rede von Otto Wels an diesem Tag die letzten freien Worte im Reichstag waren und mahnte: „Gerade angesichts der Vorkommnisse in jüngster Vergangenheit sind wir verpflichtet, den Mut von Otto Wels in Erinnerung zu rufen und allen nationalsozialistischen und rechtsradikalen Umtrieben die Stirn zu bieten.“

Bürgermeister Ingolf Viereck erinnerte in seiner Ansprache an die Geschichte der Stadt: „Wolfsburg ist international und weltoffen. Hier leben und arbeiten Menschen mit über 140 unterschiedlichen Nationalitäten.“ Der Aufbau von Wolfsburg und Volkswagen ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von Frauen und Männern unterschiedlicher Herkunft. „Wolfsburg ist diesen Menschen zur Heimat geworden. Wir dürfen es nie wieder zulassen, dass Minderheiten oder bestimmte Personengruppen zu Sündenböcken gestempelt werden“, so Viereck.

Otto Wels Gedenktag 23.03.2018

Am 23. März 2018 jährt sich die Rede, mit der der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Reichstag, Otto Wels, im Jahre 1933 das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten ablehnte.

„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht“, sprach er die letzten freien Worte im Deutschen Reichstag und so steht es auch auf dem Gedenkstein am Otto-Wels-Platz an der Ecke Friedrich-Ebert-Straße und Rothenfelder Straße.

Dort findet am Donnerstag, dem 23. März, um 15.30 Uhr die Gedenkfeier zur mutigen Rede von Otto Wels statt, die vom SPD-Ortsverein Wolfsburg-Stadtmitte ausgerichtet wird. Der Vorsitzende des Ortsvereins Stadtmitte, Erich Schubert, wird die Gäste begrüßen, Elke Zitzke wird die Gedenkrede halten.

„Gerade angesichts der Vorkommnisse in jüngster Vergangenheit, sind wir verpflichtet, den Mut von Otto Wels in Erinnerung zu rufen und allen nationalsozialis­tischen und rechtsradikalen Umtrieben die Stirn zu bieten“, so Elke Zitzke, die die Bevölkerung zur Teilnahme an der Gedenkfeier einlädt.

„Seit dem zweiten Weltkrieg war es nie wichtiger als heute, an die Folgen von Rechtsradikalen Gedankenguts zu erinnern. Denn Freiheit und Demokratie kommen nicht von allein, sie müssen täglich erarbeitet werden“, so Erich Schubert

Am Veranstaltungsort steht eine begrenzte Zahl von Sitzplätzen steht zur Verfügung.