Kategorie Archiv: Stadtrat

SPD für den Bau der Einfeldhalle in Wendschott

WENSCHOTT. Noch vor der Sommerpause trifft der Rat den Beschluss für den Bau der Einfeldhalle in Wendschott. Dies ist aus Sicht der SPD-Ratsfraktion ein tolles Signal für den gesamten Ortsteil. „Die SPD-Fraktion wollte noch vor Ende der Legislaturperiode die Entscheidung über die Umsetzung des dringend benötigten Sportobjektes – und die kommt jetzt“, freut sich stellvertretender Sportausschuss-Vorsitzender Ingolf Viereck (SPD). Die Investition von rund fünf Millionen Euro sei in finanziell schwierigen Zeiten ein wichtiges Zeichen für die Dorfgemeinschaft.

Mit dieser Entscheidung gibt es zudem einen verbindlichen Zeitplan, der Planungssicherheit für alle Beteiligten schafft. „Die Einfeldhalle ist nicht nur wichtig für den SV Wendschott, um Angebote des Breiten- und Gesundheitssports zu ermöglichen, sondern auch für den stetig wachsenden Ort, der sich mehr als verdoppelt hat. Damit können hier auch zukünftig Aktivitäten der Dorfgemeinschaft stattfinden“, weiß Kerstin Struth, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende. Und die Halle ist von großer Bedeutung für die Grundschule – die Erst- bis Viertklässler erhalten nach Aussage von Struth einen zeitgemäßen Sportraum für attraktiven Schulsport. Gerade die Zeit der Pandemie hat aus Sich der SPD gezeigt, wie wichtig Sport und Bewegung vor allem für junge Menschen ist.

Das Raumprogramm wurde mit den zukünftigen Nutzern abgestimmt und umfasst neben der Einfeldhalle sowie Technik- und Lagerräumen einen Funktionstrakt mit jeweils zwei Umkleide- und Duschräumen für den Innen- und für den Außenbereich. Damit werden auch für die Mitglieder der Fußballsparte des SV Wendschott zukünftig bessere Bedingungen geschaffen. Komplettiert wird die Planung durch ein abgestimmtes Konzept für die Gestaltung des Außengeländes einschließlich der notwendigen Feuerwehrzufahrt, weiß Viereck.

 

Ankündigung Telefonsprechstunde mit Iris Bothe

WOLFSBURG. Iris Bothe, die parteilose Oberbürgermeisterkandidatin der SPD und mit Unterstützung der FDP, möchte auch in Zeiten der Eingeschränkten persönlichen Begegnungen stets ansprechbar für Bürgerinnen und Bürger sein. Aus diesem Grund findet am Donnerstag, den 20.05.2021, von 18.00 bis 20.00 Uhr ihre monatliche Telefonsprechstunde statt.

 

„Die Nähe zu Bürgerinnen und Bürgern ist mir sehr wichtig, denn sie sind die Expertinnen und Experten ihrer direkten Umgebung und können mir am besten Vermitteln „wo der Schuh drückt“, was gut läuft und was besser laufen könnte,“ so Bothe.

 

Wer direkt mit der Oberbürgermeisterkandidatin ins Gespräch kommen möchte, kann sie am 20.05., zwischen 18.00 und 20.00 Uhr, unter der Telefonnummer 05361 15175 erreichen. Weitere Termine folgen und sind bereits jetzt unter www.irisbothe.de einzusehen und vorzumerken.

Townhall-Meeting mit Olaf Lies

WOLFSBURG. „Die Daseinsvorsorge einer Stadt ist es, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen.“ Das sagte Iris Bothe, Oberbürgermeisterkandidatin, während der 6. Townhall-Veranstaltung zu den Zukunftsthemen Wohnen und Klima. Olaf Lies, der Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz in Niedersachsen unterstützte dies nachdrücklich mit seinem Impulsvortrag vor den 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern via Zoom. Der Gast aus der Landeshauptstadt saß dabei zusammen mit Iris Bothe und Felix Becker von den Wolfsburger Jusos im eindrucksvollen Fernsehstudio
des phaeno-Wissenschaftstheaters vor der Kamera.
Die Kommune Wolfsburg mit ihren Wohnungsbau-Partnern Neuland, VW Immobilien und Allertal sah der Minister in puncto Bauen und (Klima-)Nachhaltigkeit gut, teilweise sogar als niedersachsenweit modellhaft, aufgestellt. Allein deshalb, weil man in der VW-Stadt bereits 2012 begonnen
habe, Konzepte für zukünftiges Wohnen anzudenken und zu realisieren. Unter anderem waren das die Quartiersentwicklungen und eine  Wohnbauoffensive. Letztere hält Iris Bothe weiterhin für notwendig. Bei allen Maßnahmen, so das Credo der Stadträtin, müsse jedes Quartier einzeln
betrachtet werden und „es braucht die Bürgerinnen und Bürger, die man in den Planungsprozess einbindet.“

Olaf Lies erläuterte dem Auditorium seine Sicht zur baulichen Anpassung und Ergänzung von vorhandenen Immobilien sowie den – zu bewältigenden – Spagat zwischen künftigem Geschoss und Einfamilienhausbau. Außerdem sagte er, mit Blick auf energetische Sanierung von Gebäuden: „Wir müssen klimaneutrales Wohnen für alle ermöglichen. Eine Spaltung der Gesellschaft darf es nicht geben.“ Juso Felix Becker plädierte im Dialog mit dem Minister für veränderte Wohnquartiere. Und zwar für solche mit sozialer Balance. Die solle mit einer Durchmischung von Bewohnern unterschiedlicher Einkommensschichten und Generationen erreicht werden. „Dabei sind  durchaus neue Konzepte zu denken, die auch Cross Over Angebote bieten”, beschreibt Iris Bothe. “Das heißt Öffnungen der Schulen für unterschiedlichste Angebote mit Kooperationspartnern in die Stadtteile hinein, aber auch die Kombination von Angeboten der Volkshochschule mit Bäckereien oder Lebensmittelhandel. Das betrifft auch die Innenstädte, waren sich Olaf Lies, Iris Bothe und Jungpolitiker Becker einig, dass man die City bei künftigen Entwicklungsplänen nicht mehr (nur) vom Einkaufsaspekt betrachten sollte. Vielmehr müssten dort „Begegnungsräume für die Bürger“ geschaffen werden.

Die bauliche Gestaltung der Zukunft, so kristallisierte sich auch in den intensiven Workshop-Diskussionen dieser Townhall-Veranstaltung heraus, müsse die Bereiche Wohnen, Leben, Arbeit und Kultur möglichst verzahnen. Was das neu Bauen und die energetische Sanierung unter dem Gesichtspunkt der Ökologie angeht, brach Umweltminister Olaf Lies eine Lanze für die Handwerkerschaft. „Diese Fachkräfte sind unsere Hauptklimaschützer.“

Europaministerin Birgit Honé besucht Wolfsburg

Wolfsburg. Bei schönstem Sommerwetter besuchte Niedersachsens Europaministerin Birgit Honé Wolfsburg, um sich mehrere Einrichtungen und Projekte anzusehen, die durch europäische Mittel gefördert worden sind. Begleitet wurde die Ministerin dabei von den beiden SPD-Abgeordneten Immacolata Glosemeyer und Falko Mohrs, sowie von der Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe.

Der erste Stopp ihres Besuches war die Jugendwerkstatt in Wolfsburg. Hier überzeugte sich die niedersächsische Europaministerin von der Wichtigkeit und dem Engagement der Einrichtung. Im Gespräch mit den Menschen vor Ort ist dabei deutlich geworden, dass die Jugendlichen unter einer Vielzahl von Hemmnissen leiden und die Mitarbeiter der Jugendwerkstätten dadurch große Herausforderungen in der täglichen Arbeit mit den jungen Menschen zu bewältigen haben.

„Die Jugendwerkstatt hier in Wolfsburg ermöglicht es jungen Menschen mit ihrer Arbeit berufliche Erfahrungen zu sammeln“, erklärt die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer, welche innerhalb der SPD-Landtagsfraktion Sprecherin für Europaangelegenheiten ist.

Für Iris Bothe erfüllt die Jugendwerkstatt noch eine weitere wichtige Funktion: „Das Erfolgskonzept der Jugendwerkstätten fördert durch die Programmstruktur die Teilhabe auf vielen Ebenen. Deshalb bedarf es auch einer Anerkennung der wirklich herausragenden Leistung der Mitarbeitenden hier vor Ort.“

Umso erfreulicher war deshalb die Nachricht, dass man seitens des Europa-Ministeriums die Finanzierung der Jugendwerkstätten auch weiterhin sichergestellt sieht. Dafür habe man seitens des Ministeriums lange gekämpft, wie die SPD-Ministerin vor Ort erklärte. Auch für die Landtagsabgeordnete ist die Weiterförderung ein wichtiger Schritt: „Mit der Aushandlung der EU-Strukturförderung für die kommende Förderperiode ist der Bestand der Einrichtungen für die nächsten Jahre gesichert.“

Neben dem Besuch der Jugendwerkstatt stand auch ein Gespräch mit der IHK Lüneburg-Wolfsburg auf dem Besuchsplan der Ministerin. Dabei ging es um die durch die Pandemie stark gebeutelten Innenstädte. Wie die Ministerin mitteilte, habe man es sich zum Ziel gesetzt, dem Trend der sterbenden Innenstädte entgegenzuwirken, indem nachhaltige Zukunftsprogramme aufgelegt werden. Dazu wird in den nächsten Wochen der Startschuss für die ersten Projekte fallen.

Abschließend erklärt Glosemeyer: „Ich freue mich, dass die Ministerin heute zu Besuch war, denn es hat sich gezeigt, dass europäische Fördermittel einen enorm wichtigen Beitrag in unser aller Leben leisten und sich auch in ganz konkreten Projekten zeigen.“

Schulen und Kitas werden ab 31. Mai geöffnet

Hannover/Wolfsburg. Durch die sinkenden Inzidenzwerte in ganz Niedersachsen ergeben sich nicht nur Änderungen im Einzelhandel und der Gastronomie. Ab dem 31. Mai plant die SPD-geführte Landesregierung den Unterricht wieder mit der ganzen Klassengemeinschaft durchzuführen.

Anlass für den Wechsel in das Szenario A, welches den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke und einen Regelbetrieb der KiTas umfasst, sind die niedrigen Infektionszahlen in vielen Regionen Niedersachsens, die vielerorts bereits unter dem Wert von 50 bzw. kurz darüber liegen.

Für die Wolfsburger SPD-Abgeordnete Immacolata Glosemeyer stellt diese Umstellung einen großen Schritt in Richtung Normalität dar: „Der Wechsel in das Szenario A wurde von vielen Eltern und Lernenden sehnsüchtig erwartet. Wir reagieren damit auf das Infektionsgeschehen und bieten ein hohes Maß an Nachvollziehbarkeit und Verlässlichkeit.“

Der Abgeordneten zufolge kann bei einem Anstieg der Inzidenzwerte über 50 oder 165 auch wieder eine Verschärfung der Maßnahmen erfolgen, sodass dann wieder in die entsprechenden Szenarien gewechselt wird.

Um dennoch den Schulbetrieb so lang wie möglich aufrecht zu erhalten, werden die Öffnungen von weiteren Maßnahmen begleitet, wie Glosemeyer berichtet: „Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, dass die Testungen und Impfungen an den Schulen und Kindertageseinrichtungen eine große Wirkung gehabt haben. Diese Richtung wollen wir beibehalten, um so viel Präsenzunterricht wie möglich zu garantieren.“

Mit Blick auf die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen öffnen zum Teil auch wieder einige Freizeiteinrichtungen unter Einhaltung bestimmter Hygieneauflagen. Damit schafft man zusätzlich noch Ausweichorte und Ruhepole, an die sich die Betroffene wenden können.

Für Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration, ist der Wechsel in den Präsenzunterricht ein wichtiger Schritt. Für sie steht aber neben dem Wissenserwerb noch ein weiterer Punkt im Vordergrund: „Die Schülerinnen und Schüler waren über Monate hinweg nur an Videokonferenzen und Aufgaben gewöhnt. Mit dem Wechsel in den Präsenzunterricht können sie sich endlich wiedersehen und ihre sozialen Kontakte pflegen und wieder zueinander finden.“

Auch dafür ist man seitens der Landesregierung bereits in Planungen, erklärt Glosemeyer abschließend: „Es ist deutlich geworden, dass Kinder und Jugendliche, sowie ihre Bedürfnisse stärker gehört werden müssen — insbesondere nach der Pandemie. Entsprechende Formate für Kinder- und Jugenddialoge werden derzeit in der Landesregierung entwickelt und auch über das Bundesprogramm Aufholen nach Corona umgesetzt.“

Einführung eines kommunalen Energiemanagementsystem WOLFSBURG

WOLFSBURG. Geld sparen durch die Einführung eines kommunalen Energiemanagementsystem das wollen jetzt SPD und Grüne beantragen. „Bei Klimaschutz und Energieeffizienz sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit vorhandenen Ressourcen nehmen Städte, Gemeinden und Landkreise eine zentrale Rolle ein“, weiß SPD Fraktionsvorsitzender Hans Georg Bachmann und ergänzt: „Die Bewirtschaftung kommunaler Liegenschaften und der damit verbundene Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser stehen für einen erheblichen Teil der Ausgaben und CO₂ Emissionen. Zwischen 10 und 20 Prozent des Verbrauchs könnten bereits durch nichtinvestive Maßnahmen eingespart werden.“
Die Bestandteile des von den Antragstellern favorisierten Managementsystems KOM.EMS sind nicht nur Energiecontrolling und Betriebs Optimierung bestehender Anlagentechnik unter Zuhilfenahme von Smart Meter. Sondern auch Schulungen für Hausmeister und die Motivation von Gebäudenutzern zu energiesparendem Verhalten.
„Das Werkzeug bietet die Möglichkeit, das Energiemanagement einer kommunalen Verwaltung anhand von transparenten Kriterien zu bewerten und zu optimieren“ meint Grünen Fraktionsvorsitzender Frank Richter und fügt hinzu: „Mit der Konzeption den Energieverbrauch durch erneuerbare Energien zu reduzieren, kann eine langfristige energetische Neuausrichtung positiv geschaffen werden.“
Laut den Antragstellern fallen in einer Stadt mit 20.000 Einwohnern die durchschnittlichen Kosten der Strom und Wärmeversorgung kommunaler Liegenschaften von 30 Euro pro Einwohner und Jahr an. Mit dem Energiemanagement könnten Einsparungen von 90.000 bis 120.000 Euro pro Jahr
erreicht werden. Bachmann: „Energiemanagement entlastet Kommunen bei der Versorgung ihrer Liegenschaften um bis zu 20 Prozent der Energie und Wasserkosten.“

Wir wollen 30% Sozialen Mietwohnungsbau zur Pflicht machen

WOLFSBURG. Die SPD-Ratsmitglieder sorgen dafür, dass in Wolfsburg die Mieten günstig bleiben – mit einem gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen wurden dafür jetzt im Strategieausschuss die Weichen gestellt.
Künftig werden 30 Prozent der Mietwohnungen in Neubaugebieten eine Sozialbindung haben, also nur mit Wohnberechtigungsschein, umgangssprachlich „B-Schein“ genannt, vermietet werden. „Die bindende Quote wird für alle Bauunternehmen und Investoren zur Pflicht“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender und Antragsinitiator Hans-Georg Bachmann.
Bachmann: „Bis 2022 werden weitere Mietpreis- und Belegungsbindung in Wolfsburg auslaufen. Zusätzliche Maßnahmen sind deshalb dringend erforderlich, um den Bestand zu halten und bedarfsgerecht zu erhöhen. Wohnen muss in Wolfsburg günstig bleiben!“
Künftig soll als Umsetzungsmaßnahme aus dem Antrag auch das Wohnumfeld beim Neubau von Wohnungen mitberücksichtigt werden. Denn für einen lebendigen Stadtteil ist aus SPD-Sicht eine soziale Mischung in den Wohngebieten wichtig. Aus diesem Grund sollen Junge und Alte, behinderte- und nichtbehinderte Menschen und auch Menschen mit und ohne Migrationshintergrund Tür an Tür leben. „Wir Sozialdemokraten haben den Anspruch, Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen zu fördern“, sagt Sozialausschuss-Vorsitzende Immacolata Glosemeyer. Neben Mietwohnungen ist nach Meinung der SPD auch ein stabiler Anteil an Eigentum in einem Stadtteil wichtig, um eine stabile Bewohnerstruktur zu etablieren, die langfristig in den eigenen vier Wänden lebt und sich im Stadtteil entsprechend einbringt.

SPD fordert: Alle Fraktionen müssen für den Umzug des Jugendtreffs Haltestelle in Container auf der benachbarte Wiese stimmen

WOLFSBURG. Eine Lösung für die Jugendlichen – ohne Wenn und Aber – das fordert die SPD jetzt in Sachen Umzug des Jugendtreffs Haltestelle. Das Jugendzentrum soll aus der Markthalle aus- und für einige Jahre in Container auf der benachbarten Wiese in der Bahnhofspassage 6 umziehen. „Wir Sozialdemokraten begrüßen diese Lösung sehr, zumal die Jugendlichen selbst von dem U-förmigen Containerbau begeistert sind“, sagt Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender Falko Mohrs. 

Dass es jetzt wieder zu Diskussionen um den Standort im Ortsrat Stadtmitte gekommen ist, können Mohrs und auch Iris Schubert, SPD-Mitglied im Ortsrat Stadtmitte, gar nicht verstehen: „Die Suche hat mehrere Monate gedauert, aber am Ende wurde die beste und vor allem eine zeitnah umzusetzende Lösung gefunden.“ Darum hoffen die Sozialdemokraten im Jugendhilfeausschuss am kommenden Dienstag, 11. Mai, auf eine breite politische Unterstützung im Sinne der Jugendlichen. Mohrs: „Wir rufen alle Fraktionen auf, im Namen der Jugendlichen diese Lösung zu unterstützen.“

Mohrs und Schubert danken vor allem Jugend-Dezernentin Iris Bothe und auch den Mitarbeitern der Geschäftsbereiche Jugend und Bau, „dass sie auf der Suche nach Lösungen jeden Stein umgedreht haben“.

Im Oktober 2020 hatten die Mitglieder der AG-Jugend der SPD den Jugendtreff besucht, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Das Foto zeigt (von links): Matthias Presia, Ute Schmidt, die beiden Pädagoginnen Lena Stumpe und Melanie Berger, Joel Kraus und Falko Mohrs.

Digitale Verwaltung – Bürger- oder Kundenorientierung?

Ein Blick über den Ozean – Digital City Government der City of Orlando

Die Zukunft ist digital – Prozesse in Unternehmen und Dienstleistungen sind bereits von diesem Megatrend betroffen. Auch die Verwaltung einer Stadt und die Leistungen bzw. Dienstleistungen für ihre Bürgerinnen und Bürger werden in Zukunft digital und damit on-line angeboten werden müssen um Prozesse und Aufwand für die Bürger*innen sowie Stadtverwaltung zu vereinfachen, beschleunigen und kostengünstiger zu gestalten.

Dabei gilt es, die Interessen und Bedürfnisse aller Interessensgruppen zu berücksichti-gen. Eine Stadt, in der dies bereits in großem Umfang gelungen ist und die Möglichkeiten der technologischen Entwicklung zum positiven für die Bürger*innen genutzt werden, ist die City of Orlando, Florida/USA.

Im Townhallmeeting „Digitale Verwaltung“ der Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe am Dienstag, den 18.05., um 19:00 Uhr wird dazu Matthew Broffmann, Chief Innovation Officer der City of Orlando erläutern, wie sich die Stadtverwaltung von Orlando der Her-ausforderung Digitalisierung gestellt und welche Maßnahmen sie dann umgesetzt hat.

„Wolfsburg kann aus meiner Sicht viel von Städten wie Orlando lernen, wenn es um die Verschlankung und Digitalisierung der Verwaltung zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger geht. Ich freue mich auf den Vortrag von Matthew Broffmann und den anschließenden Dialog mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern“, so Bothe.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie fachkundige aus Verwaltung und weiteren Branchen können sich bis zum 14.05. unter info@irisbothe.de oder www.eventbrite.com anmelden und erhalten die Zugangsdaten für die Veranstaltung via Zoom im Anschluss.

Die  SPD geht mit einem starken Team in die Kommunalwahl am 12. September

„Die  SPD geht mit einem starken Team in die Kommunalwahl am 12. September“,  freut sich Immacolata Glosemeyer, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks  Wolfsburg. Am Wochenende haben die Sozialdemokraten die Spitzenkandidaten und -kandidatinnen für die fünf Wahlbereiche nominiert.
Im  Wahlbereich 1 führt Francescantonio Garippo, VW-Betriebsrat, Ratsherr  und Ortsbürgermeister von Kästorf/Sandkamp, Sprecher im  Integrationsausschuss und AR-Vorsitzender der Wolfsburger  Beschäftigungsgesellschaft (WBG), die Liste an. Es folgen Kerstin Struth, AWO-Vorsitzende im Kreisverband Wolfsburg und Ortsbürgermeisterkandidatin in Vorsfelde, und der Wolfsburger Bundestagsabgeordnete und Jugendhilfeausschussvorsitzender Falko Mohrs. Für den Wahlbereich 2  wurde an Platz Eins Immacolata Glosemeyer, Landtagsabgeordnete und  SPD-Vorsitzende in Wolfsburg, Ratsfrau, Vorsitzende des Sozial- und  Gesundheitsausschusses, Ortsbürgermeisterin der Nordstadt,  AR-Vorsitzende der Neuland, gesetzt. Ebenfalls für den Wahlbereich 2 kandidieren Iris Schubert, Vorsitzende des Bildungshausausschusses und stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, und Marcus Musiol, der Geschäftsführer der AWO im Kreisverband Wolfsburg will zum ersten mal in den Stadtrat einziehen.
Die  Spitzenposition im Wahlbereich 3 bekleidet Hans-Georg Bachmann,  SPD-Fraktionsvorsitzender, Sprecher im Bau- und Planungsausschuss,  Ortsbürgermeister von Barnstorf/Nordsteimke, AR-Vorsitzender der  Stadtwerke. Es folgen Vanessa Arendt, die 22-jährige Erzieherin ist seit kurzem Bürgervertreterin im Sozialausschuss, und Sabah Enversen, Aufsichtsratsvize der WMG und langjähriges Ratsmitglied.

Im Wahlbereich 4 führt Ralf Krüger, Ratsvorsitzender,  finanzpolitischer Sprecher, AR-Mitglied der Wolfsburg AG die Liste an. Hinter Krüger bekleiden Dr. Christa Wetphal-Schmidt, Schulausschussvorsitzende und stellvertretende Ortsbürgermeisterin in Westhagen sowie Christian Matzedda, der zweite Bevollmächtigte der IG Metall, aussichtsreiche Plätze.

Auf Position  Eins im Wahlbereich 5 steht Ingolf Viereck, Bürgermeister, Sprecher im  Sportausschuss und Vorsitzender der Klinikumsausschuss vor Dr. Ursula Partzsch-Asamoah, Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstands und langjährig engagiert im Ortsverein Detmerode, und Ralf Mühlisch, Ortsbürgermeister von Detmerode.
Glosemeyer:  „Die Listen sind eine gute Mischung aus Frauen und Männern sowie jungen  aber auch erfahrenen Kandidat*innen. Es sind vor allem viele EU-Bürger  auf den Listen und auf aussichtsreichen Plätzen zu finden – das spiegelt  die Internationalität und Vielfalt unser Stadt wider.“ Alle 65 Plätze  wurden laut Mitteilung der SPD ohne Gegenkandidaturen einvernehmlich und  mit großen Mehrheiten besetzt. „Das ist ein deutliches Signal der  Geschlossenheit. Die Delegiertenkonferenz unterstreicht damit den  Anspruch der SPD wieder die stärkste Fraktion im Rat zu werden“,  bekräftigt auch SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann.
Glosemeyer:  „Das Team der Wolfsburger SPD steht für wichtige Politikfelder und  Zukunftsperspektiven der VW-Stadt. Mit Iris Bothe als  Oberbürgermeisterin wollen wir Sozialdemokraten gemeinsam die Stadt  gestalten. Dabei stellen wir Themen wie den Wohnungsbau, die  Innenstadtentwicklung sowie die Entwicklung der Stadt- und  Ortsteilzentren, den Kita-Ausbau, die Schulsanierungen, die  Modernisierung von Sportstätten, die Unterstützung der Kulturschaffenden  und ein friedliches Zusammenleben und getragen vom sozialen  Zusammenhalt in den Mittelpunkt unserer Arbeit.“