Die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes läutete die SPD auf einer Kundgebung mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz in Braunschweig ein. Neben dem SPD-Bezirksvorsitzenden, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, waren auch die lokalen Kandidierenden für die anstehenden Oberbürgermeister- und Bundestagswahlen vor Ort, um sich den über 1.000 Zuschauern vorzustellen. Kanzlerkandidat Scholz wurde von den Teilnehmenden jubelnd empfangen und zeigte sich gerührt über den Zuspruch, den er und die SPD aktuell erfahren. Gefeiert werden dürfe aber erst ab dem 26.09., bis dahin gelte, noch mehr Menschen zu überzeugen, die SPD zu wählen.
Der Wolfsburger Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs betonte in seiner Rede die immense Bedeutung einer zukunftsfähigen Region: „Wir müssen jetzt alles dafür tun, damit wir wirtschaftlich stark bleiben, denn nur so können wir gute Löhne in der Region garantieren – dafür will ich weiter in Berlin kämpfen“. Außerdem betont Mohrs den Fokus auf soziale Gerechtigkeit. Er wolle sich für einen flächendeckenden Tarifvertrag in der Pflege einsetzen, um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne durchzusetzen. Außerdem brauche Deutschland eine Kindergrundsicherung, die Kinderarmut den Kampf ansagt, davon würden Eltern mit niedrigem Einkommen besonders profitieren.
Die parteilose Oberbürgermeister-Kandidatin, mit Unterstützung der SPD und FDP, Iris Bothe konzentrierte sich auf Politik für Kinder und Jugendliche, sowie die Schaffung bezahlbaren Wohnraums: „Die Menschen erwarten von uns keine leeren Sprüche, sondern dass wir Wohnraum für alle schaffen. Besonders für bezahlbaren Wohnraum werden wir uns einsetzen! Als Jugenddezernentin ist mir klar, dass jedes Kind die gleichen Chancen verdient hat. Umso wichtiger wäre eine Kindergrundsicherung, die unbürokratisch die Kinder unterstützt die es am schwersten haben“.
Die Veranstaltung auf dem Schlossplatz in Braunschweig fand unter freiem Himmel und der Pflicht zum Tragen einer Maske statt.









„Die SPD–Fraktion begrüßt außerordentlich, dass die nach Süden ausgerichteten Schulgebäude trotz angespannter Haushaltslage der Stadt mit einem zusätzlichen Sonnenschutz versehen werden sollen – immerhin belaufen sich die Gesamtkosten auf 390.000 Euro“, sagt SPD-Ratsherr Ralf Krüger (kleines Foto) und weist darauf hin, dass der Ortsrat Fallersleben/Sülfeld auf Initiative der SPD diese Maßnahme im September 2020 einstimmig beschlossen hatte.