Kategorie Archiv: Stadtrat

Iris Bothe und Falko Mohrs bei der SPD-Veranstaltung mit Olaf Scholz in Braunschweig

Die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes läutete die SPD auf einer Kundgebung mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz in Braunschweig ein. Neben dem SPD-Bezirksvorsitzenden, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, waren auch die lokalen Kandidierenden für die anstehenden Oberbürgermeister- und Bundestagswahlen vor Ort, um sich den über 1.000 Zuschauern vorzustellen. Kanzlerkandidat Scholz wurde von den Teilnehmenden jubelnd empfangen und zeigte sich gerührt über den Zuspruch, den er und die SPD aktuell erfahren. Gefeiert werden dürfe aber erst ab dem 26.09., bis dahin gelte, noch mehr Menschen zu überzeugen, die SPD zu wählen.

Der Wolfsburger Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs betonte in seiner Rede die immense Bedeutung einer zukunftsfähigen Region: „Wir müssen jetzt alles dafür tun, damit wir wirtschaftlich stark bleiben, denn nur so können wir gute Löhne in der Region garantieren – dafür will ich weiter in Berlin kämpfen“. Außerdem betont Mohrs den Fokus auf soziale Gerechtigkeit. Er wolle sich für einen flächendeckenden Tarifvertrag in der Pflege einsetzen, um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne durchzusetzen. Außerdem brauche Deutschland eine Kindergrundsicherung, die Kinderarmut den Kampf ansagt, davon würden Eltern mit niedrigem Einkommen besonders profitieren.

Die parteilose Oberbürgermeister-Kandidatin, mit Unterstützung der SPD und FDP, Iris Bothe konzentrierte sich auf Politik für Kinder und Jugendliche, sowie die Schaffung bezahlbaren Wohnraums: „Die Menschen erwarten von uns keine leeren Sprüche, sondern dass wir Wohnraum für alle schaffen. Besonders für bezahlbaren Wohnraum werden wir uns einsetzen! Als Jugenddezernentin ist mir klar, dass jedes Kind die gleichen Chancen verdient hat. Umso wichtiger wäre eine Kindergrundsicherung, die unbürokratisch die Kinder unterstützt die es am schwersten haben“.

 

Die Veranstaltung auf dem Schlossplatz in Braunschweig fand unter freiem Himmel und der Pflicht zum Tragen einer Maske statt.

Telefonsprechstunde mit Iris Bothe

WOLFSBURG. Iris Bothe, die parteilose Oberbürgermeisterkandidatin der SPD und mit Unterstützung der FDP, möchte auch in Zeiten der Eingeschränkten persönlichen Begegnungen stets ansprechbar für Bürgerinnen und Bürger sein. Aus diesem Grund findet am kommenden Donnerstag, den 15.07.2021, von 17.00 bis 19.00 Uhr ihre monatliche Telefonsprechstunde statt.

„Die Nähe zu Bürgerinnen und Bürgern ist mir sehr wichtig, denn sie sind die Expertinnen und Experten ihrer direkten Umgebung und können mir am besten Vermitteln „wo der Schuh drückt“, was gut läuft und was besser laufen könnte,“ so Bothe.

Wer direkt mit der Oberbürgermeisterkandidatin ins Gespräch kommen möchte, kann sie am 15.07., zwischen 17.00 und 19.00 Uhr, unter der Telefonnummer 05361 15175 erreichen.

Format Townhallmeeting ist ein voller Erfolg

Wolfsburg. Townhall, das Format eines Gedankenaustauschs zwischen den Wolfsburgern über verschiede Themenfelder wie Wohnen, zukunftsgerechte Innenstadtentwicklung oder Digitalisierung für Bürger und (Stadt-)Verwaltung, ist auf positive Resonanz gestoßen. Und wird in Ansätzen bereits realisiert, wie beispielsweise die kooperative Kulturinitiative der Einrichtungen wie Theater, Congress Park und Kunstmuseum am Klieversberg.

SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe hat Townhall als Kommunikations- und Kreativplattform ins Leben gerufen. Bisher, wegen des Corona-Lockdowns, als Online-Veranstaltung. Die Denk-Impulse setzten jeweils hochkarätige Referentinnen und Referenten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten anschließend in einzelnen themenbezogenen Workshops, es waren zwischen 60 und 70 Personen. Und vor allem, um einige Beispiele zu nennen: Es wurden auf der Grundlage der Expert*innen-Vorträge über „Folgen der Corona-Krise für Schule und Elternhaus“, der „Wohnquartiers- und Innenstadtentwicklung“ Visionen geweckt, die der Umsetzung – zum Teil mit geringen Mitteln – zugeführt werden können. Man denke da an das praxisorientierte Referat des US-Amerikaners Mathew Broffmann über eine bürgerorientierte, digital gestützte, nutzerfreundliche Kommunalverwaltung.

Den Blick auf Wolfsburg und seine City, die Porschestraße, gerichtet, die Iris Bothe als „das Wohnzimmer unserer Stadt“ bezeichnet. Ein Raum allerdings, der dringend der Veränderungen bedarf, um von den Wolfsburgern als Wohlfühl-Areal wahrgenommen zu werden. Was dazugehört, spiegelte sich in einigen der Townhall-Workshops wider. Vor allem muss die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt gesteigert werden.

Was sich, nach Ansicht von Iris Bothe und der Townhall-Teilnehmerschaft, am besten durch eine Mischung von Kulturangeboten, Handel und Wohnen in der Porschestraße und den umliegenden Flächen bewerkstelligen ließe. „Das würde zudem „mehr junge Leute in die City ziehen“, meint die Oberbürgermeisterkandidatin Bothe. Die informative Townhall- Denkplattform wird fortgesetzt.

Zur 7. Veranstaltung wird der ehemalige Dortmunder Oberbürgermeister Ulrich Sierau anreisen, oder – je nach Corona-Lage – zugeschaltet werden. Sein Impulsvortrag dreht sich um das Thema Bürgerbeteiligung. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Positive Bilanz – fünf Jahre erfolgreiche Arbeit für Kinder und Jugendliche

WOLFSBURG. „Die Bilanz der vergangenen fünf Jahre im Bereich Kinder und Jugendliche kann sich aus SPD-Sicht sehen lassen: Wir haben unser Ziel, die Anzahl und die Qualität der vielfältigen Betreuungsangebote für Kinder auszubauen, massiv vorangetrieben“, unterstreicht Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender Falko Mohrs (SPD).

So wurden in den zurückliegenden Monaten zwölf neue Kindertagesstätten und zwei Großfamilien-Nester eröffnet, zudem wurden 100 zusätzliche Fachkräfte nach Wolfsburg geholt. Die Eröffnung der Kita auf dem Campus Hellwinkel ist für Ende 2020 geplant. Mohrs: „Familienfreundlichkeit und Chancengerechtigkeit unabhängig von Herkunft und sozialem Umfeld sind das Aushängeschild Wolfsburgs und sollen es auch bleiben. Die SPD wird in der nächsten Wahlperiode die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch weiterentwickeln. Alleinerziehende und neue Familienformen bedürfen dabei einer gezielteren Unterstützung.“

Seit 2016 wurde die Anzahl der Betreuungsplätze in Krippe und Kindertagespflege um 473 Plätze erweitert, so dass jetzt 1.485 zur Verfügung stehen. Im Bereich Kindergarten wurden im gleichen Zeitraum 426 neue Plätze geschaffen, sodass es hier heute 4.321 Betreuungsplätze für Über-Drei-Jährige gibt.

Auch im Bereich der Jugend hat sich in den vergangenen fünf Jahren viel getan – so wurde im ehemaligen Café Extrem das Jugendhaus Xtrem eingerichtet, derzeit läuft die Sanierung des Jugendhauses Ost und die damit einhergehende Stärkung der Selbstverwaltung. Die „Haltestelle“ hat in der Markhalle ein neues Zuhause gefunden und zieht in Kürze in Container auf die benachbarte Wiese. Das „Tanklager“ in Ehmen wird vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder betrieben und die Mühle in Kästorf kommt dazu. „Jugendliche benötigen niedrigschwellige Angebote und Räume zur freien Entfaltung, damit sie ihren Platz in unserer Stadtgesellschaft selbst bestimmt finden können“, betont Mohrs.

Auch im Allgemeinen Sozialen Dienst, den Hilfen zur Erziehung oder im Präventionsbereich wurde in den letzten Jahren viel geleistet und die Strukturen zukunftsfest aufgestellt. „Diese Bereiche stehen zwar oft weniger in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, sie leisten aber eine sehr wichtige Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien in Wolfsburg“, so JHA-Vorsitzender Mohrs.

 

Heidgartenschule – Mitglieder des Schulausschusses informieren sich vor Ort

WENSCHOTT. Mit einem Besuch der Offenen Ganztagsgrundschule Heidgarten-Vorsfelde machten sich Dr. Christa Westphal-Schmidt, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Kerstin Struth, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, SPD-Ratsherr Antonio Zanfino – alle drei Mitglieder des Schulausschusses – sowie Lars-Patrick Enault, der Elternratsvorsitzende der Schule, ein Bild vor Ort.

Idyllisch im Grünen am Ende der Straße Zum Heidgarten ruhig gelegen, besuchen derzeit 106 Schüler*innen die zwei-zügige Einrichtung, die von den Räumlichkeiten her auch eine Dreizügigkeit hergeben würde. Schulleiter Michael Rodowsky und seine Vertreterin Stephanie Kaußel führten die Gäste eine Stunde über das Areal.

Besonders beeindruckt waren die Sozialdemokraten von dem Konzept für den Ganztagsbereich, welches an Maria Montessori frei nach dem Motto: „Hilf´ mir, es selbst zu tun!“ angelegt ist. Neben dem pädagogischen Mittagessen, das in einer familienähnlichen Atmosphäre stattfindet, steht vor allem die „Bewegte Pause“ im Mittelpunkt des nachmittäglichen Ablaufes. „Die Pause regt die Kinder dazu an, die Veränderungen in der Natur mit eigenen Entwicklungsprozessen zu verbinden“, erläutert Claudia Mohadjer, Koordinatorin des Ganztagesbereiches. „Das pädagogische Konzept der Schule ist sehr überzeugend, und die Lehrerinnen und Lehrer leisten eine sehr gute Arbeit. Damit steht die Heidgartenschule in der Unterrichtsqualität und dem Fächerangebot nicht hinter anderen Grundschulen zurück“, betont Westphal-Schmidt.

Der Schulhof wird im Sommer aufgewertet. „Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion werden sich für eine schnelle Umsetzung einsetzen“, verspricht Struth. Weitere Umbaumaßnahmen werden folgen, wenn durch den Auszug der Petrus-Kita in der Schule die räumlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Neue Schilder für Wolfsburgs Nordstadt

Wolfsburg. Die Wolfsburger Nordstadt zeichnet sich insbesondere durch ihre Nähe zu Werk und Stadt und gleichzeitig durch kurze Wege ins Grüne aus. Deshalb hat sich der Ortsrat gemeinsam auf die Suche nach einem neuen Motto gemacht, um die Menschen auf diese besondere Lage aufmerksam zu machen.

„Wir haben uns sehr lange Gedanken darüber gemacht, was zu unserem einzigartigen Stadtteil passt“, erklärt die Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer (SPD). Wolfsburgs Nordstadt ist durch die räumliche Nähe zum Werk, sowie durch die vielen Grünflächen und Waldgebiete bei Anwohnern und Auswärtigen gleichermaßen beliebt.

Die Wolfsburger Designerin Kristin Krumm habe dann den entscheidenden Entwurf vorgelegt, so Glosemeyer: „Das Motto ‚der Natur so nah‘ passt perfekt zur Nordstadt. Es war deshalb nicht verwunderlich, dass wir uns als Ortsrat schnell darauf einigen konnten.“

Mit der Einigung auf das einzigartige Motto ging aber auch eine weitere Neuerung einher. Durch den Ausfall von Veranstaltungen und Events im letzten Jahr blieb eine größere Summe in der Ortskasse übrig, die man nicht verfallen lassen wollte.

„Nachdem wir den Vereinen in der Nordstadt eine Spendensumme haben zukommen lassen und auch die Erneuerung der Orgel in der St. Bernward Kirche unterstützt haben, haben wir uns darauf geeinigt unsere Einfahrtsstraßen zur Nordstadt mit einem modernen und gleichzeitig frischen Design zu verschönern“, erklärt Ortsbürgermeisterin Glosemeyer. In diesem Zusammenhang plane der Ortsrat für dieses Jahr sogar noch weitere Überraschungen.

Das ausgewählte Design der Schilder strahlt dabei nicht nur Modernität, sondern auch Schlichtheit aus. Abschließend dankt die SPD-Ortsbürgermeisterin noch einmal allen Beteiligten: „Ich danke Kristin Krumm für das Erstellen dieses einmaligen Designs und der örtlichen Firma Seifert GmbH für das Aufstellen der Schilder. Wir als Ortsrat sind uns sicher, dass wir so zeigen können, dass unser Stadtteil lebenswert für Alt und Jung ist.“

Europapolitische Sprecherin besucht BBS 2 in Wolfsburg

Wolfsburg. Zum diesjährigen EU-Projekttag besuchte die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD) die Berufsbildende Schule BBS 2 in Wolfsburg. Dort diskutierte die europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion über die aktuellen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dabei ging es nicht nur um die Europäische Union, sondern auch um die Digitalisierung und das Leben nach Corona.

„Der EU-Projekttag ist eine tolle Gelegenheit, um mit den Schülerinnen und Schülern in den Austausch zu treten“, erklärt die Landtagsabgeordnete, „dabei ist es wichtig, dass wir insbesondere der jungen Generation zuhören und ihren Ideen und Meinungen eine Stimme geben.“

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld bereits mit den für sie interessanten Thematiken auseinandergesetzt und stellten der Abgeordneten Fragen zu Kryptowährungen, dem Drohnenführerschein, aber auch zum berühmten „Artikel 13“, der von vielen als das Ende des Internets bezeichnet wird. Aber auch aktuelle Themen, wie umweltpolitische Fragen und die Digitalisierung wurden dabei angesprochen.

Dabei verwies Glosemeyer auf die Wichtigkeit der europäischen Institutionen: „Europa ist nicht nur ein Garant für Frieden und Wohlstand. Vielmehr können wir durch diesen einmaligen Verbund Projekte, wie den Klimaschutz oder eine flächendeckende und einheitliche Digitalisierung, schneller vorantreiben und gestalten.“

Ein weiteres wichtiges Thema für die Schülerinnen und Schüler war aber auch das Leben mit und nach der Pandemie. Dazu Glosemeyer: „Ich kann die Frage gut verstehen und hoffe, dass wir der extrem niedrigen Inzidenzwerten durch das Impfen und die Kontaktnachverfolgung immer näherkommen. Wir haben die Zahlen ständig im Blick und werden versuchen ein Gleichgewicht aus Vorsicht und Lockerung zu erreichen, um eine gewisse Normalität für alle zu garantieren.“

Die Diskussion mit der Landtagsabgeordneten wurde pandemiebedingt dabei digital in mehrere Räume gestreamt. So hatten alle Schülerinnen und Schüler die Chance, Fragen zu stellen und an dem Besuch teilzuhaben.

Insgesamt zeigte sich Glosemeyer erfreut. Für sie steht weiterhin fest, dass der europäische Gedanke und die EU bereits Teil des Lebens vieler junger Menschen sind. „Es ist schließlich die Jugend, die zukünftig an der Gestaltung und der Zukunft Europas mitwirkt. Bereits jetzt leben sie den europäischen Traum der kulturellen und internationalen Verständigung. Es liegt deshalb an uns diese Idee zu schützen und weiterzuentwickeln, um so noch mehr Menschen für dieses einzigartige Projekt zu begeistern.“

 

 

Sonnenschutz für Schulzentrum Fallersleben soll im Sommer 2022 „in einem Rutsch“ realisiert werden (statt in 3 Abschnitten in den Jahren 22, 23 und 24)

FALLERSLEBEN. Frohe Kunde für das Schulzentrum Fallersleben: Die Gebäude C, E und F sollen einen außenliegenden Sonnenschutz erhalten. Schon im vergangenen Sommer hatten sich die Mitglieder der SPD-Ortsrats- und Ratsfraktion ein Bild vor Ort von der Situation gemacht. 

Ralf Krüger„Die SPD–Fraktion begrüßt außerordentlich, dass die nach Süden ausgerichteten Schulgebäude trotz angespannter Haushaltslage der Stadt mit einem zusätzlichen Sonnenschutz versehen werden sollen – immerhin belaufen sich die Gesamtkosten auf 390.000 Euro“, sagt SPD-Ratsherr Ralf Krüger (kleines Foto) und weist darauf hin, dass der Ortsrat Fallersleben/Sülfeld auf Initiative der SPD diese Maßnahme im September 2020 einstimmig beschlossen hatte.

Der fehlende Sonnenschutz beeinträchtigt nach Ansicht der Sozialdemokraten den Unterricht in den Klassenräumen in den Gebäuden C, E und F in den Sommermonaten bei hohen Temperaturen erheblich. Die Erfahrungen – insbesondere in den vergangenen drei Jahren – haben gezeigt, dass der derzeitige innenliegende Blendschutz nicht die entsprechende Wirksamkeit hat. „Die Situation ist für die betroffenen Schüler*innen und Lehrer*innen unerträglich und muss deshalb zügig verbessert werden“, betont Eckhard Krebs, SPD-Fraktionssprecher im Ortsrat Fallersleben/Sülfeld.

Deshalb möchten die Sozialdemokraten jetzt von der Verwaltung prüfen lassen, ob eine komplette Umsetzung des Sonnenschutzes in den Sommerferien 2022 durchgeführt werden kann – satt wie von der Verwaltung vorgesehen in drei Abschnitten in den Jahren 2022, 2023 und 2024. Der entsprechende Antrag wurde im Schulausschuss am Dienstag eingebracht.

„Obwohl sechs Wochen ein kurz bemessener Zeitraum sind, wünschen wir uns im Sinne der Nutzer*innen eine schnellstmögliche Realisierung. Im Schulausschuss wurde fest zugesagt, dass während der nächsten Sitzung des Ortsrates Fallersleben/Sülfeld am Dienstag, 29. Juni, von der Bauverwaltung berichtet wird“, so Krüger und Krebs.

Bürgerpartizipation – Mitmachen statt nur zuschauen

WOLFSBURG. Ihr Credo ist: „Mitmachen statt nur zuschauen.“ Jene, die mitmachen sollen und können, das sind für Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe die Bürgerinnen und Bürger. Deshalb steht das 7. Townhall Meeting am 29. Juni, es ist inzwischen eine etablierte und beliebte Veranstaltungsreihe, unter diesem Mitmachgedanken.

Die Wolfsburger Ideenplattform, zu einer solchen hat sich das Townhall Meeting mittlerweile entwickelt, wird um 19 Uhr beginnen. Derzeit online geplant, könnte „Mitmachen statt nur zuschauen“ bei idealen Bedingungen auch hybrid stattfinden. Also – zeitgleich – als digitales und alternativ(es) Präsenzangebot. Alles wird an diesem Abend um die Frage nach einem idealen Konzept der Bürgerbeteiligung in Stadtangelegenheiten kreisen. Ulli Sierau, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Dortmund, wird einen Erfahrungsbericht präsentieren, bevor die Teilnehmer des Townhall Meetings in einzelnen Workshops zu Wort kommen werden. Dem Referenten ist Wolfsburg übrigens keine unbekannte Größe. Hier ging Ulli Sierau zur Schule und machte sein Abitur. Die Ergebnisse werden, wie Iris Bothe sagt, „direkt in meine Überlegungen der Weiterentwicklung Wolfsburgs zu einer attraktiven Stadt – zum Leben und Arbeiten – “ einfließen. Anmeldungen für die Veranstaltung werden wahlweise unter info@irisbothe.de oder Eventbrite erbeten.

Dialogveranstaltung zur Studie über die E-Mobilität betont die Chancen

Zu einer digitalen Fachveranstaltung über die aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts zu den Auswirkungen der Elektromobilität auf die Beschäftigung hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs eingeladen. Über 80 Teilnehmende erlebten eine hochkarätige Expertenrunde zu den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchung. Unter dem Motto „Beschäftigung 2030 – Auswirkungen von Elektromobilität und Digitalisierung auf die Quantität und Qualität der Beschäftigung bei Volkswagen“ informierte Michael Sommer, Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats der Volkswagen AG und ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, über die zentralen Ergebnisse der Studie. Über den aktuellen Stand der Transformation und die Perspektive für die VW-Standorte in der Region diskutierten anschließend Daniela Cavallo, Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende von VW, sowie Flavio Benites, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg.

Die Forschungsergebnisse sehen aus Sicht von Michael Sommer erhebliche positive Effekte durch E-Mobilität und Digitalisierung auf die Beschäftigung. Daher werde die Zahl der Arbeitsplätze auch weniger stark sinken, wie in Prognosen vielfach befürchtet. Aus Sicht der Wissenschaftler sei VW auf dem richtigen Weg. Im Unternehmen seien nach fester Überzeugung von Sommer frühzeitig strategische Entscheidungen getroffen worden, um neue Geschäftsfelder wie die Batteriezellenentwicklung und Batteriefertigung voranzutreiben.

Daniela Cavallo bekräftigte nochmals den eingeschlagenen Kurs von VW: „Nur durch das konsequente Umsteuern in Richtung E-Mobilität werden wir die strengen Umweltziele in der EU einhalten und unseren Beitrag für langfristig nachhaltige Mobilität leisten können.“ Dabei sieht die Betriebsratsvorsitzende den Konzern auf einem guten Weg. Allerdings werden die gewaltigen finanziellen Herausforderungen der Transformation in den kommenden Jahren auch durch den weiteren Verkauf von Verbrenner-Motoren erwirtschaftet werden müssen. „Unsere Region könnte eine Vorreiterrolle bei Batteriezellenforschung, Produktion sowie Recycling einnehmen – also die gesamte Wertschöpfungskette abbilden“, betonte Cavallo zu den Zukunftschancen der VW-Standorte in der Region. In der Fertigung vor allem bei der Komponente werden nach Ergebnissen der Studie Stellen zukünftig wegfallen, im Fahrzeugbau verläuft der Wandel dagegen moderater. Alle diese Veränderungen müssen aus Sicht der Betriebsratsvorsitzenden sozialverträglich über Altersteilzeit gestaltet werden. Einen Schwerpunkt müsse nach Aussage von Cavallo auf die Weiterqualifizierung der Beschäftigten gelegt.

Auch aus Sicht der IG Metall müssen die Veränderungsprozesse aktiv mitgestaltet werden. Dabei verwies Flavio Benites, 1. Bevollmächtigter der IG Metall, auch auf den Zusammenhang mit der Zulieferindustrie. „Gerade in diesem Bereich gibt es ein gewaltiges Potential an Innovationsfähigkeit, dass ein zusätzlicher Treiber für E-Mobilität und Nachhaltigkeit werden könnte“, so Benites.

„Als Politik werden wir auch weiterhin die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass eine unserer Schlüsselindustrien wettbewerbs- und zukunftsfähig bleibt. Dies gilt für Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in den konsequenten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Auch bei der Qualifizierung der Beschäftigten unterstützt die Bundespolitik“, so Falko Mohrs, der auch dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages angehört. Aus seiner Sicht hat die spannende Diskussion fundierte Erkenntnisse über die Zukunft  von VW und damit unserer gemeinsamen Region gebracht. Für den weiteren Erfolg des eingeschlagenen Weges wird es nach den Worten des SPD-Abgeordneten aber wichtig sein, dass alle Akteure an einem Strang ziehen. Daher werde er sich auch zukünftig für einen engen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik sowie Gewerkschaft und Betriebsrat einsetzen.