Kategorie Archiv: Unterbezirk Wolfsburg

Dialogveranstaltung zur Studie über die E-Mobilität betont die Chancen

Zu einer digitalen Fachveranstaltung über die aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts zu den Auswirkungen der Elektromobilität auf die Beschäftigung hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs eingeladen. Über 80 Teilnehmende erlebten eine hochkarätige Expertenrunde zu den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchung. Unter dem Motto „Beschäftigung 2030 – Auswirkungen von Elektromobilität und Digitalisierung auf die Quantität und Qualität der Beschäftigung bei Volkswagen“ informierte Michael Sommer, Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats der Volkswagen AG und ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, über die zentralen Ergebnisse der Studie. Über den aktuellen Stand der Transformation und die Perspektive für die VW-Standorte in der Region diskutierten anschließend Daniela Cavallo, Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende von VW, sowie Flavio Benites, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg.

Die Forschungsergebnisse sehen aus Sicht von Michael Sommer erhebliche positive Effekte durch E-Mobilität und Digitalisierung auf die Beschäftigung. Daher werde die Zahl der Arbeitsplätze auch weniger stark sinken, wie in Prognosen vielfach befürchtet. Aus Sicht der Wissenschaftler sei VW auf dem richtigen Weg. Im Unternehmen seien nach fester Überzeugung von Sommer frühzeitig strategische Entscheidungen getroffen worden, um neue Geschäftsfelder wie die Batteriezellenentwicklung und Batteriefertigung voranzutreiben.

Daniela Cavallo bekräftigte nochmals den eingeschlagenen Kurs von VW: „Nur durch das konsequente Umsteuern in Richtung E-Mobilität werden wir die strengen Umweltziele in der EU einhalten und unseren Beitrag für langfristig nachhaltige Mobilität leisten können.“ Dabei sieht die Betriebsratsvorsitzende den Konzern auf einem guten Weg. Allerdings werden die gewaltigen finanziellen Herausforderungen der Transformation in den kommenden Jahren auch durch den weiteren Verkauf von Verbrenner-Motoren erwirtschaftet werden müssen. „Unsere Region könnte eine Vorreiterrolle bei Batteriezellenforschung, Produktion sowie Recycling einnehmen – also die gesamte Wertschöpfungskette abbilden“, betonte Cavallo zu den Zukunftschancen der VW-Standorte in der Region. In der Fertigung vor allem bei der Komponente werden nach Ergebnissen der Studie Stellen zukünftig wegfallen, im Fahrzeugbau verläuft der Wandel dagegen moderater. Alle diese Veränderungen müssen aus Sicht der Betriebsratsvorsitzenden sozialverträglich über Altersteilzeit gestaltet werden. Einen Schwerpunkt müsse nach Aussage von Cavallo auf die Weiterqualifizierung der Beschäftigten gelegt.

Auch aus Sicht der IG Metall müssen die Veränderungsprozesse aktiv mitgestaltet werden. Dabei verwies Flavio Benites, 1. Bevollmächtigter der IG Metall, auch auf den Zusammenhang mit der Zulieferindustrie. „Gerade in diesem Bereich gibt es ein gewaltiges Potential an Innovationsfähigkeit, dass ein zusätzlicher Treiber für E-Mobilität und Nachhaltigkeit werden könnte“, so Benites.

„Als Politik werden wir auch weiterhin die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass eine unserer Schlüsselindustrien wettbewerbs- und zukunftsfähig bleibt. Dies gilt für Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in den konsequenten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Auch bei der Qualifizierung der Beschäftigten unterstützt die Bundespolitik“, so Falko Mohrs, der auch dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages angehört. Aus seiner Sicht hat die spannende Diskussion fundierte Erkenntnisse über die Zukunft  von VW und damit unserer gemeinsamen Region gebracht. Für den weiteren Erfolg des eingeschlagenen Weges wird es nach den Worten des SPD-Abgeordneten aber wichtig sein, dass alle Akteure an einem Strang ziehen. Daher werde er sich auch zukünftig für einen engen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik sowie Gewerkschaft und Betriebsrat einsetzen.

 

Die  SPD geht mit einem starken Team in die Kommunalwahl am 12. September

„Die  SPD geht mit einem starken Team in die Kommunalwahl am 12. September“,  freut sich Immacolata Glosemeyer, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks  Wolfsburg. Am Wochenende haben die Sozialdemokraten die Spitzenkandidaten und -kandidatinnen für die fünf Wahlbereiche nominiert.
Im  Wahlbereich 1 führt Francescantonio Garippo, VW-Betriebsrat, Ratsherr  und Ortsbürgermeister von Kästorf/Sandkamp, Sprecher im  Integrationsausschuss und AR-Vorsitzender der Wolfsburger  Beschäftigungsgesellschaft (WBG), die Liste an. Es folgen Kerstin Struth, AWO-Vorsitzende im Kreisverband Wolfsburg und Ortsbürgermeisterkandidatin in Vorsfelde, und der Wolfsburger Bundestagsabgeordnete und Jugendhilfeausschussvorsitzender Falko Mohrs. Für den Wahlbereich 2  wurde an Platz Eins Immacolata Glosemeyer, Landtagsabgeordnete und  SPD-Vorsitzende in Wolfsburg, Ratsfrau, Vorsitzende des Sozial- und  Gesundheitsausschusses, Ortsbürgermeisterin der Nordstadt,  AR-Vorsitzende der Neuland, gesetzt. Ebenfalls für den Wahlbereich 2 kandidieren Iris Schubert, Vorsitzende des Bildungshausausschusses und stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, und Marcus Musiol, der Geschäftsführer der AWO im Kreisverband Wolfsburg will zum ersten mal in den Stadtrat einziehen.
Die  Spitzenposition im Wahlbereich 3 bekleidet Hans-Georg Bachmann,  SPD-Fraktionsvorsitzender, Sprecher im Bau- und Planungsausschuss,  Ortsbürgermeister von Barnstorf/Nordsteimke, AR-Vorsitzender der  Stadtwerke. Es folgen Vanessa Arendt, die 22-jährige Erzieherin ist seit kurzem Bürgervertreterin im Sozialausschuss, und Sabah Enversen, Aufsichtsratsvize der WMG und langjähriges Ratsmitglied.

Im Wahlbereich 4 führt Ralf Krüger, Ratsvorsitzender,  finanzpolitischer Sprecher, AR-Mitglied der Wolfsburg AG die Liste an. Hinter Krüger bekleiden Dr. Christa Wetphal-Schmidt, Schulausschussvorsitzende und stellvertretende Ortsbürgermeisterin in Westhagen sowie Christian Matzedda, der zweite Bevollmächtigte der IG Metall, aussichtsreiche Plätze.

Auf Position  Eins im Wahlbereich 5 steht Ingolf Viereck, Bürgermeister, Sprecher im  Sportausschuss und Vorsitzender der Klinikumsausschuss vor Dr. Ursula Partzsch-Asamoah, Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstands und langjährig engagiert im Ortsverein Detmerode, und Ralf Mühlisch, Ortsbürgermeister von Detmerode.
Glosemeyer:  „Die Listen sind eine gute Mischung aus Frauen und Männern sowie jungen  aber auch erfahrenen Kandidat*innen. Es sind vor allem viele EU-Bürger  auf den Listen und auf aussichtsreichen Plätzen zu finden – das spiegelt  die Internationalität und Vielfalt unser Stadt wider.“ Alle 65 Plätze  wurden laut Mitteilung der SPD ohne Gegenkandidaturen einvernehmlich und  mit großen Mehrheiten besetzt. „Das ist ein deutliches Signal der  Geschlossenheit. Die Delegiertenkonferenz unterstreicht damit den  Anspruch der SPD wieder die stärkste Fraktion im Rat zu werden“,  bekräftigt auch SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann.
Glosemeyer:  „Das Team der Wolfsburger SPD steht für wichtige Politikfelder und  Zukunftsperspektiven der VW-Stadt. Mit Iris Bothe als  Oberbürgermeisterin wollen wir Sozialdemokraten gemeinsam die Stadt  gestalten. Dabei stellen wir Themen wie den Wohnungsbau, die  Innenstadtentwicklung sowie die Entwicklung der Stadt- und  Ortsteilzentren, den Kita-Ausbau, die Schulsanierungen, die  Modernisierung von Sportstätten, die Unterstützung der Kulturschaffenden  und ein friedliches Zusammenleben und getragen vom sozialen  Zusammenhalt in den Mittelpunkt unserer Arbeit.“

 

Falko Mohrs kandidiert erneut für den Deutschen Bundestag

WOLFSBURG. Die SPD hat Falko Mohrs erneut zu ihrem Kandidaten für den Deutschen Bundestag nominiert. 100% Rückendeckung erhielt der Wolfsburger Abgeordnete von den Delegierten aus dem Landkreis Helmstedt, Wolfsburg, Brome und dem Boldecker Land, 73 von 73 abgegebenen Stimmen.

Zuvor hatte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Volkswagen Bernd Osterloh Mohrs als wichtigen Industriepolitiker der SPD hervorgehoben. Mohrs kämpfe für die Beschäftigten in der Autoindustrie und sei für die IG Metall und den Betriebsrat ein kompetenter und durchsetzungsstarker Ansprechpartner. Betriebsräte von anderen Autokonzernen hätten ihn sogar schon angesprochen, dass sie sich einen ähnlich aktiven Abgeordneten wünschen würden, berichtete Osterloh schmunzelnd.

Christoph Heubner lobte Mohrs Engagement für die Demokratie und seine klare Kante gegen die AfD. Der Exekutiv- Vizepräsident des Internationalen Ausschwitzkomitee berichtete, dass viele Überlebende des Holocausts, ob der politischen Rhetorik mancher politischer Akteure, üble Erinnerungen ergreifen.

Falko Mohr selbst ging in seiner ruhigen Rede auf seine Schwerpunkte für die nächsten vier Jahre ein. Die wichtigste Aufgabe sei die Transformation der Automobilindustrie zu gestalten und so viele Arbeitsplätze zu erhalten wie möglich. Beispielsweise müsse die Batteriezellfertigung von Volkswagen in unserer Region angesiedelt werden, damit dort auch neue, gut bezahlte Arbeitsplätze entstünden. Außerdem dürfe sich der Industriestandort Deutschland nicht von der chinesischen Batteriezellproduktion abhängig machen.

Darüber hinaus will Mohrs sich gegen Kinderarmut einsetzen und sieht die Kindergrundsicherung als ein wichtiges Instrument dafür an. In Zukunft sollten die Familien mit niedrigen Einkommen die meiste Unterstützung bekommen und nicht umgekehrt, so der Abgeordnete.

Außerdem ärgerte sich Mohrs in seiner Rede darüber, dass der Bundesgesundheitsminister, gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband der CARITAS einen allgemeinverbindlichen Pflegetarifvertrag verhindert hätte. Für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege brauche es offensichtlich andere Mehrheitsverhältnisse im Deutschen Bundestag, machte der Abgeordnete deutlich.

Zum Schluss seiner Rede betonte Mohrs seine klare Haltung: „Wir gehen keinen Schritt nach rechts! Ein Demokratie muss wehrhaft sein und unsere Demokratie ist das auch!“

Die klare Haltung wurde von den 73 Delegierten in der der Wolfsburger Eis-Arena offensichtlich geteilt. Nachdem die Nominierung mehrfach verschoben wurde, hatten sich die Sozialdemokraten entschieden auf der Tribüne der Grizzlys zu tagen um die notwendigen Abstände einhalten zu können.

Town-Hall- Meeting – Kita in der Krise – Einander zuhören

Am Ende des Abends gingen die Daumen der Teilnehmer*innen am Online-Townhall-Meeting anerkennend nach oben. Die Veranstaltung mit dem Fokus auf „Kita in der Krise – Einander zuhören“ wartete mit wissenschaftlich fundierter, komprimierter und gedanklich nachvollziehbarer Information durch Bayreuther Hochschullehrer auf. Oberbürgermeister-Kandidatin Iris Bothe und der SPD-Unterbezirk Wolfsburg hatten zu diesem Treffen eingeladen, das zu nach einem Vortrag zu einem intensiven Erfahrungs- und Gedankenaustausch in Kleingruppen führte. 48  Teilnehmer*innen, vom Pandemie-Lockdown betroffene Eltern genauso wie Erzieher*innen aus den Wolfsburger Kitas, hörten zunächst  ein Impulsreferat der Dozenten Professor Eckhard Nagel und Georg Lindinger von der Universität  Bayreuth. Die Ausführungen  basierten auf Daten einer Studie, die von der Hochschule von Juni bis September 2019 erhoben wurden. 74 Interview-Partner*innen aus 32 Wolfsburger Kindertagesstätten wurden befragt. Alle Kita-Träger, ob in den Stadt- oder Ortsteilen, haben sich an der wissenschaftlichen Erhebung beteiligt. Die Studie ist noch in der Auswertungsphase, aber es zeigt sich: „Den Kontakt zu den Kindern zu halten, die „ihre“ Tagesstätte derzeit nicht besuchen können, ob nun digital oder analog durch (Eltern-)Briefe, das ist von größter Bedeutung. Es dürfe sich keine Gruppe der Vergessenen bilden, die psychosozialen Folgen seien immens und sind es zum Teil bereits, hieß es. Neben Iris Bothe begleiteten der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs, die SPD-

Landtagsabgeordnete Immacolta Glosemeyer sowie SPD-Ratsfraktionschef Hans-Georg Bachmann – unter anderem als Moderator*innen der kleineren Gesprächsrunden – die Kita-in-der Corona-Krise-Veranstaltung. Bei der authentische, emotionale  Momente nicht fehlten. So berichtete ein Vater von fünf Kindern, der im Drei-Schichten-System arbeitet, von den extremen, negativen Auswirkungen des Kita- und Schullockdows auf sich und seine Familie. „Ich bin fast am Ende.“ Zu Wort meldeten sich beim Gedankenaustausch diesem Abend zudem eine Kinderärztin, Erzieher*innen und Kita-Leitungen und die Kita- Stadtelternvertretung. Die „Townhall“ wurde zu einem Gedanken- Tauschplatz für Trost, für Problemsituationen sowie kreative Ideen zu deren kurz-, mittel- und langfristiger Lösung. Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe nahm „sehr viel Denkanstöße und Ideen mit“ –  man werde im Gespräch bleiben und handeln, wo irgend möglich. Diesem Townhall Meeting sollen weitere folgen. „Dann vielleicht mal mit dem Thema  Schule im  Mittelpunkt, hieß es aus der Runde.

Live-Talk mit Iris Bothe auf SPD-Mitgliedervollversammlung

Als vollen Erfolg bezeichnete die SPD-Unterbezirksvorsitzende Immacolata Glosemeyer die erste digitale Mitgliedervollversammlung der Sozialdemokraten in Wolfsburg. „Viele Mitglieder haben sich an diesem neuen Format beteiligt und auf diesem Wege eine starke Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe erlebt und mit ihr diskutiert“, lautete das Fazit der Wolfsburger Landtagsabgeordneten.

 

Im Parteibüro war ein kleines Fernsehstudio für die Veranstaltung eingerichtet worden. Die Mitglieder*innen nahmen per Live-Stream an einem lockeren Dialog zwischen dem Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs und Iris Bothe teil. Die Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, seit 30 Jahren im Dienst der Kommune, steht insbesondere mit jungen Menschen und ihren Familien in engem Kontakt. „Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ist für mich ein zentraler Baustein für ein gut funktionierendes Gemeinwesen und Voraussetzung für eine demokratische und offene Stadtgesellschaft“, erläuterte die Stadträtin.

 

Seit Jahren arbeiten Iris Bothe und Falko Mohrs im Jugendhilfeausschuss zusammen. Zu den Themen des Abends zählten der Ausbau von Krippen- und Kita-Plätzen sowie die Jugendarbeit. Als ihren besonderen, persönlichen Erfolg bezeichnete die OB-Kandidatin die Einrichtung des Kulturzentrums Hallenbad. „In finanziell schwierigen Zeiten haben wir damit ein Leuchtturmprojekt für die Stadt und die gesamte Region umgesetzt“, berichtete Iris Bothe über die Entstehungsgeschichte. Zur Erfolgsgeschichte zählt, dass die Dezernentin die erste Geschäftsführerin des Hallenbads – als kulturellen Treffpunkts – war.

 

In einer Grußbotschaft wünschte die erste Oberbürgermeisterin und heutige Ehrenbürgerin Wolfsburgs, Ingrid Eckel, der Kandidatin bei der Wahl im September Erfolg. „Frauen haben eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Nach 25 Jahren ist es wirklich wieder Zeit für eine durchsetzungsstarke Frau an der Spitze der Stadt“, rief Eckel alle Wolfsburgerinnen und Wolfsburger zur Wahl von Bothe auf.

 

Selbstverständlich drehte sich die Diskussion auch um Corona, die Situation auf dem Wohnungsmarkt, und die Weiterentwicklung der Schulen sowie der Ostfalia. „Unsere Hochschule ist ein wichtiger Standortvorteil. Gemeinsam mit der Präsidentin der Ostfalia entwickeln wir Zukunftsperspektiven mit neuen Studiengängen in Wolfsburg“, beschreibt Iris Bothe die Bedeutung dieser Wissenschaftseinrichtung. In einem Video erinnerte Udo-Willi Kögler an die Gründung der Open Hybrid Lab-Factory und den persönlichen Einsatz der Bildungsdezernentin für dieses wichtige Standbein der TU Braunschweig am Konzernsitz von Volkswagen.

 

Eine positive Bilanz von knapp fünf Jahren Ratsarbeit zog Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann: „Gemeinsam mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs haben wir die Wohnbauoffensive vorangetrieben und für bezahlbaren Wohnraum gesorgt, zusätzliche Kindertagesstätten geschaffen, die Schulmodernisierung kontinuierlich umgesetzt und zeitgemäße Sportstätten geschaffen sowie auf den Weg gebracht.“ Aufgrund des Diesel-Skandals und der Corona-Pandemie konnten nach Aussage von Bachmann nicht alle Vorhaben so zügig umgesetzt werden, wie es sich die SPD-Fraktion gewünscht hat. „Die Richtung stimmt und mit der Nordhoffachse und den Plänen für die Stärkung der Porschestraße sind wir auf gutem Weg“, so der Fraktionschef.

 

In einer kurzen Befragung nach der Vollversammlung konnten alle Teilnehmer ein Stimmungsbild abgeben. „Sowohl die Veranstaltung und die Vorstellung von Iris Bothe sowie ihre inhaltlichen Ziele haben breite Zustimmung gefunden. Die SPD geht geschlossen in die bevorstehenden Wahlen in diesem Jahr“, freut sich Immacolata Glosemeyer über die gelungene Mitgliedervollversammlung.

Rückendeckung von Wolfsburgs SPD für Pistorius/Köpping im Rennen um den Vorsitz

Der Vorstand der Wolfsburg SPD hat das Duo aus Pistorius und Köpping einstimmig nominiert.

Boris Pistorius, der niedersächsische Landesminister für Inneres und Sport, und seine Co-Kandidatin Petra Köpping, die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, können im Wettstreit um den Bundesparteivorsitz der SPD auf die Unterstützung der Wolfsburger Genossen zählen. Der Vorstand des Wolfsburger SPD-Unterbezirkes um die Parteivorsitzende Immacolata Glosemeyer hat sich einstimmig für das Kandidatenduo ausgesprochen und dieses offiziell nominiert. Zudem sei davon auszugehen, dass das Gespann Pistorius/Köpping auch die Nominierung der nächsthöheren Parteiinstanz, des SPD-Bezirksvorstandes Braunschweig, erhalten werde.

„Mit Boris Pistorius bewirbt sich ein hochkompetenter Politiker aus unserem Bundesland um den Parteivorsitz, der auf einen großen Erfahrungsschatz in der Kommunal- und Landespolitik verweisen kann. Er gilt nicht umsonst als einer profiliertesten Innenpolitiker der Bundesrepublik und hat bereits zuvor als Oberbürgermeister von Osnabrück seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt.“, erklärte Glosemeyer. Die Wolfsburger Landtagsabgeordnete kennt und schätzt Pistorius als engagierten Kollegen aus dem Parlament, wo er seit 2017 den Landtagswahlkreis Osnabrück-West vertritt.

„Die Entscheidung, Boris Pistorius zu unterstützen, ist uns nicht schwergefallen, auch da er mit Petra Köpping aus Sachsen eine starke Co-Kandidatin auf Augenhöhe an seiner Seite weiß“, ergänzte Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs, der in Wolfsburg den stellvertretenden SPD-Vorsitz bekleidet. „Als ehemalige Landrätin im Leipziger Land und sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration bringt auch sie viel Erfahrung mit. Das Duo Pistorius/Köpping ist ein tolles Angebot an die Partei.“

Glosemeyer, die auch dem Vorstand des SPD-Bezirkes Braunschweig angehört, hält es für wahrscheinlich, dass auch der Bezirksvorstand sich für Pistorius und Köpping aussprechen werde.

 

100 Dächer von städtischen Gebäuden bis 2021 mit Photovoltaik ausrüsten

Ein „100-Dächer-Photovoltaikprogramm“ will die SPD Wolfsburg auf den Weg bringen. Das schlägt der Arbeitskreis Umwelt der SPD vor. Mit dem Programm soll nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten der Ausbau von regenerativen Solarquellen im Stadtgebiet beschleunigt werden.

Seit Herbst 2018 beschäftigt sich der Arbeitskreis Umwelt der SPD Wolfsburg mit zentralen umweltpolitischen Fragen. „Der Wunsch, den Arbeitskreis einzurichten, kam aus der Basis unserer Partei. Unsere Mitgliedervollversammlung hat dann den offiziellen Beschluss gefasst, mit Nachdruck nachhaltige Strategien für einen umweltbewussten Wandel in unserer Stadt zu erarbeiten“, erläutert Hans-Georg Bachmann als Sprecher des AK Umwelt.

Nun stellt der SPD-Arbeitskreis einen ersten konkreten Antrag vor, welcher zuerst in die SPD-Fraktion diskutiert und dann als Ratsantrag eingebracht werden soll. „Wir schlagen vor, zur zeitnahen effektiven Reduzierung der CO² Emissionen ein schnell umsetzbares Konzept zur Solarnutzung zu entwickeln“, erklärt Ratsherr Sabah Enversen, ebenfalls Mitglied im Arbeitskreis und auch im Bürgerdienste- und Umweltausschuss der Stadt.

„Wir schlage vor, zuerst auf allen städtischen Gebäuden Photovoltaikanlagen zu installieren“, ergänzt Bachmann. „Vordringlich soll der erzeugte Strom im Gebäude selbst genutzt werden. Damit wird er am effektivsten eingesetzt. Nur, wenn das nicht möglich ist soll er eingespeist werden“, so der AK-Sprecher.

Der Arbeitskreis Umwelt der SPD sieht die Solarenergie als einen wichtigen Baustein zur Eindämmung des Klimawandels. Das Beispiel solle alle Wolfsburger Institutionen zur Nachahmung anregen.

Rückblick Europawahl

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

ein engagierter Wahlkampf liegt hinter uns.

Unser Dank gilt Francescantonio Garippo für seine Bereitschaft, als Europakandidat im Bezirk Braunschweig zur Verfügung zu stehen und für seinen hohen persönlichen Einsatz.

Die über 70 Veranstaltungen, Besuche in Shulen, Europafeste, Vertrauensleuterunden und Diskussionen mit Jugendlichen zeigen, dass Europa für Franco eine Herzensangelegenheit ist.

Umso enttäuschender ist das schlechte Abschneiden der SPD am vergangenen Sonntag.

Dabei ist es ein schwacher Trost, dass die Wahlbeteiligung in Wolfsburg um über 15 % gesteigert werden konnte. Auch im Vergleich zu benachbarten Städten und Landkreisen gehören die 24,1 % für die SPD noch zu den besseren Ergebnissen.

Wir hatten ein besseres Resultat erwartet und dafür auch in den Ortsvereinen einen engagierten Wahlkampf geführt.

Daher danken wir allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern für ihren Beitrag.

Das unbefriedigende Erscheinungsbild unserer Partei auf Bundesebene hat alles überlagert. Unsere Themen drangen nicht mehr durch und bei Klimawandel und Umweltschutz wurde den Grünen die höhere Kompetenz zugetraut.

Jetzt gilt es die notwendigen Entscheidungen auf Bundesebene zu treffen und erforderliche Veränderungen bei Inhalten und Personal vorzunehmen.

Die SPD muss wieder eindeutig erkennbar sein. Alle müssen wissen, wofür wir stehen und welche Politik wir umsetzen wollen!

Eine Europawahl ist keine Kommunalwahl. Das belegen zeitgleich stattgefundene Landrats- und Bürgermeisterwahlen mit Erfolgen für die SPD.

Wir gratulieren Alexander Hoppe zu seiner Wiederwahl als Bürgermeister von Königslutter ganz herzlich!

In Wolfsburg wollen wir gemeinsam mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs und einer geschlossenen SPD-Ratsfraktion unseren klaren kommunalpolitischen Kurs beibehalten:

Wir setzen uns weiterhin ein für notwendige Investitionen in die Schulsanierung und -modernisierung und den Ausbau von Kindertagesstätten, für den Bau bezahlbarer Wohnungen, für eine nachhaltige Zukunftssicherung durch konkrete Maßnahmen für die Weiterentwicklung der städtischen

Infrastruktur, auch im Bereich der Digitalisierung. Wir geben weiterhin ein klares Bekenntnis ab für ein weltoffenes, tolerantes und internationales Wolfsburg!

Als Partei und Fraktion werden wir jedoch auch überlegen müssen, welche für die Bürgerinnen und Bürger wichtigen Themen wir bisher nicht genug in den Blick genommen haben, z. B. die soziale Infrastruktur für eine älter werdende Bevölkerung.

Den Auftakt für eine intensive Debatte bietet bereits die Halbzeitklausur der SPD-Fraktion mit Mitgliedern des UB-Vorstandes am 14./15. Juni.

Lasst uns weiter solidarisch für eine starke Sozialdemokratie in Wolfsburg arbeiten!

 

Herzliche Grüße

 

Immacolata Glosemeyer, MdL

Unterbezirksvorsitzende

 

SPD Wolfsburg: Wir sind für Europa weil…

…Europa uns Frieden bringt und die Rechte aller Menschen achtet.

Klimaschutz nicht an Grenzen halt macht.

…Europa grenzenloses Reisen ermöglicht.

…wir nur gemeinsam eine starke Stimme in der Welt haben.

…es die besten Chancen auf Bildung, Ausbildung und gute Jobs gibt.

…wir für ein soziales und gerechtes Europa mit Stärkung von Arbeitnehmer*Innenrechten und gerechten Steuern sind.

…Europa die Heimat des VW-Konzerns ist: Dreiviertel der weltweiten Belegschaft arbeiten in Europa. Hier erwirtschaftet das Unternehmen, rund die Hälfte seines Umsatzes.

…insbesondere die Automobilindustrie und deren Zulieferer über 90% in die Länder der EU exportieren.

…weltweite Handelsabkommen der EU dafür sorgen, dass Waren überwiegend auch außerhalb der EU von Importzöllen befreit sind.

…ein starkes Europa für uns in Wolfsburg als international aufgestellter Wirtschaftsstandort von besonderer Bedeutung ist. Aus diesem Grund hat sich die Stadt der Initiative „Niedersachsen für Europa“ angeschlossen und will damit ihren Beitrag leisten für eine gute Weiterentwicklung der Europäischen Union.

…gerade Wolfsburg mit seinen vielen Nationen in der Vielfalt großgeworden ist und wir sind alle als Kinder Europas heute in der Verantwortung, für Europa weiterzukämpfen.

SPD-Europafest: Sigmar Gabriel kommt

Mit einem Europafest am Samstag, 11. Mai 2019 startet die Wolfsburger SPD in die heiße Phase des Europawahlkampfes. Prominente Unterstützung erhält der Europakandidat des SPD-Bezirks Braunschweig, Francescantonio Garippo, vom ehemaligen Vize-Kanzler und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Der langjährige SPD-Bundesvorsitzende wird ab 15:30 Uhr unter dem Glasdach auf dem Hugo-Bork-Platz über die Bedeutung Europas für Deutschland und unsere Region sprechen.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Sigmar Gabriel ein langjähriger Wegbegleiter nach Wolfsburg kommt und für eine hohe Wahlbeteiligung sowie unseren Ratskollegen Francescantonio Garippo werben wird“, so die SPD-Unterbezirksvorsitzende Immacolata Glosemeyer.

Ein abwechslungsreiches Programm sorgt für eine gute Mischung von Informationen, Musik und Unterhaltung sowie verschiedene Speisen und Getränken. Für Kinder stehen zwei Hüpfburgen zur Verfügung, sorgt der Clown Bobo für Spaß und steht die beliebte Popcornmaschine bereit.

In einer Talkrunde mit Francescantonio Garippo und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs wird es um das Europa der Zunft gehen.

Das Europafest beginnt ab 10 Uhr und wird bis in den Abend hinein die Wolfsburger in der Fußgängerzone unterhalten.

EUROPAFEST2019-Programmflyer