NIEDERSÄCHSISCHES GRÜNDUNGSSTIPENDIUM WIRD BIS 2028 FORTGESETZT

Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium setzt das erfolgreiche Gründungsstipendium bis 2028 fort. Das Programm unterstützt Start-ups bei der Bewältigung verschiedenster Herausforderungen, wie der Entwicklung der ersten Gründungsidee oder der Ausarbeitung eines Geschäftsmodells. Die Antragstellung ist ab sofort bei der NBank möglich.

Immacolata Glosemeyer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag, begrüßt die Verlängerung: „Das Gründungsstipendium ist eine Erfolgsgeschichte. In der Vergangenheit haben bereits viele Start-ups von der Unterstützung profitiert. Mit der Verlängerung um weitere fünf Jahre können wir Niedersachsen so noch ansprechender für Gründerinnen und Gründer machen.“

verbesserte Konditionen

Die Konditionen des Programms werden mit der neuen Förderrunde weiter verbessert: für Personen mit abgeschlossenem Studium oder einer Berufsausbildung beträgt das Stipendium zukünftig 2.200 Euro monatlich. Studierende Gründende und andere werden mit 1.100 Euro monatlich unterstützt. Zudem wird die Laufzeit des Stipendiums von acht auf zehn Monate verlängert. Die Zuverdienstgrenze wird von fünf auf zehn Stunden verdoppelt.

Bisher wurden bereits 350 Stipendien vergeben, was unter anderem dazu geführt hat, dass die Zahl der Start-up-Gründungen im Vergleich zu 2019 um bis zu 46 Prozent gestiegen ist. Für Glosemeyer ist jedoch ein anderer Aspekt weit wichtiger:

„Mehr als 30 Prozent der vergebenen Stipendien wurden an Frauen vergeben. Diese Quote ist im Vergleich zur bundesweiten Start-up-Gründerinnenquote überdurchschnittlich hoch. Das zeigt, dass wir mit dem Stipendium auch einen wichtigen Beitrag zur Gleichberechtigung leisten können. Deshalb rufe ich insbesondere Frauen auf, sich mit ihrer Start-up-Idee zu bewerben.“

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