Monatlicher Archiv: Juni 2021

Ganztagsausbau geht weiter voran

Wolfsburg. Mehr als 70 Prozent aller öffentlichen Schulen in Niedersachsen bieten bereits ein Ganztagsangebot für Schülerinnen und Schüler an. Dieses Angebot soll nun noch weiter ausgebaut werden. Dafür stehen aktuell mehr als 70 Millionen Euro zur Verfügung, von denen auch Schülerinnen und Schüler an Wolfsburgs Grundschulen profitieren.

Für die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD) stellt die Förderung einen wichtigen Schritt im weiteren Ausbau des Bildungsangebotes in Niedersachsen dar: „Der Ausbau umfangreicher und vor allem hochwertiger Ganztagsangebote an unseren Schulen ist seit Jahren ein Schwerpunkt der politischen Arbeit der SPD. Es ist daher umso erfreulicher, dass bereits so viele Schulträger diese Fördermöglichkeit genutzt haben, um ihr Angebot stetig auszubauen.“

Das Geld für die Investitionen stammt dabei aus Corona-Soforthilfen der Bundesregierung und soll für nachhaltige Investitionen in die Räumlichkeiten und die Ausstattung an Grund- und Förderschulen mit Ganztagsangeboten genutzt werden. Laut der Förderrichtlinie geht es dabei nicht nur um Modernisierungsmaßnahmen, sondern auch um Investitionen im Aufenthaltsbereich, im Küchen- und Sanitärbereich, oder wichtige Anschaffungen wie Mobiliar oder Spiel- und Sportgeräte.

Auch in Wolfsburg nutzt man diese zusätzlichen Gelder für den qualitativen Ausbau des Ganztagsangebots. Rund 120.000 Euro gehen dabei an sieben Grundschulen in Wolfsburg und ermöglichen somit eine Vielzahl von zusätzlichen Maßnahmen.

„Über 30.000 Euro fließen in die Neuanschaffung von Mobiliar für vier Klassenräume in der Grundschule Fallersleben, damit diese für den Ganztagsbereich angepasst werden können“, berichtet der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs, „so schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Stärkung der Schulen und deren Ganztagsangebotes.“

Ergänzend dazu erklärt Glosemeyer: „Noch wichtiger ist aber auch die Einrichtung von sogenannten „MakerSpaces“ in den Grundschulen. Hierbei handelt es sich um Orte, an denen sich die Kinder und Jugendlichen beschäftigen und so neue Kompetenzen und Fähigkeiten abseits des Stundenplans sammeln können.“

Glosemeyer und Mohrs sind erfreut über das große Interesse und den Rückhalt, den man sowohl auf Landes-, wie auch auf Bundesebene beim Thema Ganztagsbetreuung erfahre. „Das schafft nicht nur für Lehrkräfte mehr Planungssicherheit, sondern vermittelt auch Eltern ein gutes Gefühl, dass sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in unseren Ganztagsschulen gut aufgehoben sind“, so die beiden Abgeordneten.

Ankündigung Telefonsprechstunde mit Iris Bothe

WOLFSBURG. Iris Bothe, die parteilose Oberbürgermeisterkandidatin der SPD und mit Unterstützung der FDP, möchte auch in Zeiten der Eingeschränkten persönlichen Begegnungen stets ansprechbar für Bürgerinnen und Bürger sein. Aus diesem Grund findet am Donnerstag, den 20.05.2021, von 18.00 bis 20.00 Uhr ihre monatliche Telefonsprechstunde statt.

 

„Die Nähe zu Bürgerinnen und Bürgern ist mir sehr wichtig, denn sie sind die Expertinnen und Experten ihrer direkten Umgebung und können mir am besten Vermitteln „wo der Schuh drückt“, was gut läuft und was besser laufen könnte,“ so Bothe.

 

Wer direkt mit der Oberbürgermeisterkandidatin ins Gespräch kommen möchte, kann sie am 20.05., zwischen 18.00 und 20.00 Uhr, unter der Telefonnummer 05361 15175 erreichen. Weitere Termine folgen und sind bereits jetzt unter www.irisbothe.de einzusehen und vorzumerken.

Townhall-Meeting mit Olaf Lies

WOLFSBURG. „Die Daseinsvorsorge einer Stadt ist es, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen.“ Das sagte Iris Bothe, Oberbürgermeisterkandidatin, während der 6. Townhall-Veranstaltung zu den Zukunftsthemen Wohnen und Klima. Olaf Lies, der Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz in Niedersachsen unterstützte dies nachdrücklich mit seinem Impulsvortrag vor den 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern via Zoom. Der Gast aus der Landeshauptstadt saß dabei zusammen mit Iris Bothe und Felix Becker von den Wolfsburger Jusos im eindrucksvollen Fernsehstudio
des phaeno-Wissenschaftstheaters vor der Kamera.
Die Kommune Wolfsburg mit ihren Wohnungsbau-Partnern Neuland, VW Immobilien und Allertal sah der Minister in puncto Bauen und (Klima-)Nachhaltigkeit gut, teilweise sogar als niedersachsenweit modellhaft, aufgestellt. Allein deshalb, weil man in der VW-Stadt bereits 2012 begonnen
habe, Konzepte für zukünftiges Wohnen anzudenken und zu realisieren. Unter anderem waren das die Quartiersentwicklungen und eine  Wohnbauoffensive. Letztere hält Iris Bothe weiterhin für notwendig. Bei allen Maßnahmen, so das Credo der Stadträtin, müsse jedes Quartier einzeln
betrachtet werden und „es braucht die Bürgerinnen und Bürger, die man in den Planungsprozess einbindet.“

Olaf Lies erläuterte dem Auditorium seine Sicht zur baulichen Anpassung und Ergänzung von vorhandenen Immobilien sowie den – zu bewältigenden – Spagat zwischen künftigem Geschoss und Einfamilienhausbau. Außerdem sagte er, mit Blick auf energetische Sanierung von Gebäuden: „Wir müssen klimaneutrales Wohnen für alle ermöglichen. Eine Spaltung der Gesellschaft darf es nicht geben.“ Juso Felix Becker plädierte im Dialog mit dem Minister für veränderte Wohnquartiere. Und zwar für solche mit sozialer Balance. Die solle mit einer Durchmischung von Bewohnern unterschiedlicher Einkommensschichten und Generationen erreicht werden. „Dabei sind  durchaus neue Konzepte zu denken, die auch Cross Over Angebote bieten”, beschreibt Iris Bothe. “Das heißt Öffnungen der Schulen für unterschiedlichste Angebote mit Kooperationspartnern in die Stadtteile hinein, aber auch die Kombination von Angeboten der Volkshochschule mit Bäckereien oder Lebensmittelhandel. Das betrifft auch die Innenstädte, waren sich Olaf Lies, Iris Bothe und Jungpolitiker Becker einig, dass man die City bei künftigen Entwicklungsplänen nicht mehr (nur) vom Einkaufsaspekt betrachten sollte. Vielmehr müssten dort „Begegnungsräume für die Bürger“ geschaffen werden.

Die bauliche Gestaltung der Zukunft, so kristallisierte sich auch in den intensiven Workshop-Diskussionen dieser Townhall-Veranstaltung heraus, müsse die Bereiche Wohnen, Leben, Arbeit und Kultur möglichst verzahnen. Was das neu Bauen und die energetische Sanierung unter dem Gesichtspunkt der Ökologie angeht, brach Umweltminister Olaf Lies eine Lanze für die Handwerkerschaft. „Diese Fachkräfte sind unsere Hauptklimaschützer.“

Europaministerin Birgit Honé besucht Wolfsburg

Wolfsburg. Bei schönstem Sommerwetter besuchte Niedersachsens Europaministerin Birgit Honé Wolfsburg, um sich mehrere Einrichtungen und Projekte anzusehen, die durch europäische Mittel gefördert worden sind. Begleitet wurde die Ministerin dabei von den beiden SPD-Abgeordneten Immacolata Glosemeyer und Falko Mohrs, sowie von der Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe.

Der erste Stopp ihres Besuches war die Jugendwerkstatt in Wolfsburg. Hier überzeugte sich die niedersächsische Europaministerin von der Wichtigkeit und dem Engagement der Einrichtung. Im Gespräch mit den Menschen vor Ort ist dabei deutlich geworden, dass die Jugendlichen unter einer Vielzahl von Hemmnissen leiden und die Mitarbeiter der Jugendwerkstätten dadurch große Herausforderungen in der täglichen Arbeit mit den jungen Menschen zu bewältigen haben.

„Die Jugendwerkstatt hier in Wolfsburg ermöglicht es jungen Menschen mit ihrer Arbeit berufliche Erfahrungen zu sammeln“, erklärt die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer, welche innerhalb der SPD-Landtagsfraktion Sprecherin für Europaangelegenheiten ist.

Für Iris Bothe erfüllt die Jugendwerkstatt noch eine weitere wichtige Funktion: „Das Erfolgskonzept der Jugendwerkstätten fördert durch die Programmstruktur die Teilhabe auf vielen Ebenen. Deshalb bedarf es auch einer Anerkennung der wirklich herausragenden Leistung der Mitarbeitenden hier vor Ort.“

Umso erfreulicher war deshalb die Nachricht, dass man seitens des Europa-Ministeriums die Finanzierung der Jugendwerkstätten auch weiterhin sichergestellt sieht. Dafür habe man seitens des Ministeriums lange gekämpft, wie die SPD-Ministerin vor Ort erklärte. Auch für die Landtagsabgeordnete ist die Weiterförderung ein wichtiger Schritt: „Mit der Aushandlung der EU-Strukturförderung für die kommende Förderperiode ist der Bestand der Einrichtungen für die nächsten Jahre gesichert.“

Neben dem Besuch der Jugendwerkstatt stand auch ein Gespräch mit der IHK Lüneburg-Wolfsburg auf dem Besuchsplan der Ministerin. Dabei ging es um die durch die Pandemie stark gebeutelten Innenstädte. Wie die Ministerin mitteilte, habe man es sich zum Ziel gesetzt, dem Trend der sterbenden Innenstädte entgegenzuwirken, indem nachhaltige Zukunftsprogramme aufgelegt werden. Dazu wird in den nächsten Wochen der Startschuss für die ersten Projekte fallen.

Abschließend erklärt Glosemeyer: „Ich freue mich, dass die Ministerin heute zu Besuch war, denn es hat sich gezeigt, dass europäische Fördermittel einen enorm wichtigen Beitrag in unser aller Leben leisten und sich auch in ganz konkreten Projekten zeigen.“