Author Archiv: Bastian Zimmermann
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wolfsburger Vereinen, Verbänden und Initiativen folgten am vergangenem Montag der Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Immacolata Glosemeyer zum Ehrenamtsfest im Ruderklub Wolfsburg. Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden der SPD Niedersachsen und Ministerpräsidenten Olaf Lies stand der Abend ganz im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements in Wolfsburg. In angenehmer Atmosphäre nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch über die Herausforderungen und Chancen des Ehrenamts sowie über aktuelle gesellschaftliche Themen. Viele Ehrenamtliche aus Sport, Kultur, Sozialverbänden, Feuerwehr und weiteren gesellschaftlichen Bereichen kamen miteinander und mit den politischen Gästen ins Gespräch. Ministerpräsident Olaf Lies würdigte in seinem Beitrag insbesondere die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt:„Ehrenamt ist ein zentraler Bestandteil unserer Demokratie, weil es Menschen zusammenbringt, Austausch ermöglicht und dazu ermutigt, sich selbst in die Debatte einzubringen. Eine Gesellschaft ohne dieses Engagement ist keine Gesellschaft, in der wir leben wollen“.
Auch Immacolata Glosemeyer machte in ihrer Begrüßung deutlich, wie wichtig das Engagement der vielen Ehrenamtlichen für Wolfsburg ist: „Wer behauptet, in Deutschland werde zu wenig gearbeitet, übersieht die vielen Menschen, die neben ihrem Beruf zusätzlich wertvolle Arbeit im Ehrenamt leisten. Ihr Einsatz hält unsere Vereine und damit unsere Gemeinschaft hier in Wolfsburg zusammen.“ Im Verlauf des Abends wurde deutlich, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in Wolfsburg ist. Ob im Sportverein, in sozialen Einrichtungen, in der Kulturarbeit oder bei den Hilfsorganisationen – viele Gäste berichteten von ihrem täglichen Einsatz für die Gemeinschaft. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg, Hans-Georg Bachmann, hob dabei insbesondere die wichtige Rolle der Vereine und Initiativen für das gesellschaftliche Leben in der Stadt hervor: „Vereine und das Ehrenamt sind das Rückrad unserer Stadtgesellschaft.“ Karsten Schneider, der Oberbürgermeisterkandidat der SPD Wolfsburg, bekräftigt Bachmanns Aussage und genoss die schönen Gespräche mit den Anwesenden.
Auch unter den Gästen wurde die Veranstaltung positiv aufgenommen. Eine Besucherin erklärte am Rande des Abends: „Hier hat heute eine schöne Veranstaltung ganz im Zeichen des Ehrenamts in Wolfsburg stattgefunden. Es gab tolle Gespräche und die Wertschätzung unserer Arbeit war spürbar.“ Das Ehrenamtsfest bot damit nicht nur Raum für politische Gespräche, sondern vor allem für persönliche Begegnungen, Anerkennung und Austausch zwischen den vielen engagierten Menschen in Wolfsburg.
Pressekontakt
Bastian Zimmermann,
Referent für Kommunikation Wahlkreisbüro
Immacolata Glosemeyer, MdL
Goethestraße 48
38440 Wolfsburg
Die Stadt Wolfsburg ist im aktuellen Smart-City-Ranking des Digitalverbands Bitkom deutlich zurückgefallen: von Platz 33 auf Platz 40. Das Ranking bewertet regelmäßig den Stand der Digitalisierung in deutschen Großstädten – unter anderem in den Bereichen Verwaltung, Mobilität, Energie, IT-Infrastruktur und Gesellschaft. Damit liegt Wolfsburg inzwischen hinter mehreren norddeutschen Städten wie Oldenburg, Kiel, Osnabrück, Braunschweig und Hannover.
Für die SPD-Ratsfraktion ist das ein deutliches Warnsignal.
SPD-Fraktionsvorsitzender Bachmann erklärt: „Der aktuelle Ranking-Verlust zeigt: Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander. Während Wolfsburg in einzelnen Bereichen – etwa bei Bürgeranliegen und dem Serviceportal – gut abschneidet, weil diese Themen politisch immer wieder vorangetrieben wurden, zeigen sich in zentralen Zukunftsfeldern deutliche Defizite.“
Aus Sicht der SPD besteht insbesondere bei der flächendeckenden Digitalisierung der Verwaltung, also bei vielen alltäglichen Behördengängen, sowie bei Smart-City-Projekten und innovativen Mobilitätslösungen erheblicher Nachholbedarf.
Das sagt Oberbürgermeisterkandidat Karsten Schneider
Karsten Schneider, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, ordnet die Entwicklung mit Blick auf die wirtschaftliche Zukunft ein: „Digitalisierung entscheidet darüber, wo die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen. Wenn Wolfsburg hier hinterherläuft, gefährdet das langfristig gute und sichere Jobs in unserer Stadt. Gerade als Industriestandort dürfen wir uns diesen Rückstand nicht leisten. Um es konkret zu machen: wir haben gute Datenleitungen und starke Stromleitungen in Wolfsburg. Wir sollten diese nutzen, um Rechenzentren bei uns zu schaffen. Das schafft die Grundlage für weitere Ansiedlungen. Gerade auch beim autonomen Fahren braucht die Stadt das.“
Die SPD-Ratsfraktion fordert daher eine strategische Neuausrichtung der Smart-City-Politik in Wolfsburg. Dazu gehören insbesondere:
- eine verbindliche Gesamtstrategie mit klaren Prioritäten
- mehr Tempo bei der Digitalisierung der Verwaltung
- bessere Abstimmung zwischen den Dezernaten
- transparente Zielmarken und regelmäßige Berichterstattung
„Wolfsburg hat alle Voraussetzungen, um vorne mitzuspielen. Aber dafür müssen wir ehrlich analysieren, wo wir stehen – und dann konsequent handeln“, so Schneider abschließend.



