Author Archiv: Bastian Zimmermann

Glosemeyer: 100.000 Euro für bessere Bildungschancen in Wolfsburg

Land fördert VHS-Projekt für Frauen auf dem Weg zum Schulabschluss

Wolfsburg. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt „Starke Schritte – Frauen auf Erfolgskurs! Mein Abschluss. Meine Zukunft.“ des Bildungshauses und der Volkshochschule Wolfsburg mit 100.000 Euro. Das teilt die Wolfsburger Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer mit.

Das Angebot gehört zu insgesamt 35 Grundbildungsprojekten, die Niedersachsen mit rund 3,5 Millionen Euro unterstützt. Jeweils etwa die Hälfte der Mittel stellen das Land und der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) bereit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Angeboten für Frauen.

„Ich freue mich sehr, dass 100.000 Euro nach Wolfsburg fließen. Das Projekt eröffnet Frauen, die ihren Schulabschluss nachholen möchten, ganz konkrete neue Perspektiven“, erklärt Glosemeyer. „Ein fehlender Abschluss darf nicht den gesamten Lebensweg bestimmen. Jeder Mensch verdient die Möglichkeit, noch einmal durchzustarten und neue berufliche Chancen zu ergreifen.“

Das Wolfsburger Projekt bereitet Erwachsene auf den nachträglichen Erwerb eines Haupt- oder Realschulabschlusses vor. Neben schulischen Kenntnissen sollen grundlegende Fähigkeiten gestärkt und damit die Voraussetzungen für Ausbildung, Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe verbessert werden.

Für Glosemeyer ist die gezielte Unterstützung von Frauen auch ein Beitrag zur Bekämpfung von Altersarmut: „Altersarmut ist vor allem weiblich. Unterbrochene Erwerbsbiografien, Teilzeitarbeit und geringere Einkommen führen noch immer dazu, dass viele Frauen im Alter schlechter abgesichert sind. Bessere Bildungsabschlüsse und berufliche Perspektiven können dabei helfen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Wir müssen Frauen frühzeitig stärken, statt Armut später nur zu verwalten.“

Die Förderung komme zudem passend zum Umzug der Volkshochschule in ein neues Gebäude. „Mit den neuen Räumlichkeiten und dem geförderten Angebot erhält die Bildungsarbeit in Wolfsburg zusätzlichen Rückenwind. Die Volkshochschule ist ein Ort, an dem Menschen unabhängig von Alter und Lebensgeschichte neue Chancen bekommen“, betont Glosemeyer.

„Die 100.000 Euro sind deshalb eine Investition in Bildung, Selbstbestimmung und soziale Sicherheit. Dass Wolfsburg davon profitiert, ist eine richtig gute Nachricht für unsere Stadt.“

Glosemeyer zu Volkswagen: „Jetzt braucht es konkrete Perspektiven“

Die Ausgliederung der Kernmarke Volkswagen und der Komponente ist vom Tisch, eine Werksschließung wurde nicht beschlossen. Der geplante Abbau zahlreicher Arbeitsplätze und die weiterhin offene Zukunft einzelner Standorte bleiben jedoch eine große Belastung für die Beschäftigten und die Standortregionen.
 
„Betriebsrat, IG Metall und Ministerpräsident Olaf Lies haben die maximale Eskalation verhindert und den Angriff auf die Mitbestimmung erfolgreich abgewehrt. Das ist ein wichtiger Erfolg. Nun steht der Vorstand in der Verantwortung, tragfähige Konzepte für alle Standorte und deren langfristige Auslastung vorzulegen“, erklärt die Wolfsburger Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer.
 
Dazu brauche es Investitionen, konkrete Produktzusagen und verlässliche Beschäftigungsperspektiven. Aber auch die Politik müsse die richtigen Rahmenbedingungen für die Zukunft der Automobilindustrie schaffen. Darüber habe Glosemeyer beim jüngsten Besuch von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas am 01. September in Wolfsburg gesprochen.
 
„Im Gespräch mit Bärbel Bas habe ich deutlich gemacht, was jetzt auch politisch auf den Weg gebracht werden muss. Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovationen und gute Industriearbeit. Volkswagen trägt zugleich eine besondere Verantwortung für Wolfsburg als Sitz des Konzerns. Personalabbau allein ist keine Zukunftsstrategie“, betont Glosemeyer.
 
Der Verlust vieler Arbeitsplätze würde nicht nur die Beschäftigten und ihre Familien treffen. Weniger Ausbildungs- und Studienplätze bremsten die Entwicklung Wolfsburgs. Auch der Immobilienmarkt, das Handwerk, der Einzelhandel und zahlreiche Dienstleistungsunternehmen spürten die Folgen.
 
Jetzt komme es auf die Zusammenarbeit von Unternehmen, Betriebsrat, Gewerkschaften und Politik an. Das gemeinsame Ziel müsse sein, Volkswagen wettbewerbsfähig aufzustellen, die Standorte zu sichern und gute Industriearbeitsplätze zu erhalten.
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VW-braucht einen verlässlichen Zukunftsplan

Nach der außerordentlichen Betriebsversammlung bei Volkswagen betont die Wolfsburger Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer die Bedeutung einer offenen Kommunikation und klarer Zukunftsperspektiven für die Belegschaft.
„Die außerordentliche Betriebsversammlung war notwendig, um die Beschäftigten über die aktuelle Lage und ihre Zukunft zu informieren. Deshalb war es richtig und wichtig, dass Daniela Cavallo an ihr festgehalten hat. Schließlich geht es um die Arbeitsplätze und die Zukunft zehntausender Menschen“, erklärt Glosemeyer.

Um die notwendige Transformation erfolgreich umzusetzen, brauche Volkswagen motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an das gemeinsame Ziel glaubten. Dafür müsse der Vorstand Vertrauen schaffen und einen nachvollziehbaren Weg für die kommenden Jahre aufzeigen.

„Die Beschäftigten haben bereits erhebliche Beiträge zur Zukunftssicherung des Konzerns geleistet. Die vereinbarte Beschäftigungssicherung bis 2035 muss deshalb Bestand haben. Jetzt steht der Vorstand in der Verantwortung, Investitionen, klare Produktzusagen und einen belastbaren Plan für die Standorte vorzulegen. Einsparungen allein sind kein Zukunftskonzept“, betont Glosemeyer.

Entscheidend sei, mit welchen Produkten die deutschen Werke dauerhaft ausgelastet, wettbewerbsfähig aufgestellt und Arbeitsplätze gesichertichertichert werden könnten.

„Unsere Position ist klar: Es darf keine Herauslösung der Marke Volkswagen aus dem Konzern, keine perspektivlose Schließließung von Standorten und keine Entscheidungen gegen gegen den Betriebsrat geben. Die Transformation kann nur gemeinsam mit den den Beschäftigten, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft gelingen.“

Auch die Politik müsse verlässliche Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie schaffen. Dazu gehörten international wettbewerbsfähige Energiepreise, ein nachhaltiges Förderkonzept für Elektromobilität, eine europäische Strategie für die Batteriezelltechnologie und ein wirksamer Schutz vor unfairen Wettbewerbsbedingungen.

„Wir dürfen nicht noch einmal nur die Rücklichter in China sehen. Volkswagen muss bei den Technologien und Fahrzeugen der Zukunft wieder vorangehen. Dafür braucht es Investitionen, Innovationen und eine klare industrielle Strategie. Nur so sichern wir starke Standorte und gute Arbeitsplätze in Wolfsburg und der gesamten Region“, so Glosemeyer abschließend.

Terminhinweis
Über sichere Arbeit und die Zukunft des Industriestandortes Wolfsburg spricht Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas am Dienstag, 1. September 2026, um 18.30 Uhr bei einem Thekengespräch im Café & Bar Pinocchio, Goethestraße 48, 38440 Wolfsburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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Glosemeyer: „Polizei Wolfsburg braucht schnelle und realistische Lösung“

Die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer hat Staatssekretär Stefan Manke sowie Mitglieder des Innenausschusses eingeladen, sich vor Ort ein Bild vom Zustand der sanierungsbedürftigen Polizeistation zu machen.

„Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten täglich unverzichtbare Arbeit für die Sicherheit in Wolfsburg. Sie brauchen dafür endlich angemessene und moderne Arbeitsbedingungen“, erklärt Glosemeyer.

Die Planungen für die Sanierung liegen dem Land bereits vor, auch die notwendigen Haushaltsmittel stehen bereit. Aufgrund des hohen Sanierungsstaus bei Polizeidienststellen im Land kommt es jedoch zu erheblichen Verzögerungen bei der baulichen Umsetzung.

Deshalb soll neben der Sanierung in Abstimmung mit allen Beteiligten auch die Anmietung geeigneter Bestandsimmobilien geprüft werden.

„Wir brauchen eine Lösung, die realistisch, finanzierbar und möglichst schnell umsetzbar ist“, so Glosemeyer.

Ein kompletter Neubau würde dagegen neue Planungs- und Genehmigungsverfahren, erhebliche zusätzliche Kosten und voraussichtlich weitere jahrelange Verzögerungen bedeuten.

„Mir geht es nicht um die spektakulärste Idee, sondern um eine Lösung, die den Beschäftigten der Polizei tatsächlich zeitnah hilft. Deshalb prüfen wir konkrete Alternativen und treiben gemeinsam mit der Landesregierung einen belastbaren Weg voran“, betont Glosemeyer.

Änderungsantrag zur Vorlage V 2026/1573 –Baugebiet Sonnenkamp – Panoramaweg

Antrag A 2026/0368 öffentlich

Die Fraktion SPD/Ratsfrau Broedermann beantragt:

  1. Der Beschlussvorschlag wird wie folgt geändert: 1. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf maximal 3.000.000 Euro begrenzt.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, innerhalb dieses Kostenrahmens vorrangig den Ausbau des Panoramawegs sowie der unmittelbar angrenzenden Freianlagen im Bereich des Quartiers III zu realisieren.
  3. Die Herstellung der Freianlagen und der Ausbau des Panoramawegs im Bereich des Quartiers IV werden zurückgestellt. Eine Umsetzung soll erst erfolgen, wenn die bauliche Entwicklung des Quartiers IV tatsächlich begonnen hat beziehungsweise zeitnah bevorsteht. Dazu bedarf es eines erneuten Beschlusses des Rates der Stadt Wolfsburg.
  4. Die Planung ist insbesondere hinsichtlich der vorgesehenen Geländemodulationen zu überarbeiten und auf das funktional notwendige Maß zu reduzieren. Hierbei sind die für die Entwässerung, den Hochwasserschutz, die Verkehrssicherheit sowie die naturschutzrechtlich erforderlichen Kompensationsmaßnahmen zwingend notwendigen Bestandteile sicherzustellen.
  5. Die Verwaltung wird beauftragt, dem Rat eine entsprechend angepasste Planung einschließlich einer überarbeiteten Kostenberechnung vorzulegen.

Begründung

Die Stadt Wolfsburg steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Die aktuelle Haushaltsentwicklung ist geprägt von steigenden Ausgaben, rückläufigen finanziellen Spielräumen und der Gefahr einer künftigen Haushaltssicherung. Vor diesem Hintergrund müssen Investitionen konsequent priorisiert werden. Die vorliegende Vorlage sieht Ausgaben in Höhe von rund 7,6 Mio. Euro für den Panoramaweg und die begleitenden Freianlagen vor. Dabei entfällt ein erheblicher Teil der Kosten auf landschaftsgestalterische Maßnahmen, insbesondere auf umfangreiche Geländemodulationen, deren Kosten allein mit rund 1,23 Mio. Euro veranschlagt werden. Gleichzeitig befindet sich das Quartier III bereits in einem weit fortgeschrittenen Entwicklungsstand. Hier besteht ein nachvollziehbarer Bedarf, die vorgesehenen Freiräume und Wegeverbindungen zeitnah herzustellen. Für den Bereich des Quartiers IV besteht dieser Bedarf hingegen derzeit noch nicht in gleicher Weise, da die bauliche Entwicklung noch nicht entsprechend fortgeschritten ist. Eine abschnittsweise Umsetzung ermöglicht es, den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers III die notwendigen Freianlagen zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig den städtischen Haushalt spürbar zu entlasten. Die Verschiebung des Ausbaus im Bereich des Quar­ Vorlage A 2026/0368 Seite: 2/2 tiers IV stellt sicher, dass öffentliche Mittel erst dann eingesetzt werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Angesichts der angespannten Haushaltslage ist eine Konzentration auf das Wesentliche geboten. Vorrang haben funktionale Infrastruktur, notwendige Ausgleichsmaßnahmen sowie die unmittelbaren Bedürfnisse der bereits entstehenden Wohnquartiere. Aufwändige gestalterische Elemente sind hinter diesem Ziel zurückzustellen.

Wie viel Platz hat Wolfsburg noch für neue Wohnungen und Unternehmen?

Die SPD-Fraktion hat gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen eine Anfrage für den Planungs- und Bauausschuss eingebracht, um einen aktuellen Überblick über die verfügbaren Wohnbau- und Gewerbeflächen der Stadt Wolfsburg zu erhalten.
 
Hintergrund sind die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt sowie die wirtschaftliche Transformation des Standorts Wolfsburg. Aktuelle Berichte zeigen, dass die Entwicklung bei Volkswagen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zunehmend Auswirkungen auf die Stadt haben. Umso wichtiger sei es, frühzeitig zu wissen, welche Flächenpotenziale Wolfsburg für Wohnen und Arbeiten zur Verfügung stehen.
 
Die Verwaltung soll deshalb unter anderem Auskunft darüber geben, wie viele städtische Wohnbaugrundstücke derzeit verfügbar sind, wie hoch die Nachfrage nach diesen Grundstücken ist und welche weiteren Flächen sich aktuell in Planung oder Entwicklung befinden. Zudem soll dargestellt werden, welche städtischen Gewerbeflächen kurzfristig vermarktet werden können.
 
„Gerade in Zeiten des Wandels müssen wir wissen, über welche Entwicklungsmöglichkeiten Wolfsburg verfügt“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Hans-Georg Bachmann. „Für uns geht es darum, Perspektiven für Familien zu schaffen, die Wohneigentum bilden möchten, und gleichzeitig die Voraussetzungen für neue Arbeitsplätze und Unternehmensansiedlungen zu verbessern. Dafür brauchen wir einen klaren Überblick über die städtischen Flächenreserven.“
 
Die SPD sieht die Anfrage als Grundlage für eine vorausschauende Stadtentwicklungspolitik. Ziel sei es, rechtzeitig die richtigen Entscheidungen für bezahlbares Wohnen, wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunftsfähigkeit Wolfsburgs treffen zu können.

Große Wertschätzung: Immacolata Glosemeyer und Ministerpräsident Olaf Lies bedanken sich beim Ehrenamt.

Ehrenamtsfest in Wolfsburg mit Olaf Lies

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wolfsburger Vereinen, Verbänden und Initiativen folgten am vergangenem Montag der Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Immacolata Glosemeyer zum Ehrenamtsfest im Ruderklub Wolfsburg. Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden der SPD Niedersachsen und Ministerpräsidenten Olaf Lies stand der Abend ganz im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements in Wolfsburg. In angenehmer Atmosphäre nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch über die Herausforderungen und Chancen des Ehrenamts sowie über aktuelle gesellschaftliche Themen. Viele Ehrenamtliche aus Sport, Kultur, Sozialverbänden, Feuerwehr und weiteren gesellschaftlichen Bereichen kamen miteinander und mit den politischen Gästen ins Gespräch. Ministerpräsident Olaf Lies würdigte in seinem Beitrag insbesondere die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt:„Ehrenamt ist ein zentraler Bestandteil unserer Demokratie, weil es Menschen zusammenbringt, Austausch ermöglicht und dazu ermutigt, sich selbst in die Debatte einzubringen. Eine Gesellschaft ohne dieses Engagement ist keine Gesellschaft, in der wir leben wollen“.

Auch Immacolata Glosemeyer machte in ihrer Begrüßung deutlich, wie wichtig das Engagement der vielen Ehrenamtlichen für Wolfsburg ist: „Wer behauptet, in Deutschland werde zu wenig gearbeitet, übersieht die vielen Menschen, die neben ihrem Beruf zusätzlich wertvolle Arbeit im Ehrenamt leisten. Ihr Einsatz hält unsere Vereine und damit unsere Gemeinschaft hier in Wolfsburg zusammen.“ Im Verlauf des Abends wurde deutlich, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in Wolfsburg ist. Ob im Sportverein, in sozialen Einrichtungen, in der Kulturarbeit oder bei den Hilfsorganisationen – viele Gäste berichteten von ihrem täglichen Einsatz für die Gemeinschaft. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg, Hans-Georg Bachmann, hob dabei insbesondere die wichtige Rolle der Vereine und Initiativen für das gesellschaftliche Leben in der Stadt hervor: „Vereine und das Ehrenamt sind das Rückrad unserer Stadtgesellschaft.“ Karsten Schneider, der Oberbürgermeisterkandidat der SPD Wolfsburg, bekräftigt Bachmanns Aussage und genoss die schönen Gespräche mit den Anwesenden.

Auch unter den Gästen wurde die Veranstaltung positiv aufgenommen. Eine Besucherin erklärte am Rande des Abends: „Hier hat heute eine schöne Veranstaltung ganz im Zeichen des Ehrenamts in Wolfsburg stattgefunden. Es gab tolle Gespräche und die Wertschätzung unserer Arbeit war spürbar.“ Das Ehrenamtsfest bot damit nicht nur Raum für politische Gespräche, sondern vor allem für persönliche Begegnungen, Anerkennung und Austausch zwischen den vielen engagierten Menschen in Wolfsburg.

Pressekontakt

Bastian Zimmermann,
Referent für Kommunikation Wahlkreisbüro
Immacolata Glosemeyer, MdL
Goethestraße 48
38440 Wolfsburg

Ergebnisse des Kienbaum-Prozesses

Anfrage F 2026/0124 öffentlich

Beigeordneter Krüger bittet um Beantwortung folgender Anfrage im Rat der Stadt Wolfsburg:

Mit Beschluss des Rates der Stadt Wolfsburg vom Dezember 2022 wurde ein aufgabenkritischer Modernisierungsprozess für die Gesamtverwaltung eingeleitet. Ziel war es, die Verwaltung konsequent auf ihre wesentlichen Aufgaben auszurichten, Doppelstrukturen abzubauen, Effizienzpotenziale zu identifizieren und die Leistungsfähigkeit der Verwaltung langfristig zu sichern. Die Bearbeitung durch die Kienbaum Consultants International GmbH begann im Frühjahr 2023 und wurde bis in das Jahr 2024 hinein durchgeführt. Insgesamt wurden 109 dezernatsbezogene sowie 18 stadtweite Maßnahmen identifiziert. Die Empfehlungen betreffen unter anderem die Verwaltungsstruktur, Steuerung, Kommunikation, Digitalisierung sowie die strategische Ausrichtung. Ziel des Prozesses war es auch kurz-, mittelund langfristige Beiträge zur Haushaltskonsolidierung aufzuzeigen und umzusetzen. Im politischen Beirat als Begleitgremium wurde kürzlich über den aufgabenkritischen Modernisierungsprozess berichtet, ohne insgesamt erzielte Effekte und Einsparungen nachvollziehbar darzustellen.

Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung der Stadt Wolfsburg um Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Welche quantifizierbaren Einsparungen von Sachkosten konnten seit Abschluss des Kienbaum-Prozesses insgesamt identifiziert und realisiert werden und auf welche Maßnahmen bzw. Empfehlungen aus dem Gutachten sind diese zurückzuführen?
  2. Welche quantifizierbaren Einsparungen von Personalkosten konnten seit Abschluss des Kienbaum-Prozesses insgesamt identifiziert und realisiert werden (z. B. durch Optimierung von Abläufen und Prozessen oder nachhaltige Verbesserungen der Organisationsstruktur)?
  3. Welche aus den Ergebnissen des Kienbaum-Prozesses quantifizierbaren Einsparpotenziale im Bereich der Sach- und Personalkosten prognostiziert die Verwaltung für die kommenden Haushaltsjahre?

Smart City Wolfsburg fällt zurück – SPD fordert klare Strategie für Arbeitsplätze der Zukunft

Die Stadt Wolfsburg ist im aktuellen Smart-City-Ranking des Digitalverbands Bitkom deutlich zurückgefallen: von Platz 33 auf Platz 40. Das Ranking bewertet regelmäßig den Stand der Digitalisierung in deutschen Großstädten – unter anderem in den Bereichen Verwaltung, Mobilität, Energie, IT-Infrastruktur und Gesellschaft. Damit liegt Wolfsburg inzwischen hinter mehreren norddeutschen Städten wie Oldenburg, Kiel, Osnabrück, Braunschweig und Hannover.

Für die SPD-Ratsfraktion ist das ein deutliches Warnsignal.

SPD-Fraktionsvorsitzender Bachmann erklärt: „Der aktuelle Ranking-Verlust zeigt: Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander. Während Wolfsburg in einzelnen Bereichen – etwa bei Bürgeranliegen und dem Serviceportal – gut abschneidet, weil diese Themen politisch immer wieder vorangetrieben wurden, zeigen sich in zentralen Zukunftsfeldern deutliche Defizite.“

Aus Sicht der SPD besteht insbesondere bei der flächendeckenden Digitalisierung der Verwaltung, also bei vielen alltäglichen Behördengängen, sowie bei Smart-City-Projekten und innovativen Mobilitätslösungen erheblicher Nachholbedarf.

Das sagt Oberbürgermeisterkandidat Karsten Schneider

Karsten Schneider, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, ordnet die Entwicklung mit Blick auf die wirtschaftliche Zukunft ein: „Digitalisierung entscheidet darüber, wo die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen. Wenn Wolfsburg hier hinterherläuft, gefährdet das langfristig gute und sichere Jobs in unserer Stadt. Gerade als Industriestandort dürfen wir uns diesen Rückstand nicht leisten. Um es konkret zu machen: wir haben gute Datenleitungen und starke Stromleitungen in Wolfsburg. Wir sollten diese nutzen, um Rechenzentren bei uns zu schaffen. Das schafft die Grundlage für weitere Ansiedlungen. Gerade auch beim autonomen Fahren braucht die Stadt das.“

Die SPD-Ratsfraktion fordert daher eine strategische Neuausrichtung der Smart-City-Politik in Wolfsburg. Dazu gehören insbesondere:

  • eine verbindliche Gesamtstrategie mit klaren Prioritäten
  • mehr Tempo bei der Digitalisierung der Verwaltung
  • bessere Abstimmung zwischen den Dezernaten
  • transparente Zielmarken und regelmäßige Berichterstattung

„Wolfsburg hat alle Voraussetzungen, um vorne mitzuspielen. Aber dafür müssen wir ehrlich analysieren, wo wir stehen – und dann konsequent handeln“, so Schneider abschließend.