Nach der außerordentlichen Betriebsversammlung bei Volkswagen betont die Wolfsburger Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer die Bedeutung einer offenen Kommunikation und klarer Zukunftsperspektiven für die Belegschaft.
„Die außerordentliche Betriebsversammlung war notwendig, um die Beschäftigten über die aktuelle Lage und ihre Zukunft zu informieren. Deshalb war es richtig und wichtig, dass Daniela Cavallo an ihr festgehalten hat. Schließlich geht es um die Arbeitsplätze und die Zukunft zehntausender Menschen“, erklärt Glosemeyer.

Um die notwendige Transformation erfolgreich umzusetzen, brauche Volkswagen motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an das gemeinsame Ziel glaubten. Dafür müsse der Vorstand Vertrauen schaffen und einen nachvollziehbaren Weg für die kommenden Jahre aufzeigen.

„Die Beschäftigten haben bereits erhebliche Beiträge zur Zukunftssicherung des Konzerns geleistet. Die vereinbarte Beschäftigungssicherung bis 2035 muss deshalb Bestand haben. Jetzt steht der Vorstand in der Verantwortung, Investitionen, klare Produktzusagen und einen belastbaren Plan für die Standorte vorzulegen. Einsparungen allein sind kein Zukunftskonzept“, betont Glosemeyer.

Entscheidend sei, mit welchen Produkten die deutschen Werke dauerhaft ausgelastet, wettbewerbsfähig aufgestellt und Arbeitsplätze gesichertichertichert werden könnten.

„Unsere Position ist klar: Es darf keine Herauslösung der Marke Volkswagen aus dem Konzern, keine perspektivlose Schließließung von Standorten und keine Entscheidungen gegen gegen den Betriebsrat geben. Die Transformation kann nur gemeinsam mit den den Beschäftigten, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft gelingen.“

Auch die Politik müsse verlässliche Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie schaffen. Dazu gehörten international wettbewerbsfähige Energiepreise, ein nachhaltiges Förderkonzept für Elektromobilität, eine europäische Strategie für die Batteriezelltechnologie und ein wirksamer Schutz vor unfairen Wettbewerbsbedingungen.

„Wir dürfen nicht noch einmal nur die Rücklichter in China sehen. Volkswagen muss bei den Technologien und Fahrzeugen der Zukunft wieder vorangehen. Dafür braucht es Investitionen, Innovationen und eine klare industrielle Strategie. Nur so sichern wir starke Standorte und gute Arbeitsplätze in Wolfsburg und der gesamten Region“, so Glosemeyer abschließend.

Terminhinweis
Über sichere Arbeit und die Zukunft des Industriestandortes Wolfsburg spricht Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas am Dienstag, 1. September 2026, um 18.30 Uhr bei einem Thekengespräch im Café & Bar Pinocchio, Goethestraße 48, 38440 Wolfsburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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