Wolfsburger SPD stark aufgestellt für die Kommunalwahl 2026 und die Herausforderungen der Zukunft

Die SPD Wolfsburg hat auf ihrer Aufstellungsversammlung am Samstag Dr. Karsten Schneider mit starken 92 Prozent der Stimmen als Kandidaten für die kommende Oberbürgermeisterwahl nominiert. Im Anschluss beschlossen die Delegierten zudem die Ratslisten für die Kommunalwahl und setzten damit ein Signal für eine Mischung aus neuen und erfahrenen Kandidierenden für unsere Stadt Wolfsburg.

Mit dem klaren Votum für Schneider stellt sich die Wolfsburger SPD gut sechs Monate vor der Wahl geschlossen auf. In seiner Bewerbungsrede skizzierte der Oberbürgermeisterkandidat seine Vorstellungen für die weitere Entwicklung der Stadt und warb für neuen Mut in herausfordernden Zeiten.

„Wolfsburg braucht neue Impulse, um zur alten Stärke zurückzufinden. Die Lebensqualität muss besser werden. Wir müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass unser Klinikum in kommunaler Hand bleibt und die ärztliche Versorgung wieder besser wird. Auch die Stadt soll wieder sauberer und attraktiver werden. Eine Brücke von der Stadt zum Kanal zu schlagen und für Aufenthaltsqualität dort und an den anderen Teichen und Seen zu sorgen – das ist mir für Wolfsburg wichtig“, sagte Dr. Karsten Schneider. „Wolfsburg hat es in den 90er Jahren schon einmal geschafft, sich aus einer schwierigen Situation zu befreien. Genau das schaffen wir jetzt wieder, wenn wir die Ärmel hochkrempeln und richtig anpacken.“

Unterstützung erhielt Schneider vom SPD-Landesvorsitzenden und niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies. Er betonte in seinem Grußwort die Bedeutung einer starken sozialdemokratischen Kommunalpolitik für die Entwicklung Wolfsburgs und sicherte dem Kandidaten seine Unterstützung für den anstehenden Wahlkampf zu. Karsten Schneider könne Verwaltung und Kommunalpolitik und sei ein starker möglicher Oberbürgermeister für Wolfsburg.

Die Parteivorsitzende der SPD Wolfsburg, ImmacolataGlosemeyer, äußerte sich wie folgt zu der Aufstellung des Kandidaten: „Wolfsburg braucht wieder neue Impulse – wir dürfen den Anschluss an die Zukunft nicht verpassen. Deshalb haben wir uns für einen Oberbürgermeisterkandidaten entschieden, der gezeigt hat, dass er entscheiden und Verantwortung übernehmen kann. Dafür stehen auch unsere Listen für die Wahl zum Stadtrat.“

Im Anschluss an die Nominierung des Oberbürgermeisterkandidaten stellte die Versammlung die Ratslisten der SPD Wolfsburg für die kommende Kommunalwahl auf. Nach Angaben der Partei war es dabei ein ausdrückliches Ziel, die Listen jünger, vielfältiger und ausgewogener zu besetzen. So finden sich auf den vorderen Plätzen eine Mischung aus Jüngeren und neuen Kandidierenden sowie erfahrenen aus der Kommunalpolitik wieder.

Die Spitzenkandidierenden der jeweiligen Listen Kerstin Struth (Wahlbereich 1), Immacolata Glosemeyer (WB 2), Len Reinecke (WB 3), Benjamin Stern (WB 4) und Falko Mohrs (WB 5) freuen sich mit dem ganzen Team auf den anstehenden Wahlkampf.

Die Parteivorsitzende der SPD Wolfsburg, ImmacolataGlosemeyer, begrüßte das Ergebnis: „Ich freue mich sehr, dass wir zum Beispiel mit Len Reinecke und Marlen Lau auf Platz 1 und 2 im Wahlbereich 3 zwei jüngere und starke Persönlichkeiten aus dem Ortsratsgebiet Mitte-West gewinnen konnten. Mit Len Reinecke haben wir einen erfahrenen Kommunalpolitiker aus der Gemeinde Lehre, der die kommunale Arbeit seit vielen Jahren kennt. Gleichzeitig steht Marlen Lau als junge, engagierte Frau für eine neue Generation in der Kommunalpolitik. Wir haben uns das Ziel gesetzt, einen Generationenwechsel für die Stadtratsfraktion gezielt einzuleiten und neue Perspektiven zu integrieren, das ist uns bei der Listenaufstellung für ganz Wolfsburg gelungen.“

„Unser Ziel ist es, weiterhin Verantwortung für die Entwicklung der Stadt zu übernehmen und Wolfsburg sozial, wirtschaftlich und nachhaltig stark in die Zukunft zu führen“ sagt dazu Falko Mohrs.