Gute Nachrichten für die Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen: Das erfolgreiche Ferien-Förderprogramm „LernRäume“ wird erneut vom SPD-geführten Kultusministerium verlängert. Für die Weiterführung des Aktionsprogramms „Startklar in die Zukunft“ von den kommenden Herbstferien bis zum Herbst 2022 stehen 8,2 Millionen Euro zur Verfügung. Weiterlesen
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Hannover/Wolfsburg. Auch vor der Erwachsenenbildung macht die Digitalisierung nicht halt. Dabei bieten die Erwachsenenbildungseinrichtungen bereits jetzt schon eine große Vielfalt an Bildungsangebote zu unterschiedlichsten Bereichen an. Um hier weiterhin zukunftsfeste Angebote zu ermöglichen, gibt das Land Niedersachsen nun 3,4 Millionen Euro frei.
Für die Wolfsburger Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer hat die Corona-Pandemie im digitalen Bereich noch einmal wie ein Brennglas gewirkt: „Wie in vielen anderen Bereichen hat auch hier die aktuelle Situation noch einmal verdeutlicht, wie wichtig digitale Grundkenntnisse sind. Die Digitalisierung verändert nicht nur das berufliche Umfeld, sondern auch unser gesellschaftliches Leben. Das geplante Förderprogramm gibt hierbei die nötigen Impulse, um die Menschen bei diesen Veränderungen zu unterstützen.“
Dabei fließen 400.000 Euro in die Bereitstellung von Breitbandanschlüssen, sowie 2,6 Millionen Euro in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Neben Investitionen in technische Geräte wie Laptops, Tablets und Smartboards können aber auch Studios zur Aufnahme von Podcasts, Lehrvideos oder Webinaren mit dem neuen Förderprogramm finanziert werden. Auch neu, digitale Bildungsangebote habe man bei der Bereitstellung der Gelder bedacht, wie Glosemeyer berichtet.
Auch Wolfsburgs Bildungsdezernentin Iris Bothe begrüßt das Landesprogramm. Damit reagiere man nicht nur auf die neuen Lebensumstände, sondern schaffe auch eine gute Grundlage für zukünftige Angebote: „Neben den technischen Grundlagen wird durch die Gelder auch der Weg für neue und innovative Bildungsformate geebnet, da nicht alleine Technik und Internet die Digitalisierung ausmachen. Wir müssen den Menschen auch zeigen, wie man damit umgeht. So schaffen wir Teilhabe und ermöglichen es noch mehr Menschen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.“
Abschließend erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete, dass die Förderprogramme nur ein erster Schritt seien und man weitere Investitionen seitens des Landes plane. Die aktuellen Fördermittel können dabei von allen öffentlich geförderten Einrichtungen der Erwachsenenbildung bei der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) bis zum 10. September 2021 beantragt werden.

Wolfsburg. Gute Nachrichten für USI Lupo Martini: Der Wolfsburger Verein erhält in der dritten Förderrunde 100.000 Euro aus dem Landesprogramm zur Sanierung der niedersächsischen Sportstätten. Damit unterstützt Niedersachsen den Bau des Funktionsgebäudes mit den ersehnten Umkleidekabinen.
Für die Wolfsburger SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer ist das ein Grund zur Freude: „Sport fördert die Gesundheit und trägt auch entscheidend zu Integration und Teilhabe bei. Besonders hier bei Lupo Martini wird das gelebt. Ich freue mich deshalb sehr, dass man hier von der Landesförderung profitieren konnte.“
Mit dem Neubau werden auch die Startbedingungen für den Verein verbessert, der in der kommenden Saison auch wieder regionalen Spitzenfußball spielen wird. Dazu Glosemeyer: „Eine wichtige Voraussetzung für einen jeden Verein sind Sportanlagen, die in einem guten Zustand sind. Das wird jetzt bei Lupo Martini geschaffen und ich hoffe, dass auch noch weitere Vereine und Sportstätten in Wolfsburg von der Landesförderung profitieren werden.“
Für dieses Jahr fördert das Land 55 kommunale Maßnahmen mit insgesamt 19 Millionen Euro. Im gesamten Förderzeitraum 2019 bis 2022 stehen bis zu 100 Millionen Euro für die Sanierung von kommunalen und Vereinssportstätten zur Verfügung. Neben den Vereinen, die im Landessportbund organisiert sind, können auch Kommunen die Fördermittel beantragen. Durch die Richtlinie soll dabei insbesondere die Sanierung von Turn- und Schwimmhallen, aber auch von Sportplätzen gefördert werden.
Abschließend erklärt die Landtagsabgeordnete: „Das Programm verbessert nicht nur auf lange Sicht die Qualität von Sporthallen, Hallenschwimmbädern, Sportplätzen und Laufbahnen, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag für den Breitensport.“
Wolfsburg. Zum diesjährigen EU-Projekttag besuchte die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD) die Berufsbildende Schule BBS 2 in Wolfsburg. Dort diskutierte die europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion über die aktuellen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dabei ging es nicht nur um die Europäische Union, sondern auch um die Digitalisierung und das Leben nach Corona.

„Der EU-Projekttag ist eine tolle Gelegenheit, um mit den Schülerinnen und Schülern in den Austausch zu treten“, erklärt die Landtagsabgeordnete, „dabei ist es wichtig, dass wir insbesondere der jungen Generation zuhören und ihren Ideen und Meinungen eine Stimme geben.“
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld bereits mit den für sie interessanten Thematiken auseinandergesetzt und stellten der Abgeordneten Fragen zu Kryptowährungen, dem Drohnenführerschein, aber auch zum berühmten „Artikel 13“, der von vielen als das Ende des Internets bezeichnet wird. Aber auch aktuelle Themen, wie umweltpolitische Fragen und die Digitalisierung wurden dabei angesprochen.
Dabei verwies Glosemeyer auf die Wichtigkeit der europäischen Institutionen: „Europa ist nicht nur ein Garant für Frieden und Wohlstand. Vielmehr können wir durch diesen einmaligen Verbund Projekte, wie den Klimaschutz oder eine flächendeckende und einheitliche Digitalisierung, schneller vorantreiben und gestalten.“
Ein weiteres wichtiges Thema für die Schülerinnen und Schüler war aber auch das Leben mit und nach der Pandemie. Dazu Glosemeyer: „Ich kann die Frage gut verstehen und hoffe, dass wir der extrem niedrigen Inzidenzwerten durch das Impfen und die Kontaktnachverfolgung immer näherkommen. Wir haben die Zahlen ständig im Blick und werden versuchen ein Gleichgewicht aus Vorsicht und Lockerung zu erreichen, um eine gewisse Normalität für alle zu garantieren.“
Die Diskussion mit der Landtagsabgeordneten wurde pandemiebedingt dabei digital in mehrere Räume gestreamt. So hatten alle Schülerinnen und Schüler die Chance, Fragen zu stellen und an dem Besuch teilzuhaben.
Insgesamt zeigte sich Glosemeyer erfreut. Für sie steht weiterhin fest, dass der europäische Gedanke und die EU bereits Teil des Lebens vieler junger Menschen sind. „Es ist schließlich die Jugend, die zukünftig an der Gestaltung und der Zukunft Europas mitwirkt. Bereits jetzt leben sie den europäischen Traum der kulturellen und internationalen Verständigung. Es liegt deshalb an uns diese Idee zu schützen und weiterzuentwickeln, um so noch mehr Menschen für dieses einzigartige Projekt zu begeistern.“
Zu einer digitalen Fachveranstaltung über die aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts zu den Auswirkungen der Elektromobilität auf die Beschäftigung hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs eingeladen. Über 80 Teilnehmende erlebten eine hochkarätige Expertenrunde zu den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchung. Unter dem Motto „Beschäftigung 2030 – Auswirkungen von Elektromobilität und Digitalisierung auf die Quantität und Qualität der Beschäftigung bei Volkswagen“ informierte Michael Sommer, Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats der Volkswagen AG und ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, über die zentralen Ergebnisse der Studie. Über den aktuellen Stand der Transformation und die Perspektive für die VW-Standorte in der Region diskutierten anschließend Daniela Cavallo, Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende von VW, sowie Flavio Benites, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg.
Die Forschungsergebnisse sehen aus Sicht von Michael Sommer erhebliche positive Effekte durch E-Mobilität und Digitalisierung auf die Beschäftigung. Daher werde die Zahl der Arbeitsplätze auch weniger stark sinken, wie in Prognosen vielfach befürchtet. Aus Sicht der Wissenschaftler sei VW auf dem richtigen Weg. Im Unternehmen seien nach fester Überzeugung von Sommer frühzeitig strategische Entscheidungen getroffen worden, um neue Geschäftsfelder wie die Batteriezellenentwicklung und Batteriefertigung voranzutreiben.
Daniela Cavallo bekräftigte nochmals den eingeschlagenen Kurs von VW: „Nur durch das konsequente Umsteuern in Richtung E-Mobilität werden wir die strengen Umweltziele in der EU einhalten und unseren Beitrag für langfristig nachhaltige Mobilität leisten können.“ Dabei sieht die Betriebsratsvorsitzende den Konzern auf einem guten Weg. Allerdings werden die gewaltigen finanziellen Herausforderungen der Transformation in den kommenden Jahren auch durch den weiteren Verkauf von Verbrenner-Motoren erwirtschaftet werden müssen. „Unsere Region könnte eine Vorreiterrolle bei Batteriezellenforschung, Produktion sowie Recycling einnehmen – also die gesamte Wertschöpfungskette abbilden“, betonte Cavallo zu den Zukunftschancen der VW-Standorte in der Region. In der Fertigung vor allem bei der Komponente werden nach Ergebnissen der Studie Stellen zukünftig wegfallen, im Fahrzeugbau verläuft der Wandel dagegen moderater. Alle diese Veränderungen müssen aus Sicht der Betriebsratsvorsitzenden sozialverträglich über Altersteilzeit gestaltet werden. Einen Schwerpunkt müsse nach Aussage von Cavallo auf die Weiterqualifizierung der Beschäftigten gelegt.
Auch aus Sicht der IG Metall müssen die Veränderungsprozesse aktiv mitgestaltet werden. Dabei verwies Flavio Benites, 1. Bevollmächtigter der IG Metall, auch auf den Zusammenhang mit der Zulieferindustrie. „Gerade in diesem Bereich gibt es ein gewaltiges Potential an Innovationsfähigkeit, dass ein zusätzlicher Treiber für E-Mobilität und Nachhaltigkeit werden könnte“, so Benites.
„Als Politik werden wir auch weiterhin die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass eine unserer Schlüsselindustrien wettbewerbs- und zukunftsfähig bleibt. Dies gilt für Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in den konsequenten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Auch bei der Qualifizierung der Beschäftigten unterstützt die Bundespolitik“, so Falko Mohrs, der auch dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages angehört. Aus seiner Sicht hat die spannende Diskussion fundierte Erkenntnisse über die Zukunft von VW und damit unserer gemeinsamen Region gebracht. Für den weiteren Erfolg des eingeschlagenen Weges wird es nach den Worten des SPD-Abgeordneten aber wichtig sein, dass alle Akteure an einem Strang ziehen. Daher werde er sich auch zukünftig für einen engen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik sowie Gewerkschaft und Betriebsrat einsetzen.
Wolfsburg. Mehr als 70 Prozent aller öffentlichen Schulen in Niedersachsen bieten bereits ein Ganztagsangebot für Schülerinnen und Schüler an. Dieses Angebot soll nun noch weiter ausgebaut werden. Dafür stehen aktuell mehr als 70 Millionen Euro zur Verfügung, von denen auch Schülerinnen und Schüler an Wolfsburgs Grundschulen profitieren.
Für die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD) stellt die Förderung einen wichtigen Schritt im weiteren Ausbau des Bildungsangebotes in Niedersachsen dar: „Der Ausbau umfangreicher und vor allem hochwertiger Ganztagsangebote an unseren Schulen ist seit Jahren ein Schwerpunkt der politischen Arbeit der SPD. Es ist daher umso erfreulicher, dass bereits so viele Schulträger diese Fördermöglichkeit genutzt haben, um ihr Angebot stetig auszubauen.“
Das Geld für die Investitionen stammt dabei aus Corona-Soforthilfen der Bundesregierung und soll für nachhaltige Investitionen in die Räumlichkeiten und die Ausstattung an Grund- und Förderschulen mit Ganztagsangeboten genutzt werden. Laut der Förderrichtlinie geht es dabei nicht nur um Modernisierungsmaßnahmen, sondern auch um Investitionen im Aufenthaltsbereich, im Küchen- und Sanitärbereich, oder wichtige Anschaffungen wie Mobiliar oder Spiel- und Sportgeräte.
Auch in Wolfsburg nutzt man diese zusätzlichen Gelder für den qualitativen Ausbau des Ganztagsangebots. Rund 120.000 Euro gehen dabei an sieben Grundschulen in Wolfsburg und ermöglichen somit eine Vielzahl von zusätzlichen Maßnahmen.
„Über 30.000 Euro fließen in die Neuanschaffung von Mobiliar für vier Klassenräume in der Grundschule Fallersleben, damit diese für den Ganztagsbereich angepasst werden können“, berichtet der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs, „so schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Stärkung der Schulen und deren Ganztagsangebotes.“
Ergänzend dazu erklärt Glosemeyer: „Noch wichtiger ist aber auch die Einrichtung von sogenannten „MakerSpaces“ in den Grundschulen. Hierbei handelt es sich um Orte, an denen sich die Kinder und Jugendlichen beschäftigen und so neue Kompetenzen und Fähigkeiten abseits des Stundenplans sammeln können.“
Glosemeyer und Mohrs sind erfreut über das große Interesse und den Rückhalt, den man sowohl auf Landes-, wie auch auf Bundesebene beim Thema Ganztagsbetreuung erfahre. „Das schafft nicht nur für Lehrkräfte mehr Planungssicherheit, sondern vermittelt auch Eltern ein gutes Gefühl, dass sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in unseren Ganztagsschulen gut aufgehoben sind“, so die beiden Abgeordneten.
WOLFSBURG. „Die Daseinsvorsorge einer Stadt ist es, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen.“ Das sagte Iris Bothe, Oberbürgermeisterkandidatin, während der 6. Townhall-Veranstaltung zu den Zukunftsthemen Wohnen und Klima. Olaf Lies, der Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz in Niedersachsen unterstützte dies nachdrücklich mit seinem Impulsvortrag vor den 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern via Zoom. Der Gast aus der Landeshauptstadt saß dabei zusammen mit Iris Bothe und Felix Becker von den Wolfsburger Jusos im eindrucksvollen Fernsehstudio
des phaeno-Wissenschaftstheaters vor der Kamera.
Die Kommune Wolfsburg mit ihren Wohnungsbau-Partnern Neuland, VW Immobilien und Allertal sah der Minister in puncto Bauen und (Klima-)Nachhaltigkeit gut, teilweise sogar als niedersachsenweit modellhaft, aufgestellt. Allein deshalb, weil man in der VW-Stadt bereits 2012 begonnen
habe, Konzepte für zukünftiges Wohnen anzudenken und zu realisieren. Unter anderem waren das die Quartiersentwicklungen und eine Wohnbauoffensive. Letztere hält Iris Bothe weiterhin für notwendig. Bei allen Maßnahmen, so das Credo der Stadträtin, müsse jedes Quartier einzeln
betrachtet werden und „es braucht die Bürgerinnen und Bürger, die man in den Planungsprozess einbindet.“
Olaf Lies erläuterte dem Auditorium seine Sicht zur baulichen Anpassung und Ergänzung von vorhandenen Immobilien sowie den – zu bewältigenden – Spagat zwischen künftigem Geschoss und Einfamilienhausbau. Außerdem sagte er, mit Blick auf energetische Sanierung von Gebäuden: „Wir müssen klimaneutrales Wohnen für alle ermöglichen. Eine Spaltung der Gesellschaft darf es nicht geben.“ Juso Felix Becker plädierte im Dialog mit dem Minister für veränderte Wohnquartiere. Und zwar für solche mit sozialer Balance. Die solle mit einer Durchmischung von Bewohnern unterschiedlicher Einkommensschichten und Generationen erreicht werden. „Dabei sind durchaus neue Konzepte zu denken, die auch Cross Over Angebote bieten”, beschreibt Iris Bothe. “Das heißt Öffnungen der Schulen für unterschiedlichste Angebote mit Kooperationspartnern in die Stadtteile hinein, aber auch die Kombination von Angeboten der Volkshochschule mit Bäckereien oder Lebensmittelhandel. Das betrifft auch die Innenstädte, waren sich Olaf Lies, Iris Bothe und Jungpolitiker Becker einig, dass man die City bei künftigen Entwicklungsplänen nicht mehr (nur) vom Einkaufsaspekt betrachten sollte. Vielmehr müssten dort „Begegnungsräume für die Bürger“ geschaffen werden.
Die bauliche Gestaltung der Zukunft, so kristallisierte sich auch in den intensiven Workshop-Diskussionen dieser Townhall-Veranstaltung heraus, müsse die Bereiche Wohnen, Leben, Arbeit und Kultur möglichst verzahnen. Was das neu Bauen und die energetische Sanierung unter dem Gesichtspunkt der Ökologie angeht, brach Umweltminister Olaf Lies eine Lanze für die Handwerkerschaft. „Diese Fachkräfte sind unsere Hauptklimaschützer.“
Wolfsburg. Bei schönstem Sommerwetter besuchte Niedersachsens Europaministerin Birgit Honé Wolfsburg, um sich mehrere Einrichtungen und Projekte anzusehen, die durch europäische Mittel gefördert worden sind. Begleitet wurde die Ministerin dabei von den beiden SPD-Abgeordneten Immacolata Glosemeyer und Falko Mohrs, sowie von der Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe.
Der erste Stopp ihres Besuches war die Jugendwerkstatt in Wolfsburg. Hier überzeugte sich die niedersächsische Europaministerin von der Wichtigkeit und dem Engagement der Einrichtung. Im Gespräch mit den Menschen vor Ort ist dabei deutlich geworden, dass die Jugendlichen unter einer Vielzahl von Hemmnissen leiden und die Mitarbeiter der Jugendwerkstätten dadurch große Herausforderungen in der täglichen Arbeit mit den jungen Menschen zu bewältigen haben.
„Die Jugendwerkstatt hier in Wolfsburg ermöglicht es jungen Menschen mit ihrer Arbeit berufliche Erfahrungen zu sammeln“, erklärt die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer, welche innerhalb der SPD-Landtagsfraktion Sprecherin für Europaangelegenheiten ist.
Für Iris Bothe erfüllt die Jugendwerkstatt noch eine weitere wichtige Funktion: „Das Erfolgskonzept der Jugendwerkstätten fördert durch die Programmstruktur die Teilhabe auf vielen Ebenen. Deshalb bedarf es auch einer Anerkennung der wirklich herausragenden Leistung der Mitarbeitenden hier vor Ort.“
Umso erfreulicher war deshalb die Nachricht, dass man seitens des Europa-Ministeriums die Finanzierung der Jugendwerkstätten auch weiterhin sichergestellt sieht. Dafür habe man seitens des Ministeriums lange gekämpft, wie die SPD-Ministerin vor Ort erklärte. Auch für die Landtagsabgeordnete ist die Weiterförderung ein wichtiger Schritt: „Mit der Aushandlung der EU-Strukturförderung für die kommende Förderperiode ist der Bestand der Einrichtungen für die nächsten Jahre gesichert.“
Neben dem Besuch der Jugendwerkstatt stand auch ein Gespräch mit der IHK Lüneburg-Wolfsburg auf dem Besuchsplan der Ministerin. Dabei ging es um die durch die Pandemie stark gebeutelten Innenstädte. Wie die Ministerin mitteilte, habe man es sich zum Ziel gesetzt, dem Trend der sterbenden Innenstädte entgegenzuwirken, indem nachhaltige Zukunftsprogramme aufgelegt werden. Dazu wird in den nächsten Wochen der Startschuss für die ersten Projekte fallen.
Abschließend erklärt Glosemeyer: „Ich freue mich, dass die Ministerin heute zu Besuch war, denn es hat sich gezeigt, dass europäische Fördermittel einen enorm wichtigen Beitrag in unser aller Leben leisten und sich auch in ganz konkreten Projekten zeigen.“
Hannover/Wolfsburg. Durch die sinkenden Inzidenzwerte in ganz Niedersachsen ergeben sich nicht nur Änderungen im Einzelhandel und der Gastronomie. Ab dem 31. Mai plant die SPD-geführte Landesregierung den Unterricht wieder mit der ganzen Klassengemeinschaft durchzuführen.
Anlass für den Wechsel in das Szenario A, welches den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke und einen Regelbetrieb der KiTas umfasst, sind die niedrigen Infektionszahlen in vielen Regionen Niedersachsens, die vielerorts bereits unter dem Wert von 50 bzw. kurz darüber liegen.
Für die Wolfsburger SPD-Abgeordnete Immacolata Glosemeyer stellt diese Umstellung einen großen Schritt in Richtung Normalität dar: „Der Wechsel in das Szenario A wurde von vielen Eltern und Lernenden sehnsüchtig erwartet. Wir reagieren damit auf das Infektionsgeschehen und bieten ein hohes Maß an Nachvollziehbarkeit und Verlässlichkeit.“
Der Abgeordneten zufolge kann bei einem Anstieg der Inzidenzwerte über 50 oder 165 auch wieder eine Verschärfung der Maßnahmen erfolgen, sodass dann wieder in die entsprechenden Szenarien gewechselt wird.
Um dennoch den Schulbetrieb so lang wie möglich aufrecht zu erhalten, werden die Öffnungen von weiteren Maßnahmen begleitet, wie Glosemeyer berichtet: „Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, dass die Testungen und Impfungen an den Schulen und Kindertageseinrichtungen eine große Wirkung gehabt haben. Diese Richtung wollen wir beibehalten, um so viel Präsenzunterricht wie möglich zu garantieren.“
Mit Blick auf die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen öffnen zum Teil auch wieder einige Freizeiteinrichtungen unter Einhaltung bestimmter Hygieneauflagen. Damit schafft man zusätzlich noch Ausweichorte und Ruhepole, an die sich die Betroffene wenden können.
Für Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration, ist der Wechsel in den Präsenzunterricht ein wichtiger Schritt. Für sie steht aber neben dem Wissenserwerb noch ein weiterer Punkt im Vordergrund: „Die Schülerinnen und Schüler waren über Monate hinweg nur an Videokonferenzen und Aufgaben gewöhnt. Mit dem Wechsel in den Präsenzunterricht können sie sich endlich wiedersehen und ihre sozialen Kontakte pflegen und wieder zueinander finden.“
Auch dafür ist man seitens der Landesregierung bereits in Planungen, erklärt Glosemeyer abschließend: „Es ist deutlich geworden, dass Kinder und Jugendliche, sowie ihre Bedürfnisse stärker gehört werden müssen — insbesondere nach der Pandemie. Entsprechende Formate für Kinder- und Jugenddialoge werden derzeit in der Landesregierung entwickelt und auch über das Bundesprogramm Aufholen nach Corona umgesetzt.“
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Bund und Länder eine Vielzahl von Programmen und Hilfsangeboten aufgelegt, um Unternehmen und Soloselbstständige zu unterstützen. Dennoch kam es in besonderen Fallkonstellationen dazu, dass die bestehenden Hilfsprogramme bisher nicht gegriffen. Diese Lücken sollen jetzt mit den neuen Härtefallhilfen geschlossen werden.
Die neuen Hilfen richten sich dabei an haupterwerbliche Unternehmen und Soloselbständige, die durch die aktuelle Pandemie besonders hart getroffen sind und für den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 nicht antragsberechtigt für die bisherigen Corona-Hilfen waren.
Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer begrüßt das neue Förderprogramm: „Mich haben in den letzten Monaten oft Fragen von Unternehmen erreicht, die bisher nicht antragsberechtigt waren, entweder, weil sie keine Umsatzrückgänge nachweisen konnten, oder weil sie während der Krise neugegründet worden sind. Mit den Härtefallhilfen werden diese Lücken jetzt geschlossen.“
Die Hilfen sollen zwischen 5.000 und 100.000 Euro auf Basis der nachgewiesenen Fixkosten betragen, wie zum Beispiel Mieten, Grundsteuern oder auch Kosten für Auszubildende. In Ausnahmefällen kann bei einem besonderen landespolitischen Interesse auch höhere Beträge gewährt werden.
Wie schon bei den bisherigen Corona-Hilfen läuft die Antragstellung über einen so genannten prüfenden Dritten, wie ein Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt. Hierbei anfallenden Kosten sind im Rahmen der Härtefallhilfen Niedersachsen förderfähig.
„Durch die breitangelegte Förderprogramm können wir vielen Unternehmen und Soloselbstständigen helfen“, erklärt Glosemeyer abschließend, „mit dem neuen Förderprogramm für Härtefälle wird diese wichtige Lücke geschlossen.“
Die Förderrichtlinie, weitere Informationen sowie auch Antworten auf häufig gestellte Fragen sind auf der Website (www.haertefallhilfen.de) zu finden.








