Kategorie Archiv: Unterbezirk Wolfsburg

Smart City Wolfsburg fällt zurück – SPD fordert klare Strategie für Arbeitsplätze der Zukunft

Die Stadt Wolfsburg ist im aktuellen Smart-City-Ranking des Digitalverbands Bitkom deutlich zurückgefallen: von Platz 33 auf Platz 40. Das Ranking bewertet regelmäßig den Stand der Digitalisierung in deutschen Großstädten – unter anderem in den Bereichen Verwaltung, Mobilität, Energie, IT-Infrastruktur und Gesellschaft. Damit liegt Wolfsburg inzwischen hinter mehreren norddeutschen Städten wie Oldenburg, Kiel, Osnabrück, Braunschweig und Hannover.

Für die SPD-Ratsfraktion ist das ein deutliches Warnsignal.

SPD-Fraktionsvorsitzender Bachmann erklärt: „Der aktuelle Ranking-Verlust zeigt: Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander. Während Wolfsburg in einzelnen Bereichen – etwa bei Bürgeranliegen und dem Serviceportal – gut abschneidet, weil diese Themen politisch immer wieder vorangetrieben wurden, zeigen sich in zentralen Zukunftsfeldern deutliche Defizite.“

Aus Sicht der SPD besteht insbesondere bei der flächendeckenden Digitalisierung der Verwaltung, also bei vielen alltäglichen Behördengängen, sowie bei Smart-City-Projekten und innovativen Mobilitätslösungen erheblicher Nachholbedarf.

Das sagt Oberbürgermeisterkandidat Karsten Schneider

Karsten Schneider, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, ordnet die Entwicklung mit Blick auf die wirtschaftliche Zukunft ein: „Digitalisierung entscheidet darüber, wo die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen. Wenn Wolfsburg hier hinterherläuft, gefährdet das langfristig gute und sichere Jobs in unserer Stadt. Gerade als Industriestandort dürfen wir uns diesen Rückstand nicht leisten. Um es konkret zu machen: wir haben gute Datenleitungen und starke Stromleitungen in Wolfsburg. Wir sollten diese nutzen, um Rechenzentren bei uns zu schaffen. Das schafft die Grundlage für weitere Ansiedlungen. Gerade auch beim autonomen Fahren braucht die Stadt das.“

Die SPD-Ratsfraktion fordert daher eine strategische Neuausrichtung der Smart-City-Politik in Wolfsburg. Dazu gehören insbesondere:

* eine verbindliche Gesamtstrategie mit klaren Prioritäten

* mehr Tempo bei der Digitalisierung der Verwaltung

* bessere Abstimmung zwischen den Dezernaten

* transparente Zielmarken und regelmäßige Berichterstattung

„Wolfsburg hat alle Voraussetzungen, um vorne mitzuspielen. Aber dafür müssen wir ehrlich analysieren, wo wir stehen – und dann konsequent handeln“, so Schneider abschließend.

SPD Wolfsburg nominiert Dr. Karsten Schneider als Oberbürgermeisterkandidaten

Die SPD Wolfsburg hat Dr. Karsten Schneider offiziell als Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Wolfsburg nominiert. Der Beschluss wurde am 25. Februar 2026 einstimmig im Unterbezirksvorstand gefasst.

Mit Dr. Karsten Schneider stellt die SPD Wolfsburg einen erfahrenen Verwaltungswissenschaftler und Führungsexperten zur Wahl, der fachliche Kompetenz, Verwaltungserfahrung und ein klares sozialdemokratisches Werteverständnis verbindet.

Erfahrung, die Wolfsburg jetzt braucht

Wolfsburg steht vor großen Herausforderungen: wirtschaftliche Transformation, nachhaltige Stadtentwicklung, Fachkräftesicherung, Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Dr. Karsten Schneider kennt die Anforderungen moderner Kommunalpolitik aus verantwortlicher Praxis. Als promovierter Verwaltungswissenschaftler bringt er wissenschaftliche Fundierung ebenso mit wie langjährige Führungserfahrung in Verwaltung und sozialen Systemen.

Aufgewachsen in Herten – einer Stadt, die wie Wolfsburg tiefgreifende strukturelle Veränderungen erlebt hat – weiß er aus eigener Erfahrung, was Wandel für eine Stadt, ihre Wirtschaft und ihre Menschen bedeutet.

Sein Anspruch ist klar:

Transformation sozial gerecht gestalten, wirtschaftliche Stärke sichern und Zusammenhalt stärken.

Klare inhaltliche Schwerpunkte

Dr. Karsten Schneider steht für eine Politik, die wirtschaftliche Verantwortung mit sozialer Gerechtigkeit verbindet. Seine zentralen Prioritäten für Wolfsburg sind:

  • Eine starke Bildungslandschaft mit gleichen Chancen für alle
  • Die nachhaltige Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Wolfsburg
  • Die Förderung von sozialem Zusammenhalt und einer lebendigen Stadtgesellschaft  

Verwaltung versteht er als Dienstleisterin für die Bürgerinnen und Bürger. Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein, Beteiligung ernst genommen werden und politische Führung Orientierung geben  .

Kompetenz, Integrität und Verlässlichkeit

Dr. Karsten Schneider ist 55 Jahre alt, verheiratet und steht für Bodenständigkeit, Integrität und Führungsstärke  .

Die SPD Wolfsburg ist überzeugt: Mit Dr. Karsten Schneider kandidiert eine Persönlichkeit, die Wolfsburg mit Kompetenz, Weitblick und klarer Haltung führen kann.

Kongress „Wie Gesundheit und Pflege zukunftsfähig gestalten werden können“

Am 15. Mai 2025 fand im Hörsaal der Ostfalia Hochschule in Wolfsburg der Kongress „Gesundheit und Pflege“ statt. Organisatoren waren Immacolata Glosemeyer, SPD-Vorsitzende in Wolfsburg, und Hans-Georg Bachmann, SPD-Fraktionsvorsitzender. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Pflege und Gesundheitsversorgung zukunftsfähig gestaltet werden können. Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Praxis und IT diskutierten vor ca. 100 Teilnehmenden vor Ort und online über Herausforderungen und Reformansätze.

„Pflege und Gesundheit sind zentrale Themen unserer Gesellschaft. Nicht erst seit der Pandemie, aber seither in einer Dringlichkeit, die wir nicht ignorieren können.“ Mit diesen Worten eröffnete Hans-Georg Bachmann die Veranstaltung.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag von Dr. Andreas Philippi, Niedersachsens Minister für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Er betonte die wachsenden Anforderungen durch den demografischen Wandel, den Mangel an Pflegefachkräften und die finanzielle Belastung pflegebedürftiger Menschen. Philippi stellte konkrete Maßnahmen des Landes Niedersachsen vor, darunter internationale Fachkräfteinitiativen, ein Programm gegen Hausärztemangel sowie die vollständige Abschaffung des Schulgelds für Gesundheitsfachberufe.

Einen kritischen und zugleich wegweisenden Impuls setzte Prof. Dr. Martina Hasseler von der Ostfalia Hochschule. Sie forderte eine radikale Neubewertung der Pflegefachberufe: „Deutschland liegt in der Entwicklung professioneller Pflege weit zurück. Wir brauchen eine eigenständige pflegerische Gesundheitsversorgung mit gesetzlich abgesicherten Vorbehaltsaufgaben – analog zur ärztlichen Versorgung.“ Hasseler plädierte für eine Reform des Pflegebegriffs und mehr interprofessionelle Zusammenarbeit.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, moderiert von Florian Meyer, kamen verschiedene Perspektiven aus der Praxis, dem Klinikmanagement und der digitalen Gesundheitswirtschaft zusammen. Moderiert von Florian Meyer, diskutierten: André Koch, Direktor des Klinikums Wolfsburg, Jasmin Friedrichs-Schmidt, Stellvertretende Geschäftsführerin der Bettina Harms GmbH, Giovanni Coppa, IT-Berater bei RISE und Vertreter des Eco-Verbands, sowie erneut Minister Dr. Andreas Philippi und Prof. Dr. Martina Hasseler.

André Koch betonte die Tragweite der Krankenhausreform: „Wir sind bereits mitten im Transformationsprozess. Mit der Einführung von Leistungsgruppen verändern wir strukturell, welche Leistungen zukünftig wo erbracht werden dürfen.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass das Klinikum Wolfsburg als Schwerpunktversorger eine zentrale Rolle in der Region behalten werde, warnte jedoch vor Engpässen bei Spezialisierungen.

Jasmin Friedrichs-Schmidt schilderte eindrucksvoll die Herausforderungen in der ambulanten Pflege: „Pflegefachpersonen mit Studium werden tariflich nicht besser gestellt als examinierte Pflegekräfte. Diese mangelnde Anerkennung gefährdet nicht nur die Motivation, sondern auch die Zukunftsfähigkeit unseres Berufsfeldes.“ Sie forderte mehr Flexibilität bei Aufgabenverteilungen, angepasste Vergütungssysteme und praxisnahe Qualifikationsmodelle.

Giovanni Coppa unterstrich das Potenzial digitaler Vernetzung: „Wir brauchen dringend eine gemeinsame, sichere Dateninfrastruktur, um Gesundheitsversorgung effizient und interprofessionell gestalten zu können. Andere Länder zeigen, wie digitale Patientenakten und sektorübergreifende Kommunikation konkret Leben retten und Ressourcen schonen können.“

Prof. Hasseler ergänzte, dass Digitalisierung nur dann gewinnbringend sei, wenn Pflegefachpersonen in die Entwicklung eingebunden und ihre Leistungen systematisch erfasst würden: „Ohne pflegefachliche Sprache und rechtliche Leistungserbringungsrechte bleibt Pflege unsichtbar.“

Minister Philippi versicherte, dass Niedersachsen diese Impulse ernst nehme und bereits daran arbeite, Strukturen für ambulante Versorgung und Digitalisierung nachhaltig zu stärken.

Einigkeit herrschte auf dem Podium in einem Punkt: Pflegeleistungen werden derzeit häufig nicht adäquat vergütet und Pflegefachpersonen in ihrer fachlichen Autonomie stark eingeschränkt. Um dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel wirksam begegnen zu können, seien grundlegende Strukturreformen unumgänglich.

Für die Wolfsburger Sozialausschussvorsitzende und Veranstalterin Immacolata Glosemeyer zeigte der Kongress deutlich: „Unser Wolfsburger Krankenhaus ist für die Zukunft gut vorbereitet. Das hat auch unser Gesundheitsminister bestätigt. Für die Pflege müssen wir neue Wege finden. Wir werden weiterhin mit den Anbietern sprechen, um ein Wolfsburg-Modell zu entwickeln. Die Pflege braucht neue Ideen und Vertrauen in unsere gut ausgebildeten Pflegefachkräfte. So können wir sicherstellen, dass jeder die Gesundheitsversorgung bekommt, die er braucht und dass sie menschenwürdig und bezahlbar ist.“

 

Otto Wels‘ Mut als Auftrag – SPD-Stadtmitte und Jusos veranstalten Demokratietag auf dem Otto-Wels-Platz

Zwei starke Reden rufen zur Verteidigung und Erneuerung der Demokratie auf

Mit einer eindrucksvollen Veranstaltung erinnerten die SPD-Stadtmitte und die Wolfsburger Jusos am 29.03.25 an die historische Rede von Otto Wels gegen das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich auf dem Otto-Wels-Platz mit seiner Gedenktafel und der Skulptur „Mut“, für die die SPD-Stadtmitte die Schirmherrschaft übernommen hat.

Zum Auftakt hörten die Anwesenden einen Auszug aus der berühmten Rede von Otto Wels vom 23. März 1933 mit den bewegenden Worten: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“ Mit seiner Rede begründete Wels für die SPD-Fraktion die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes der Nazis, dem Gesetz, mit dem die Reichsregierung fortan auch ohne Zustimmung des Parlaments Gesetze beschließen konnte. Die SPD verweigerte dem Gesetz als einzige Fraktion die Zustimmung.

Steffen Kirsch, gemeinsam mit Benita Kirsch, Vorsitzende der SPD Stadtmitte, stellte den ersten Redner vor: den aus Syrien stammenden Mohammad Mussa von den Wolfsburger Jusos. Dieser hielt eine inspirierende Rede. Mussa hat aus seinen Erfahrungen mit Diktatur und Krieg den Schluss gezogen, sich politisch bei den Jusos und der SPD zu engagieren. In seiner Ansprache sagte er: “Es ist unsere Pflicht zu allen Zeiten für die Werte der Menschlichkeit einzustehen, auch gegen eine Übermacht, so wie Otto Wels es so mutig getan hat.“

Auf Mussas Beitrag folgte die Ansprache von Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration und Mitglied des Vorstandes des Unterbezirks der SPD Wolfsburg. Sie stellte die zentrale Frage: „Was würde Otto Wels heute sagen?“ und leitete daraus wichtige Lehren für die Gegenwart ab. „Wir müssen hinschauen, wenn Unrecht passiert, nicht wegsehen und schweigen.“ Zudem müsse die Demokratie an die Bedürfnisse von heute angepasst werden. „Die ganze Vielfalt der Gesellschaft muss sich in unseren Parlamenten wiederfinden, junge Menschen, Frauen, Senior*innen. Alle müssen eine Stimme haben.“ Zudem zeige sich Demokratie nicht nur in Sitzungssälen und Wahllokalen, sondern überall im Alltag. Es gehe ums Mitreden und darum, einzuschreiten, wo Menschen ausgegrenzt werden.

Steffen Kirsch schloss die Veranstaltung mit den Worten: „Wir wollen den Mut der 94 SPD-Abgeordneten von 1933 als Vorbild nehmen, die trotz Lebensgefahr für ihre Überzeugungen eingestanden sind.“ Anschließend lud Benita Kirsch die Anwesenden ein, Anhänger für den Demokratiebaum zu gestalten. Denn am Ende liege der Ball wieder bei allen mit der Frage „Was ist Demokratie für dich?“.

Iris Bothe erinnert an Wels’ Vermächtnis – und ruft zu gelebter Demokratie auf

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Genossinnen und Genossen,

wir stehen heute hier an einem Ort der Erinnerung, an einem Platz, der einen Namen trägt, der für Mut, Haltung und eine tiefe Verpflichtung zur Demokratie steht: Otto Wels.

Heute gedenken wir eines Mannes, der in einer der dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte das gesagt hat, was gesagt werden musste.

Am 23. März 1933, vor über 90 Jahren, sprach Otto Wels im Reichstag. Die Lage war dramatisch: Die Nationalsozialisten hatten bereits begonnen, das demokratische System der Weimarer Republik zu zerschlagen. Sie setzten ihre Gegner unter Druck, schüchterten ein, verhafteten Abgeordnete. Die Abstimmung über das sogenannte Ermächtigungsgesetz stand bevor – ein Gesetz, das Hitler und seinen Anhängern uneingeschränkte Macht geben würde.

Und in diesem Moment, als die meisten bereits aus Angst schwiegen oder sich fügen wollten, stand Otto Wels auf und sprach für die Demokratie. Er sprach für Freiheit, für Gerechtigkeit, für all das, was seine Partei, die Sozialdemokratie, immer verteidigt hatte.

Seine Worte sind in die Geschichte eingegangen:

„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“

Er wusste, dass er und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter verfolgt werden würden. Er wusste, dass sie fliehen oder ins Gefängnis gehen müssten. Und doch hielt er an seinen Überzeugungen fest.

Was für ein Mut. Was für eine Standhaftigkeit.

Aber meine Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde:

Heute sind wir nicht hier, um nur über die Vergangenheit zu sprechen.

Wir erinnern uns an Otto Wels, weil seine Haltung uns auch heute eine Verpflichtung gibt.

Denn Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie ist nicht einfach da und bleibt für immer. Sie lebt nur, wenn wir sie verteidigen, wenn wir uns für sie einsetzen.

Und deshalb müssen wir uns fragen:

Was würde Otto Wels heute tun?

 


 

Otto Wels hat in einer Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit gesprochen. Und wir leben heute wieder in einer Zeit des Wandels.

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen.

• Soziale Ungleichheit wächst. Viele Menschen fragen sich, ob ihre Arbeit in Zukunft noch sicher ist. Ob sie sich ihr Zuhause in dieser Stadt noch leisten können.

• Unsere Demokratie wird angegriffen. Menschen zweifeln an der Politik, radikale Kräfte gewinnen an Einfluss, Hass und Hetze werden lauter.

• Und viele fragen sich: Zählt meine Stimme überhaupt noch? Kann ich überhaupt etwas bewegen?

Genau hier beginnt unsere Verantwortung.

Denn Demokratie ist nicht nur etwas für die Parlamente. Demokratie findet nicht nur in Sitzungen, Gesetzen und Wahllokalen statt.

Demokratie ist das, was wir im Alltag daraus machen.

Und deshalb stelle ich die Frage noch einmal:

Was würde Otto Wels heute tun?

 


 

Was würde Otto Wels heute tun?

Er würde nicht nur Reden halten.

Er würde rausgehen. Er würde zuhören. Er würde mit den Menschen sprechen.

• Er würde an Werkstoren mit den Beschäftigten reden. Weil Demokratie bedeutet, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können. Dass sie nicht um ihre Zukunft fürchten müssen. Dass Respekt und Sicherheit in der Arbeitswelt keine Privilegien, sondern Rechte sind.

• Er würde in Schulen und Jugendzentren mit jungen Menschen diskutieren. Weil Demokratie davon lebt, dass die junge Generation sich einbringt, mitredet, mitgestaltet. Weil es darum geht, ihnen zu zeigen: Ja, deine Stimme zählt. Ja, du kannst etwas bewegen.

• Er würde Seniorinnen und Senioren zuhören. Weil sie erlebt haben, wie aus Trümmern eine neue Demokratie aufgebaut wurde. Weil ihre Lebenserfahrung uns daran erinnert, wie zerbrechlich Freiheit sein kann – und wie schnell sie verloren gehen kann, wenn man nicht aufpasst.

• Er würde in die Stadtteile gehen, in Vereine, in Nachbarschaftsinitiativen. Weil Demokratie nicht nur in den großen Institutionen passiert – sondern dort, wo Menschen sich füreinander einsetzen.

Otto Wels würde uns daran erinnern, dass Demokratie nicht nur bedeutet, alle paar Jahre ein Kreuz zu machen.

Sie bedeutet: Jeden Tag für Werte einzustehen. Jeden Tag mitzureden. Jeden Tag Verantwortung zu übernehmen.

 


 

Demokratie ist eine tägliche Aufgabe – nicht nur zur Wahl.

Otto Wels hat uns gelehrt: Demokratie ist nichts Selbstverständliches. Sie muss verteidigt, gepflegt und mit Leben gefüllt werden.

Das bedeutet:

• Hinschauen, wenn Unrecht passiert. Nicht wegsehen, nicht schweigen, wenn Hass und Hetze Raum greifen.

• Einschreiten, wenn Menschen ausgegrenzt werden. Denn Demokratie lebt von Zusammenhalt, nicht von Spaltung.

• Mitreden, nicht nur in Wahljahren, sondern immer. Weil es um unsere Zukunft geht.

Demokratie beginnt nicht in Sitzungssälen oder Wahllokalen – sie beginnt in unserem täglichen Leben.

Und deshalb ist es unsere Aufgabe, nicht nur in Wahlkämpfen präsent zu sein, sondern immer ansprechbar zu bleiben.

Denn das ist der Unterschied zwischen einer Demokratie, die nur auf dem Papier existiert, und einer Demokratie, die wirklich gelebt wird.

 


 

Aber Otto Wels würde uns heute auch eine weitere wichtige Lektion geben: Die Erneuerung der Demokratie ist ein fortlaufender Prozess. Auch die politische Landschaft muss sich immer wieder verändern, damit sie lebendig bleibt und alle Stimmen Gehör finden.

In einer Demokratie dürfen wir uns nicht darauf ausruhen, dass ein System funktioniert – wir müssen es weiterentwickeln, an die Bedürfnisse der Gegenwart anpassen und sicherstellen, dass die verschiedenen Gruppen unserer Gesellschaft auch wirklich vertreten sind. Junge Menschen, Frauen, Seniorinnen und Senioren – sie alle müssen nicht nur auf dem Papier, sondern auch in den politischen Gremien und Entscheidungsprozessen eine ganz konkrete Stimme haben.

Otto Wels hätte sicherlich heute betont, wie wichtig es ist, den Staffelstab an die jüngeren Generationen weiterzugeben. Denn Demokratie ist nichts Statisches, sie lebt von Veränderung und Erneuerung. Wenn wir wollen, dass unsere Gesellschaft auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet ist, dann müssen wir sicherstellen, dass auch die Generationen von morgen Verantwortung übernehmen können. Sie müssen die Möglichkeit haben, sich politisch zu engagieren, ihre Ideen und ihre Visionen einzubringen.

Aber auch die Vielfalt der Gesellschaft muss sich in den politischen Räten widerspiegeln. Unsere Parlamente und Gremien können keine Orte sein, die nur von einer bestimmten Altersgruppe, einer bestimmten gesellschaftlichen Schicht oder einem bestimmten Geschlecht dominiert werden. Vielfalt ist die Grundlage von Innovation und Gerechtigkeit – und Demokratie braucht diese Vielfalt, um gerecht und zukunftsfähig zu bleiben.

Otto Wels hat es verstanden, wie entscheidend es ist, die Perspektiven aller Menschen zu hören. Er würde heute für eine Politik eintreten, die für die nächste Generation offen ist, eine Politik, die die Vielfalt unserer Gesellschaft abbildet und aktiv dazu beiträgt, dass jede und jeder eine Stimme bekommt.

 


 

Wenn wir heute Otto Wels ehren, dann nicht nur als historischen Zeugen einer dunklen Zeit.

Wir ehren ihn als Mahner und als Vorbild.

Sein Mut erinnert uns daran, dass jede und jeder Einzelne Verantwortung trägt – für unsere Stadt, für unser Land, für unsere Demokratie.

Wir sollten uns alle eine Frage stellen:

Was tun wir – jede und jeder Einzelne – damit Demokratie nicht nur ein Wort bleibt, sondern eine gelebte Realität?

Wir brauchen diesen Mut, diesen Zusammenhalt – heute mehr denn je.

Denn Demokratie stirbt nicht über Nacht. Sie stirbt in dem Moment, in dem wir aufhören, sie zu verteidigen.

Deshalb, liebe Freundinnen und Freunde, lasst uns dieses Erbe bewahren.

Nicht nur an Gedenktagen.

Nicht nur im Parlament.

Nicht nur zur Wahl.

Sondern jeden Tag. Überall. Gemeinsam.

 

Neuer Vorstand, neuer Schwung – SPD Wolfsburg startet gemeinsam in die Zukunft

Am 22. März 2025 kamen 56 Delegierte aus den zehn Wolfsburger Ortsvereinen im Treffpunkt am Markt in Westhagen zusammen, um beim Unterbezirksparteitag der SPD Wolfsburg die personellen und politischen Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.

Nach einer engagierten Amtszeit verabschiedete sich der bisherige Vorstand. Mit großem Dank wurden Susanne Brüsch, Linda Moreschi-Hachmeister, Pascal Becker, Jürgen Ballmann, Anna Hopp, Joel Balazsi-Kraus und Fabio Sciaraffia sowie die Beisitzer*innen Benita Kirsch, Monika Türke, Steffen Kirsch, Ute Schmidt, Antonio Zanfino und Tommes Hille für ihre Arbeit gewürdigt.

Immacolata Glosemeyer übernimmt den Vorsitz

Im Anschluss an die Berichte der Gremien wurde ein neuer Vorstand gewählt. Immacolata Glosemeyer wird künftig an der Spitze des Unterbezirks stehen. Ihr zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Dr. Christa Westphal-Schmidt und Felix Becker. Jürgen Ballmann bleibt dem Vorstand als Schatzmeister erhalten, während Kerstin Struth das Amt der Schriftführerin übernimmt.

Für die Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation zeichnet künftig Marlen Lau verantwortlich, gemeinsam mit Fabio Sciaraffia, der weiterhin den Bereich Internet und soziale Medien betreut.

Als Beisitzer*innen wurden gewählt:
Iris Bothe, Benjamin Stern, Joel Balazsi-Kraus, Ute Schmidt, Max Glischinski und Hans-Georg Bachmann.

 

Vielfältig. Engagiert. Sozialdemokratisch.

Der neue Vorstand bringt eine breite Mischung aus Erfahrung, neuen Perspektiven und politischem Engagement mit. „Wir wollen gestalten, zuhören und diskutieren – für unsere Werte, für soziale Gerechtigkeit, für eine gerechte Zukunft“, so das Vorstandsteam. Der Blick ist klar nach vorn gerichtet: Mit vereinten Kräften soll die Kommunalwahl 2026 vorbereitet werden. Ziel ist es, sozialdemokratische Antworten auf die Herausforderungen der Stadt sichtbar zu machen.

 

Gemeinsam stark – für Wolfsburg

Im Zentrum der Arbeit steht der Austausch mit den Mitgliedern. Die SPD Wolfsburg setzt dabei auf Offenheit, Beteiligung und eine lebendige demokratische Kultur. Informationen über die Arbeit des Vorstands, aktuelle Themen und Beteiligungsmöglichkeiten werden regelmäßig über die Website, den Newsletter und die Social-Media-Kanäle veröffentlicht.

Der neue Vorstand freut sich auf die kommenden zwei Jahre – mit Tatkraft, Verantwortung und dem festen Willen, Wolfsburg sozial gerecht zu gestalten.

WIRTSCHAFTSKONGRESS #WOLFSBURG2035 MIT OLAF LIES UND HUBERTUS HEIL

Die SPD Wolfsburg nimmt die Herausforderungen unserer Stadt entschlossen an und setzt sich aktiv dafür ein, die Zukunft mitzugestalten. Den Auftakt bildete der erste Wirtschafts-Kongress, der den Grundstein für eine Reihe von zukünftigen Veranstaltungen legen soll. Unter dem Motto „Transformation und Zukunftsfähigkeit – Wie gestalten wir die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Wolfsburg?“ trafen sich über 60 Teilnehmer*innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, um über die Herausforderungen und Chancen des Wandels in der Region zu diskutieren. Ein zentrales Thema dieses Kongresses war die Zukunft der Arbeit – ein Anliegen, das für die Menschen in Wolfsburg von großer Bedeutung ist. „Die Menschen brauchen Sicherheit für sich und ihre Kinder, und genau das ist unser Auftrag“, betont Immacolata Glosemeyer, MdL und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen.

Zum Wirtschaftskongress #Wolfsburg2035 hatte am Donnerstag (21. November 2024) die SPD Wolfsburg in den Otto-Brenner-Saal des Gewerkschaftshauses in Wolfsburg eingeladen.

Der Kongress bot eine wertvolle Plattform für den Austausch über die Zukunft der Stadt und ihrer Wirtschaft. In einer Reihe von Vorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion beleuchteten Expert:innen und Entscheidungsträger:innen zentrale Themen wie Digitalisierung, Elektromobilität und die Umstellung auf eine klimaneutrale Wirtschaft.

Eröffnung des Kongresses

Die Veranstaltung wurde von der Unterbezirksvorsitzenden der SPD Susanne Brüsch eröffnet. Es folgten Grußworte von Immacolata Glosemeyer, MdL und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen und Matthias Disterheft, 1. Bevollmächtigter der IGMetall Wolfsburg. „Wolfsburg steht an einem Wendepunkt. Wir müssen den Herausforderungen der Transformation begegnen und uns als Wirtschaftsstandort zukunftsfähig aufstellen“, so Glosemeyer.

Vorträge und Impulse

Die ersten Impulse setzten Olaf Lies, Niedersächsischer Wirtschaftsminister, Prof. Dr. Thomas Spengler vom Institut für Automobilwirtschaft und Christiane Krebs-Hartmann von Volkswagen Future Research. Sie skizzierten in ihren Vorträgen die notwendigen Schritte für Wolfsburg, um von einer Industriegesellschaft zu einer klimaneutralen Wirtschaft mit Fokus auf Digitalisierung und Innovation zu werden.

Olaf Lies verdeutlichte: „Wolfsburg hat nicht nur alle Chancen, sich als Modellregion für nachhaltige Mobilität und industrielle Transformation zu positionieren. Wolfsburg ist bereits diese Modellregion. Es braucht jedoch eine gemeinsame Anstrengung aller Akteur*innen, um die Weichen richtig zu stellen, damit Wolfsburg bei der Entwicklung den Anschluss nicht verliert.“

Podiumsdiskussion: „Wie wird sich der Wirtschaftsstandort Wolfsburg verändern?“

Im Anschluss an die Vorträge nahm eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe. Olaf Lies, Prof. Dr. Thomas Spengler (Institut für Automobilwirtschaft, Mitglied im Wissenschaftsbeirat), Christiane Krebs-Hartmann, Torge Brandenburg (Vorsitzender ITS mobility) und Benjamin Stern (Gesamtbetriebsratsvorsitzender Volkswagen Group Services) erörterten, wie Wolfsburg sich den Herausforderungen der Transformation stellen kann und welche Maßnahmen nötig sind, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.

Benjamin Stern hob hervor: „Wir wollen alle Menschen mitnehmen. Nicht nur die sehr gut ausgebildeten mit Abitur und Studium, wir brauchen auch die Menschen, deren Talente sich nicht nur in ihrem Schulabschluss widerspiegeln.“

Ausblick auf die Zukunft

Abschließend wurde ein klarer Appell an alle Beteiligten gerichtet, die Transformation als gemeinsame Aufgabe zu verstehen und aktiv mitzugestalten.

Der Wirtschaftskongress #Wolfsburg2035 hat einmal mehr gezeigt, dass Wolfsburg vor einer spannenden, aber auch herausfordernden Zukunft steht. Es liegt nun an allen Akteur*innen der Stadt, gemeinsam die richtigen Weichen zu stellen, um die Chancen der Transformation zu nutzen und die Herausforderungen zu meistern.

Wolfsburger Gemeinschaft zeigt großes Herz: Erfolgreiche Spendenaktion für Carpe Diem

Vier Frauen stehen lächelnd in einem Raum mit farbenfroher Kunst an den Wänden und freuen sich über gesammelte Spenden.

Der Unterbezirk Wolfsburg der SPD, repräsentiert durch Susanne
Brüsch, sowie Kerstin Struth, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion,
haben ihre Plattform genutzt, um eine erfolgreiche Spendenaktion für den Tagestreff Carpe
Diem zu initiieren. Die Aktion begann in der Vorweihnachtszeit und am Mittwoch wurde die
gesammelte Summe im dreistelligen Bereich an das Carpe Diem übergeben.

Jasmin Hinze und Dagmar Alphei, Sozialarbeiterinnen bei Carpe Diem, nahmen die Spende
entgegen. „Wir möchten uns herzlich bei der Bevölkerung von Wolfsburg für ihre großzügige
Unterstützung bedanken. Diese Spende macht einen echten Unterschied und ermöglicht es
uns, weiterhin für diejenigen da zu sein, die unsere Hilfe am meisten benötigen“, sagte
Jasmin Hinze mit Dankbarkeit.

Kerstin Struth kommentierte: „Diese Spendenaktion zeigt, was wir erreichen können, wenn
wir unsere Kräfte bündeln. Die Solidarität und das Engagement unserer Gemeinschaft sind
überwältigend.“ Carpe Diem bietet umfassende Unterstützung für Menschen in
Lebenskrisen an, von Beratungsangeboten über Verpflegung und Zugang zu
Hygieneeinrichtungen bis hin zu Tagesgestaltungs- und Teilhabeangeboten.
Susanne Brüsch fügte hinzu: „Ein großer Dank geht an alle, die zur Unterstützung dieser
wichtigen Einrichtung beigetragen haben. Ihre Spenden sind ein leuchtendes Beispiel für das
Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft.“

Für weitere Informationen zu Carpe Diem oder Möglichkeiten der Unterstützung
kontaktieren Sie bitte: jasminhinze@dachstiftung-diakonie.de.

Joel Balazsi-Kraus setzt sich für Vielfalt und Demokratie ein: Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus

Joel Balazsi-Kraus, Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation beim SPD-Unterbezirk Wolfsburg, spricht auf einer Podiumsdiskussion.

In einer Zeit, in der die Grundwerte unserer Gesellschaft zunehmend unter Druck geraten, erinnert uns ein Zitat, das Friedrich Ebert zugeschrieben wird, an eine fundamentale Wahrheit: „Demokratie braucht Demokratinnen und Demokraten.“ Diese Worte gewinnen heute mehr denn je an Bedeutung und leiten uns in unserem täglichen Engagement für eine offene und gerechte Gesellschaft.

Am gestrigen Tag vertrat Joel Balazsi-Kraus, auf Einladung des Deutsch-Arabischen Freundeskreises, die SPD Wolfsburg in einer lebhaften Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus. In Zeiten, in denen rechtsextremes Gedankengut nicht nur an den Rändern, sondern in der Mitte unserer Gesellschaft Anklang findet, steht die SPD Wolfsburg fest: Eine Gesellschaft ohne die Vielfalt und Beiträge von Menschen mit Migrationshintergrund ist unvorstellbar. Sie würde sozial, kulturell und wirtschaftlich verarmen. Es ist unsere Verantwortung, uns schützend vor unsere Mitmenschen zu stellen und lautstark gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit aufzutreten.

Joel Balazsi-Kraus, dessen Eltern selbst Ende des 20. Jahrhunderts aus Rumänien nach Deutschland kamen, betonte die Bedeutung von fairen Bildungschancen und Teilhabemöglichkeiten für alle. „Wir müssen nicht nur Probleme ansprechen, sondern auch die Geschichte sozialen Aufstiegs weiterschreiben“, so Joel. Seine Familie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie durch Bildung und Chancengleichheit Integration und sozialer Aufstieg gelingen können. Diese Perspektive sollte jeder in Deutschland haben, denn nur eine starke, demokratische und gerechte Gesellschaft kann den Herausforderungen des Rechtsextremismus wirksam begegnen.

Die Erkenntnisse der jüngsten Mitte-Studien sind alarmierend: Rechtsextreme Einstellungen haben sich in der gesellschaftlichen Mitte festgesetzt. Es ist daher umso wichtiger, dass wir als Demokratinnen und Demokraten alles in unserer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass rechtsextreme Parteien wie die AfD jemals wieder in unserem Land an Macht gewinnen. Wir müssen überall dort Widerspruch einlegen, wo rechtsextremes Gedankengut verbreitet wird – sei es im Bundestag oder auf privaten Feiern.

Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist ein zentraler Bestandteil unseres Engagements für eine lebendige Demokratie in Wolfsburg und darüber hinaus. Gemeinsam stehen wir für eine Gesellschaft ein, in der Vielfalt, Toleranz und Gerechtigkeit nicht nur hochgehaltene Ideale, sondern gelebte Realität sind. Der SPD Unterbezirk Wolfsburg verpflichtet sich, diesen Weg entschlossen weiterzugehen, und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich uns in diesem wichtigen Anliegen anzuschließen.

Gemeinsam stark für Kinder: Die SPD gratuliert dem Kinderschutzbund zum 70-jährigen Jubiläum

Vor 70 Jahren wurde der deutsche Kinderschutzbund gegründet – als Antwort auf die psychischen und körperlichen Gewalterfahrungen von Kindern in der Nachkriegszeit.

Auch heute hat der Kinderschutz für uns als SPD Wolfsburg eine nicht zu unterschätzende Bedeutung: 2022 wurden in Deutschland 62.000 Kindeswohlgefährdungen festgestellt. Die Dunkelziffer liegt noch höher. Als Mutter und stellv. Unterbezirksvorsitzende der SPD in Wolfsburg findet Linda Moreschi-Hachmeister dafür die richtigen Worte:

„Auch in Wolfsburg als kinderfreundliche Kommune muss die Unversehrtheit unserer Kinder höchste Priorität haben. Das ist für uns ein Herzensanliegen, das wir immer fördern werden!“.

Als SPD Wolfsburg bedanken wir uns sehr herzlich beim Deutschen Kinderschutzbundes für seine wichtige Arbeit in den 70 Jahren seines Bestehens.

Linda Moreschi-Hachmeister, stellv. Parteivorsitzende anlässlich des 70-jährigen Bestehen des Kinderschutzbund: 

70 Jahre erinnern uns auch daran, wie wichtig es ist, den Kinderschutz zu verstärken und Kinderrechte voranzutreiben!

Ein Praktikum in den SPD-Büros: Mira und Eve berichten!

Das SPD-Büro hatte kürzlich das Vergnügen, Mira und Eve für ein dreiwöchiges Schüler*innenpraktikum willkommen zu heißen. Die beiden aufgeweckten und engagierten Schülerinnen brachten frischen Wind in unsere tägliche Arbeit und haben gezeigt, wie wichtig es ist, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, die politische Welt aus erster Hand zu erleben. Von ihrem ersten Tag an zeigten sie eine beeindruckende Neugier und Begeisterung für die Abläufe und Herausforderungen in einem politischen Büro. 

 

Eve beschreibt ihre Zeit bei uns im Büro:

Jeden Montag durfte ich Abends mit in die Fraktionssitzung gehen und habe dadurch
einen kleinen Einblick bekommen, wie der ganze Ablauf ist. Beim CSD in Wolfsburg
habe ich die Mitarbeitenden unterstützt und Fotos gemacht. Am vorletzten Tag sind wir
in den Niedersächsischen Landtag nach Hannover gefahren. Dort haben wir eine
Rundführung bekommen und durften dann in der Plenarsitzung zuschauen.
Als ich in das Praktikum gegangen bin, hatte ich keine genaue Vorstellung und war
unsicher, wie das alles sein würde, aber jetzt kann ich sagen, dass das eine sehr gute
Entscheidung war. Ich konnte viel lernen und alle Menschen, die ich während des
Praktikums kennengelernt habe, waren sehr nett und es hat mir wirklich Spaß gemacht.

 

Wir sind davon überzeugt, dass die Förderung von politischem Interesse und Engagement bei jungen Menschen von entscheidender Bedeutung ist. Mira und Eve sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Schüler*innenpraktika dazu beitragen können, das Interesse junger Menschen an Politik zu wecken und ihre Fähigkeiten in diesem Bereich zu entwickeln.

Wir möchten uns bei Mira und Eve für ihr Engagement und ihre Begeisterung bedanken.