SPD und CDU haben eine Lösung für die Hauswirtschaftskraft im Frauenhaus gefunden.

 

Immacolata Glosemeyer

 

SPD und CDU haben eine Lösung für die Hauswirtschaftskraft im Frauenhaus gefunden. Demnach soll bis zum 31. August die jetzige Hauswirtschaftskraft dort angestellt bleiben. Danach erhält sie eine unbefristete Anstellung für hauswirtschaftliche Aufgaben bei der Stadt Wolfsburg, zum Beispiel im Kindergarten- oder Schulbereich. Für das Frauenhaus wird dann zum 01. September eine Stelle für eine neue Hauswirtschaftskraft eingerichtet – hierbei soll es sich um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM)

 

Hintergrund: Das Frauenhaus beschäftigt eine Hauswirtschaftskraft, die das sozialpädagogische Personal des Frauenhauses bei den anfallenden Haushaltsarbeiten unterstützt und auch den im Frauenhaus wohnenden Frauen und Kindern bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Stelle war aus einer ABM hervorgegangen und ist befristet bis August 2017. Eine Verlängerung würde zur Schaffung einer unbefristeten Stelle und den damit verbundenen Mehrkosten führen.

„In Sparzeiten müssen tragbare Kompromisse und Lösungen gesucht werden. Das ist uns mit dem Vorschlag gelungen“, erläutert Sozialausschuss -Vorsitzende Immacolata Glosemeyer (SPD). „Zum einen bekommt die jetzige Hauswirtschaftskraft des Frauenhauses einen Vertrag mit der Perspektive auf eine Festanstellung bei der Stadt.“ Insbesondere bei den Kindertagesstätten oder in den Ganztagsschulen gebe es für Hauswirtschaftskräfte nach wie vor Bedarf. Glosemeyer weiter: „Als Sozialdemokraten stehen wir aber auch dafür, Chancen auf den Zugang zum Ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“

Das sieht die CDU genauso. Zum anderen soll die neu zu schaffende ABM-Stelle im Frauenhaus ab September wieder einer neuen Frau die Chance auf einen festen Arbeitsplatz geben. „Das ist für uns ein ganz wichtiger arbeitsmarktpolitischer Aspekt“, betont Angelika Jahns, Mitglied im CDU-Fraktionsvorstand, und fügt hinzu: „Mit dieser Maßnahme unterstützen auch wir Christdemokraten die wichtige Arbeit im Frauenhaus und sichern zusätzlich die Beschäftigungsmöglichkeit für eine weitere Mitarbeiterin.“

 

 
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